B&B Lu Lisandru

Costa Smeralda, Nordsardinien, Santa Teresina – Bed & Breakfast

Die kleine Ansiedlung Santa Teresina ist schon eine besonders nette Ecke in Nordsardinien. Umgeben von imposanten Granitbergen und Hügeln, fünf Fahrtminuten an die schönsten Strände der Costa Smeralda habt Ihr die Top Tips Nordsardiniens quasi vor der Haustür.

Der Bed & Breakfast von Laura und Achille ist ein ehemaliges Bauernhaus, dass die beiden zu einem gastfreundlichen Bed & Breakfast umgebaut haben. Im oberen Teil befindet sich das Wohnhaus und die drei großen Gästezimmer des B & B verbunden über eine große möblierte Terrasse. Im hinteren Bereich unterhalb ebenerdig ist der Zugang eine große Wohnküche mit Frühstückstisch für die Gäste. Hier bereitet Euch Laura ein tolles internationales Frühstück. Kaffee, Cappuccino, Tee und Säfte, dazu ihre hausgemachten Torten, Eier von den eigenen Hühnern und vieles mehr. Der richtige Start in den sardischen Urlaubstag.

Lage: Der Bed & Breakfast befindet sich außerhalb der kleinen Ansiedlung Santa Teresina (2 km von der Costa Smeralda entfernt) in einem schmalen, idyllischen, immergrün bewachsenen Tal, gesäumt von imposanten Granitsteinfelsen in denen seltene sardische Raubvögel brüten und bei schönem Wetter am Himmel kreisen. Sonnig und in absoluter Alleinlage; so genießen die Gäste auch während der Saison absolute Ruhe und garantiert einen erholsamen Sardinienurlaub. Das gesamte Grundstück umfasst ca. 10 Hektar mit Macchialandschaft, Olivenbäumen, wilden Oliven, Steineichen, Kakteen – die typisch sardischen Gewächse rundum. In den Hügeln auf der anderen Seite des Tales, liegt das sehr nette Örtchen San Pantaleo – ca. 8 km entfernt. Ein Ausflugstipp – mehr dazu weiter unten in Ausflugstipps.

Der Bed & Breakfast: 3 großzügige helle Doppel-Gästezimmer: Ambra, Smeraldo und Aquamarina, die alle über ihren eigenen Eingang und ein privates Badezimmer mit Waschbecken, Dusche, WC und Bidet haben. Beistellbett und Baby-Reisebett für kleine Gäste können dazugestellt werden. Jeweils befindet sich am Zimmer eine eigene möblierte Terrasse. Das Zimmer Aquamarina hat zusätzlich eine komplett eingerichtete Küche.

Die Ausstattung ist schlicht, sehr sauber und schön hell und mit netten Wandmalereien. Beschattet wird im Sommer mit dunklen Vorhängen.

Bett-, Bad- und Küchenwäsche (Zimmer Aquamarin) ist im Preis enthalten.

Mietpreise (Mindesaufenthalt 3 Übernachtungen)

November bis Ende Mai Zimmerpreis 60,– Euro (Belegung für 2 Personen)
Juni & Oktober pro Nacht 70,– Euro (Belegung für 2 Personen)
Juli & September pro Nacht 80,– Euro (Belegung für 2 Personen)
August pro Nacht 90,– Euro (Belegung für 2 Personen)

Zuschläge
Babies bis vollendet 2 Jahre kostenlos im Baby Beistellbettchen
ab 3 Jahre bis 14 Jahre 5 Euro pro Tag
ab 15 Jahre und Erwachsene 20,– Euro pro Tag im Beistellbett

Im Preis enthalten
Bett/Bad und Küchenwäsche (Aquamarina), wöchentlicher Wechsel


Freizeit

Quasi direkt vor der Haustür, liegt ein Küstenabschnitt für den Sardinien weltweit bekannt ist. Die Costa Smeralda: Im Sommer Treffpunkt der Reichen und Schönen der Welt. Ganzjährig Anziehungspunkt der Liebhaber des kristallklaren und in allen Türkis- und Blautönen schimmernden Meerwassers. Der Hauptort Porto Cervo ist 10 Fahrtminuten mit dem Auto entfernt, in lauen Sommerabenden könnt Ihr dort nach Lust und Laune shoppen oder nur auf der Piazza flanieren.
Sehenswert sind die vielen kleineren und größeren schneeweißen Sandstrände der Costa, wie Rena Bianca, Liscia Ruja, Razza di Juncu, Celvia oder Capriccioli, Romazzino und der Spiaggia del Principe. Alle erreicht Ihr in maximal 10 Fahrtimunten.
Oder wie wärs mit ein bisschen Kultur und der Besichtigung der extravanten Kirche Stella Maris etwas außerhalb von Porto Cervo.
Was auch immer Ihr vorhabt, ab Mai bis in den November hinein, Badezeug und Schnorchelausrüstung einpacken. Ganz wunderbar ist auch das superniedliche Bergdorf San Pantaleo, ebenfalls nur 10 Fahrtminuten entfernt. Ein Dorf gespickt mit den Bauernhäusern für die Nordsardinien, die Gallura bekannt ist und die als Planungsvorlage für viele Villen der Costa Smeralda dienten. Die Stazzi. Vom Frühjahr bis in den Herbst, findet jeden Donnerstag in San Pantaleo ein ausgezeichneter Handwerkermarkt statt. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. La Maddalena, das für seine atemberaubende Naturschönheit bekannte Archipel liegt ebenfalls direkt quasi vor der Haustür und ist über Palau (25 Minuten), von dort dann mit der Fähre schnell erreichbar. Baden, Biken, Bootstouren, Tauchen, Delfinwatching und vieles mehr. Eure Gastgeberin hat viele Insidertipps für Euch parat. Baia Sardinia ein nettes Dorf mit vielen Restaurants, Beachclubs und einladender Piazza über den Hügel und Cannigione sind ebenfalls in 10 bzw. 15 Fahrtminuten erreichbar. Hier gibt es vom Frühjahr bis in den Herbst hinein jeden Abend Nachtmärkte die zum Bummeln und Shoppen einladen.

In Kürze:

  • Bed & Breakfast, ländlich gelegen, zentral aber sehr ruhig
  • ganzjährig geöffnet
  • Sonderpreise für Langzeitgäste
  • privates Grundstück
  • 3 Gästezimmer
  • große Terrasse/n
  • großes Privatgrundstück
  • Katzen, Schafe & Hunde wohnen auf dem Hof

Gut zu wissen:

  • wir empfehlen Mietwagen
  • Gute Ausgangslage für Motorradfahrer
  • gut erreichbar
  • Mountainbike, Biketouren
  • die Vermieter sprechen Englisch, Italienisch
  • Haustiere auf Anfrage

Entfernungen

  • Olbia Flughafen – 20 km
  • Costa Smeralda – 4 km
  • Porto Cervo Zentrum – 7 km
  • Arzachena – 7 km
  • San Pantaleo – 5 km
  • Alghero Flughafen – 120 km
  • Santa teresa Gallura – 30 km
  • Palau 25 km
  • La Maddalena (über Palau) 25 km
  • Tempio 35 km • Strand 4 Km
  • Einkaufen 3 km
  • Restaurant 3 km

Möchtet Ihr ein paar schöne Tage auf Lu Lusandru verbringen: Dann sendet mir doch bitte das Formular ausgefüllt zurück und ich werde Euch umgehend ein Angebot unterbreiten.

BUCHUNGSANFRAGE B & B Lu Lisandru Santa Teresina

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B & B Lu Lisandru
Loc. Santa Teresina
I-07020 Arzachena (SS)
http://www.lulisandru.it


Ristorante La Gritta

Das La Gritta ist seit 1988 eine feste Adresse für Feinschmecker auf Sardinien. In Palau, am nordöstlichen Zipfel der Insel haben die Brüder Beniamino und Paolo D’Amore das Restaurant La Gritta mit italienischer Passion für die feine mediterrane Küche zu einer der ersten Adressen auf Sardinien aufgebaut. Immer wieder findet man das La Gritta auch in nationalen und internationalen Gourmetführern als eines der besten Restaurants Sardiniens und Italiens.

„Wo die Liebe den Tisch deckt, schmeckt das Essen am besten“

Seit 2010 Jahren verwöhnt nun die nächste Generation, Beniaminos Tochter Simona D’Amore  und Schwiegersohn Roberto Pierro die Gäste. Mit liebevoll zubereiteten Spezialitäten aus sardischer und italienischer Feinschmeckerküche und einer wunderbaren Auswahl auserlesener fantastischer Weine, die Simona als Sommelier jeden Winter neu wählt.

Die tagesfrischen Fisch- und Meeresspezialitäten sind meine absolute Empfehlung, Top sind aber auch die typisch sardischen Fleischgerichte, wie das Porcetto Sardo, dass auf dem Barbecue allabendlich über den offenen Feuer gegrillt und mit hausgemachtem Brot gereicht wird. Die frischen Gemüse, Kräuter und Salate (teils aus dem eigenen Garten) runden alle Leckereien ab. Nachspeisen, Kuchen und Dolci gibt es ebenfalls in herrlicher Vielfalt.

Ganz Neu in der Saison 2021 das Menu Light Lunch, herrliche große Salatbowls für alle Geschmäcker von Vegan bis Fisch, eine tolle, typische La Gritta-Auswahl.

Selbstverständlich sind Brot, die herrliche Pasta und die italienischen Dolci hausgemacht und werden täglich frisch in der Küche zubereitet. Sofern möglich kommen Lebensmittel von handverlesenen, lokalen oder regionalen Lieferanten, man achtet auf Bio und beste Qualität.

Mein Tipp: Wer sich unter all den Leckereien nicht entscheiden kann oder will (so wie ich), überlässt die Wahl vertrauensvoll Chef Roberto. In La Gritta bietet Euch zwei tolle Menu Degustazione = Degustationsmenüs 

➡️  Degustazione light 🍽️   3 Vorspeisen (Antipasti), wahlweise eine erste (Primo) oder eine zweite Hauptspeise (Secondo), eine Nachspeise (Dolce) 70,-- Euro pro Person

➡️  Degustazione storia e innovazione  🍽️   3 Vorspeisen (Antipasti), eine erste Hauptspeise (Primo), eine zweite Hauptspeise (Secondo), eine Nachspeise (Dolce) für  90,-- Euro pro Person
zuzüglich Getränke

Adresse & Öffnungszeiten

Ristorante La Gritta
Loc. Porto Faro
I-07020 Palau (OT) Sardegna/Italia

Tel. +39/0789-708045 & +39 333 367 7604

www.ristorantelagritta.it

auf Instagram gibts mehr herrliche Bilder der Menüs, aus der Küche und dem täglichen Leben des Gritta Teams

2021 – ab 17. Mai bis Ende November geöffnet

Ruhetag SONNTAG 

von 12.30 bis 14.30 Uhr
und 19.00 im Frühjahr, 19.30 im Sommer bis 23.00 Uhr

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Sa Pompia

Diese sonnengelben sardischen Früchte sehen seltsam aus. Sie sind relativ groß und schwer, bis 750 Gramm. Sie haben eine schrumpelige, dicke Haut mit knotigen Auswucherungen und ab manche auch tiefe Falten. Sie erinnern mich an einen Mix aus Pampelmuse, Orange und Zitrone. Ihr Duft ist wunderbar, frisch.

Die Herbst- und Winterzeit auf Sardinien ist eine ganz besondere Zeit. Denn wenn der Trubel und die Touristen fort sind, kehrt mit dem Ostwind und der Frische eine ganz besondere Ruhe auf der Insel ein.

Wie kalt wird es im Winter auf Sardinien? Der Inselbewohner packt sich in der Regel ab Dezember, Januar bei Tagestemperaturen ab 10 Grad in die gefütterte Winterjacke. Nachts sinken die Temperaturen hier im Norden „selten“ einmal auf 0 – 7 Grad, Tagsüber steigt die Temperatur mit Sonnenschein und blauem Himmel auf 18 – 20 Grad.

🌞😎🌞😎

Jetzt ist viel Zeit für ausgiebige Wanderungen an menschenleeren Stränden oder in den Bergen. Zeit zum Einmachen, Einkochen, Hausschlachten, Einlegen, Wurst machen, Pilze, Spargel und Kräuter sammeln und und und. Meine Lieblingszeit.

Sa Pompia

Ab Dezember bis Ende Januar ist eine ganz besondere und seltene sardische Zitrusfrucht reif: die Pompia, hier Sa Pompia. Die Pflanze mag mildes Klima und einen geschützten Standort, weshalb sie in der Baronie an der Ostküste, von Budoni über Siniscola bis Orosei anzutreffen ist. Freunde vom Agriturismo Comino Alto bauen sie an. Und wie sehr freue ich mich als in der Corona-Langeweile im Januar der Anruf kommt und ich zum Capo Comino fahren kann um Pompia das erste mal zu ernten.

Die Früchte sehen seltsam aus, alle sind sie verschieden, relativ groß und wiegen bis 750 Gramm. Sie sind von sonnengelber Farbe und haben eine schrumpelige, dicke Haut mit knotigen Auswucherungen und ab und an auch tiefe Falten. Sie erinnern an einen Mischung aus Pampelmuse, Orange und Zitrone. Reibt man an der Schale steigt ein wunderbar frischer Zitrusduft in die Nase. Beim Pflücken der Frucht muß man sehr aufpassen, denn die Zweige sind sehr dornig. Die Schale ist sehr dick, es gibt wenig Fruchtfleisch und ihr Saft ist noch saurer als der einer Zitrone.

Bereits im Jahre 1760 wurde die Pompia in Statistiken über Obstanbaugebiete für den Vizekönig aufgeführt. Im Jahr 1780 fand sie dann in einem Aufsatz über die Artenvielfalt der Insel Erwähnung. Auf Sardinien werden schon seit vielen Jahrhunderten Zitrusfrüchte angebaut und man nimmt an, dass die Pompia als Ergebnis einer natürlichen zufälligen Kreuzung entstanden ist. Geernet wird sie in den Wintermonaten, von Dezember bis Ende Januar. 

Die Pflanze ist heute sehr selten, was sicher daran liegt, dass sie roh kaum genossen werden kann und ihre Verarbeitung zu etwas Schmackhaftem sehr zeitaufwändig ist. Überlebt hat die Pflanze auch wohl nur, weil sie in einigen lokalen Süssigkeiten aus Siniscola verarbeitet wird, weshalb Familien oder Bauern kleine Anpflanzungen über die Jahrhunderte erhalten haben. Seit 2015 ist die Pompia ein Presidi der Organisation Slowfood. 

Presidi sind konkrete Beispiele einer neuen, nachhaltigen Landwirtschaft. Sie erhalten lokale Ökosysteme, regionale Traditionen und schaffen Lebensmittel von unverwechselbarer Qualität. Eine Qualität, die nur erreicht wird, wenn die Bedürfnisse von Umwelt, Mensch und Tier nicht gegeneinander ausgespielt, sondern in Einklang gebracht werden.

Quelle https://www.slowfood.de/was-wir-tun/presidi

Leckeres aus der Pompia

Als Sa Pompia intrea bezeichnet man die ganze kandierte ganze Frucht, wobei vorher die gelbe Schale außen sehr dünn geschält oder abgekratzt und das Fruchtfleisch unter dem weißen Teil der Schale entfernt wurde. Übrig bleibt ein kleiner hohler Ball. Dieser wird in Wasser und Honig auf ganz kleiner Flamme zwischen zwei und drei Stunden geköchelt. In Feinkostläden oder auf den Wochenmärkten der Gegend findet Ihr diese diese Spezialität im Glas, eingelegt in ihrem Honig-Kochgelee. Die Frucht könnt Ihr in Stückchen schneiden und pur genießen. Mit angerösteten Mandelblättern bestreut ist es ein tolles Topping für ein schönes Vanilleeis oder zu einem feinen sardischen Pecorino-Käse. Ihr solltet es probieren. Ich bin eigentlich kein Fan von kandierten Früchten aber Sa Pompia kandiert ist ganz anders. Ziemlich Saftig und der Gelee aus Fruchtsaft und Honig hat einfach einen ganz besonderen zitronig-pampelmusig-bittersüssen Geschmack.

Einen Teil der entfernten Schale habe ich in 95 % Alkohol (für Likör) und testweise mit Filu e Ferru, dem sardischen Aquavite, angesetzt. Alles steht noch und ich lasse ein paar Wochen reifen. Bin ganz gespannt auf das Ergebnis und halte Euch auf dem Laufenden.

Solltet Ihr im Winter auf Sardinien sein und irgendwie an die Früchte kommen, hier mein Rezept für Eure eigene Sa Pompia Herstellung:

Das Rezept Sa Pompia intrea

  • 10 frische Pompia Früchte
  • 2 Liter Wasser
  • 1,5 kg guten sardischen Wildblumenhonig (Millefiori)

Die gelbe Haut der Früchte möglichst dünn abschälen oder abkratzen.

Danach wird rund um den Stielansatz kreisförmig eingeschnitten und der entstandene Deckel entfernt. Nun setzt Ihr einen kleinen Löffel in der Frucht an und schiebt Fruchtfleisch und die Weiße Schale Stück für Stück auseinander, bis Ihr das Fruchfleisch herausnehmen könnt. Es entsteht so ein kleines hohles Bällchen. 

Das Wasser aufkochen und den Honig darin auflösen, dann die Früchte hineinlegen und auf der kleinsten Stufe langsam vor sich hinköcheln lassen.

Anfänglich sind die Schalen weiß, sie ändern nach und nach ihr Aussehen, bis sie durchscheinend sind. Das dauert zwei bis drei Stunden. Ihr solltet immer ein Auge auf den Topf haben und ab und an umrühren, damit die „Sauce“ nichts anbrennt und die Sauce nicht dunkel wird.

Dann sind sie fertig und ihr könnt Eure Pompia in Einmachgläser abfüllen. Ich verwahre sie „zur Sicherheit“ im Kühlschrank auf, zur längeren Konservierung solltet Ihr sie noch einkochen.


Buon Appetito – viel Spaß beim Nachkochen und Genießen.. Wie immer, bei Fragen einfach fragen..

Eure Anja


La Suppa! Die Zuppa Gallurese oder Zuppa Cuata

Kalt, usselig und Lust auf ein Stück Sardinien? Dann holt euch die Insel nach Hause mit dieser köstlichen, wärmenden Zuppa Gallurese, die perfekt für solche Tage ist! Trotz des Namens hat die Zuppa wenig mit einer klassischen Suppe zu tun, sondern ist eher ein reichhaltiger Brotauflauf, der wunderbar sättigt. Und für alle, die auf Diäten sind, sollte diese Zuppa definitiv tabu sein – sie wird erst dann perfekt, wenn der Käse in langen Fäden von der Gabel zieht!

Geht es um’s Essen oder um den Wein, hat jede Region in Italien ihr traditionelles Gericht, mit dem sie sich geschichtlich identifiziert. Da sind die Tortellini in Emilia, das Pesto in Ligurien, die Orecchiette in Apulien oder das mythische kiloschwere Florentiner Steak in der Toskana – nicht zu vergessen die Pizza in Neapel.

Für die Gallura, Sardiniens Norden, ist es ohne Zweifel die Zuppa Gallurese, die Geschichte schrieb.

Im Hinblick auf Kalorien und Verdaulichkeit der Zuppa, sei anzumerken, dass der Cholesteringehalt des Auflaufes – in Massen genossen – eine wahrhaft tödliche Waffe ist 😀

Um den „Schaden“ so gering wie möglich zu halten, genieße ich die Zuppa als Hauptmahlzeit mit einem schönen grünen Salat.

🥬🥗🥬🥗

Das Rezept für 4 – 6 Personen

Für die Gallura, den Norden Sardiniens, ist diese Zuppa ein wahrer Klassiker. Hier ist das Rezept für 4–6 Personen:

Zutaten für die Suppe:

  • 2 Kilo Suppenfleisch vom Rind (alternativ: 1 kg Rind, 1 kg Schwein und 500 g Lamm oder Ziege)
  • Oder für eine vegetarische Variante: 2 kg gemischtes Suppengemüse
  • 2-3 frische Tomaten (oder getrocknete Tomaten)
  • 1 große Zwiebel
  • 2-3 Karotten
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • Basilikum und Petersilie nach Geschmack
  • Salz zum Abschmecken

Für den Brotauflauf:

  • 750 g altbackenes Weißbrot (am besten Hartweizenmehl oder -grieß)
  • 750 g Kuhmilchkäse (wie Peretta, oder alternativ junger Gouda, oder Pecorino für mehr Geschmack)

Zubereitung:

  1. Fleisch und Gemüse vorbereiten: Gemüse putzen, waschen und grob zerteilen. Das Fleisch abwaschen.
  2. Suppenbasis kochen: Zwiebel halbieren und in einem großen Topf in etwas Olivenöl scharf anbraten. Das Fleisch und das restliche Gemüse zugeben und mit 2,5 Litern kaltem Wasser aufgießen. Ein kleines Glas Weißwein hinzufügen. Auf höchster Stufe zum Kochen bringen und dann auf kleiner Flamme 2 Stunden köcheln lassen. Dabei immer wieder den Schaum abschöpfen und ggf. etwas Wasser nachgießen, falls die Flüssigkeit zu stark einkocht.
  3. Fleisch herausnehmen: Wenn die Suppe fertig ist, das Fleisch herausnehmen und zur Seite stellen. Das Gemüse wird aus der Suppe entfernt, gesiebt und, wenn gewünscht, geklärt. Die Suppe leicht abkühlen lassen.

Tipp: Das Suppenfleisch wird vom Knochen gelöst, in mundgerechte Stücke geschnitten und kann später für einen frischen Salat mit Tomaten, Zwiebeln, Oliven, Olivenöl und Essig verwendet werden.

So geht es weiter:

Das Brot nun in feine Scheiben schneiden. Den Käse grob reiben.

Eine Auflaufform mit weißem Speck oder Olivenöl ausstreichen.
Darauf eine Schicht Brotscheiben legen und diese mit dem geriebenen Käse bestreuen. Danach noch etwas gehackte Petersilie und wer mag auch ein bisschen Pfeffer.
Schicht für Schicht weitermachen bis alle Zutaten verbraucht sind.

Nun einige Schöpflöffel Suppenbrühe vorsichtig auf das geschichtete Brot giessen. Die Zuppa an einigen Stellen mit der Gabel einstechen und etwas abwarten, dass sich die Brühe gut verteilt und komplett in das Brot einzieht.

Bei Bedarf noch Brühe nachgießen, Vorsicht – das Brot soll gut durchgezogen sein aber nicht in Brühe schwimmen – sonst wird das Ergebnis zu pappig.

Zu allerletzt noch etwas Käse auf die oberste Schicht und ab in den Ofen. Wer keinen Holzofen am Haus hat, kann alternativ selbstverständlich einen e-Herd oder Gasherd nutzen.

So lange backen, bis Oberfläche der Zuppa eine schöne goldgelbe Kruste hat.

180 Grad ca. 45 Minuten bis 1 Stunde

Aus dem Ofen nehmen, einige Minuten abkühlen lassen und servieren. Dazu ein frischer grüner knackiger Salat, der ganz einfach nur mit Öl und Zitronensaft angemacht ist.

Dazu empfehle ich folgende Weine:
Rotwein IGT Colli di Limbara
auch ein Weißwein einen Vermentino aus der Gallura (wir lieben Funtanaliras oder Stellato)


Buon Appetito – viel Spaß beim Nachkochen und Genießen.. Wie immer, bei Fragen einfach fragen..

Eure Anja


Die Geschichte der Zuppa Gallurese

Die Zuppa Gallurese, liebevoll „la zuppa“ genannt, könnte uns eine lange Geschichte über ihre Entstehung erzählen, die tief in der Tradition der Gallura verwurzelt ist.

Die Stazzi und das Leben der Gallureser

Die Zuppa hat ihre Wurzeln in den Stazzi, den einfachen Bauernhäusern, die im 16. und 17. Jahrhundert erbaut wurden. Diese rechteckigen, schlichten Behausungen, umgeben von kleinen Einfriedungen für Vieh, wurden von den ersten korsischen Einwanderern eingeführt. Die Stazzi waren das Zuhause der Landbesitzer und ihrer Hirten, die hier Land- und Viehwirtschaft betrieben, um die umliegenden Dörfer zu versorgen. Die Zuppa, ein Gericht der armen Landbevölkerung, nutzte Zutaten, die vor Ort verfügbar waren.

Die Ursprünge der Zuppa Gallurese

Würde die Zuppa uns erzählen, würde sie von den alten Hartweizensorten wie Tricu Ruiu berichten, deren Grieß die Grundlage für das traditionelle Brot bildete. Sie würde uns auch von den alten Haustierrassen erzählen, die resistent gegen Dürre waren und sich von der kargen Macchia ernährten, die ihren Produkten einen besonderen Geschmack verlieh.

Der wichtigste Teil der Küche war der Ofen, „Lu Furru“, in dem die Zuppa ihre besondere Würze erhielt. Dieser Ofen wurde mit Holz aus der Macchia beheizt, das den Speisen ein unverwechselbares Aroma verlieh.

Die Entdeckung der Zuppa

Die erste Frau, die entdeckte, dass altbackenes Brot in Fleischbrühe eingeweicht ein köstliches Gericht ergab, ist leider nicht namentlich überliefert. Doch sie legte das Fundament für die Zuppa Gallurese, indem sie das Brot in Scheiben schnitt, mit Schweineschwarte fettete, es mit Käse und Kräutern verfeinerte und mit Brühe übergoss. Dieser kreative Moment führte zu einem Gericht, das im Laufe der Jahre immer weiter verfeinert und variiert wurde.

Einige Frauen fügten frische Tomaten und Gewürze hinzu, was vor allem in den Gebieten rund um Arzachena, Aglientu und Trinità d’Agultu beliebt wurde.

Die Zuppa heute

Heute spielt die Zuppa Gallurese noch immer eine wichtige Rolle in der galluresischen Küche und ist ein Muss bei geselligen Zusammenkünften wie „Spuntini“ und Hochzeiten. Leider hat die Zubereitung in vielen Restaurants und Agriturismi an Authentizität verloren: Statt im traditionellen Ofen zu backen, wird sie oft in Aluschalen eingefroren und mit Fertigwürzen gewürzt. Die wahre, frische Zuppa Gallurese mit ihrem intensiven Geschmack ist jedoch nach wie vor ein Highlight der galluresischen Gastfreundschaft.

Bilder: privat & Comune Luogosanto


Nordsardinien – die Gallura

Gallura


Glitzendblaues Meer, bizarre Granitstein-Kulissen, immergrüne Macchia, schroffe Berge, sanfte Hügel, ein Himmel so blau und eine Sonne so strahlend, dass es scheint, als herrsche ein ewiger Sommer über dieser wunderbaren Gegend 🤍

In fast allen Sardinien-Reiseführern, ob online oder als Druckwerk, ist die Gallura als eines der schönsten Reisegebiete Sardiniens anpriesen und der Meinung kann ich mich auch nur anschließen.

Der gesamte nord-östliche Teil der Insel ist ein wahres Naturschauspiel. Eingerahmt von unzähligen Stränden und Strändchen mit türkisfarbenem Meer, von bizarren Granitstein-Kulissen, immergrünen Korkeichewäldern auf sanften, immer höher steigenden Hügeln, Gebirgszügen und fantastischen Felsformationen aus Granit.

Keine sardische Landschaft ist abwechslungsreicher als die Gallura, nirgends sind die Farben ausgeprägter und die Wasserqualität des Meeres besser als im Norden der Insel.

Luogosanto

Locusantu im hiesigen Dialekt oder auf Deutsch heiliger Ort. Man sagt, das Land ist gesegnet, beständig und stark, wie der Stein auf den das Dorf gebaut ist: der Granit. 321 Meter über dem Meer liegt Luogosanto, wie angeklebt an die Flanken des Monte Juanni, dem Hausberg mit seinen drei Gipfelspitzen. Etwas mehr als 1800 Einwohner stark, ist Luogosanto schon seit Jahrhunderten eines der wichtigsten Bergdörfer im Norden Sardiniens. weiterlesen

In Vorbereitung:

  • von Olbia bis Golfo Aranci
  • Costa Smeralda
  • von Baia Sardinia über Cannigione nach Palau
  • La Maddalena, Caprera
  • von Palau über Porto Pollo, Porto Pozzo bis Santa Teresa Gallura
  • Capo Testa
  • Rena Majore, Costa Paradiso bis Badesi und Valledoria

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Schafschur im Agriturismo Canu

7 Uhr an einem sonnigen Morgen im Mai, Nordsardinien, im Herzen der Gallura. 5 km außerhalb des kleinen Bergdörfchens Luogosanto auf fast 400 Höhenmetern.

Zweihundert Hektar Land gehören zum Anwesen. Grüne Weiden, sanfte Hügel mit Macchia und wilden Olivenbäumen bewachsen, es duftet nach Frühlingskräutern, Minze und Wacholder. Der Lago Liscia schimmert im Tal in der Morgensonne und in der Ferne die Bergspitzen des Monte Limbara dessen Antennen in der Morgensonne rötlich glitzern.

Schafschur in der Gallura

Es riecht nach Land, nach Schaf – denn rund vierhundert blökende Damen und einige Herren wurden in den frühen Morgenstunden zusammengetrieben und warten darauf, dass ihnen die Wollpracht für die zu erwartende Sommerhitze von den Leibern geschoren wird. Es ist leicht bewölkt, aber warm, kein Wind und kein Regen. Das ist gut, nein ideal denn ansonsten hätte die ganze Schafschur wieder verschoben werden müssen, wie schon zwei mal in diesem für Sardinien kalten Mai.

Zum Einsatz bereit: Die Schafscherer – zwanzig kräftige schwarzäugige sardische Herren, aus allen Inselteilen sind sie nach Luogosanto gereist. Die Modernen ausgestattet mit Schermaschinen. Die Traditionellen arbeiten noch von Hand, mit altertümlich anmutenden, frisch geschliffenen großen Scheren. Auch fünfzehn Helfer haben sich eingefunden. Ihre Aufgabe die Tiere aus der Herde herausholen, zur Schur vorbereiten und die abgeschorene Wolle zusammensammeln.

Los geht’s

Zuerst sind die rund hundert Lämmer und Lämmchen an der Reihe. Sie blöken verzweifelt nach ihren Mamis. Doch muskulöse Arme greifen sie greifen sie und holen sie aus der Herde. Dann werden die Beine im Handumdrehen verschnürt und das bewegungsunfähige kleine Schafpaket wartet nun doch ziemlich relaxt auf die Dinge die da kommen, bis es an der Reihe ist.

Antonello, der Chef des Hauses Canu erklärt mir, dass die Schafschur in der Gallura eigentlich keine Tradition hat und auch die Betriebe, die so viele Schafe halten sind im Norden Sardiniens ziemlich selten. Drei oder vier Betriebe werden es sein, schätzt Antonello.     In der Gallura wurden traditionell eher Felder bestellt, Rinder und vereinzelt auch Ziegen gehalten. Antonello's Familie kam Mitte der 60er Jahre aus dem Inselherzen, der Barbagia aus Fonni mit all ihren Schafen in die Gallura um sich hier einer neuen Art des Tourismus zu widmen, dem Agriturismo. Ferien auf dem Bauernhof und vom Land auf den Tisch. Auf dem Hof in einfachen Gästezimmern Übernachten und mit hauseigenen Produkten wie Fleisch, Gemüse, Wein und vielen ausgemachten Spezialitäten sollen die Gäste bei ihrem Aufenthalt versorgt werden.

Die meisten Helfer die heute zur Schafschur angereist sind sind Freunde und gute Bekannte. „Alleine kann das von uns keiner mehr schaffen“, sagt Antonello, „bezahlen könnten wir die Arbeiter nicht“. Ohne Nachbarschaftshilfe geht da nichts, heute hier, morgen in Olbia und am nächsten Wochenende reist man woanders hin. „Das ist eigentlich ganz normal auf Sardinien und besonders in der Barbagia“, erzählt er stolz auch wenn einige dafür viele Stunde Fahrtzeit in Kauf nehmen müssen.
Er freut sich auch, dass heute so viele Touristen und Gäste gekommen sind um sich die Schafschur anzusehen. Wer mag, kann gerne helfen aber kaum einer traut sich. Einer der Zuschauer sagt mir: „schau Dir nur die muskulösen Unterarme von den Schafscherern an, da kann ich als Stadtmensch nicht mithalten, geschweige denn ein 45 Kilo schweres Schaf anheben, festhalten und verschnüren.“ Er schmunzelt.

Schafschur ist Schwerstarbeit

Ja, das sieht wirklich nach harter Arbeit aus. Es ist mittlerweile kurz nach Elf. Schafscherern und Helfern steht der Schweiß auf der Stirn. Wasser, Bier und Wein machen die Runde. Für die Versorgung der Schafscherer ist Antonello’s Familie zuständig.

Die Schafscherer stehen in gebückter Haltung über den Schafen. Schweiß tropft von Scherer’s Nase auf das Schaf. Das Tier wird auf den Rücken gelegt und zwischen den Beinen des Scherers eingeklemmt und festgehalten. Die Schermaschine am Oberarm des Tieres angesetzt und bis zum Hinterlauf in einem Schnitt durchgeschoren. So geht das bis zum oberen Rücken. Dann wird das Schaf umgedreht und die Prozedur geht von vorne los. Am Schluß werden Schwanz und Kopf freigelegt. Rund vier Minuten braucht der Scherer für ein Tier, zähle ich mit. Die Sommerfrisur ist fertig, das Schaf wird von seinen Fußfesseln befreit und springt mit großen Sätzen und scheinbar freudig blökend der restlichen Herde entgegen.

Antonello zeigt jetzt einigen Besucher-Kindern ein kleines Lamm auf dem Arm und wie ein Schaf von Hand gemolken wird. Das stehende Schaf wird zwischen den Beinen festgeklemmt und mit schnellen Griffen wird gemolken. Nun können alle probieren. Ein Becher mit frisch gemolkener Milch wird bei den Besuchern herumgereicht. Alle sind begeistert und sehr überrascht, dass die Milch so gut und gar nicht nach Schaf schmeckt.

Fertig

Um 13.30 Uhr ist die Arbeit dann getan. Die Schafe können, nun um rund vier Kilo warmer Wolle erleichtert, den heißen Sommermonaten entgegensehen.
Scherer und Helfer waschen sich an den Wasserschläuchen am Stall Schweiß und Schafduft von den Körpern. Die Kleidung wird gewechselt.
Die Frauen des Agriturismo Canu haben gemeinsam mit Freundinnen und Freunden, das Highlight des Tages, das gemeinsame Mittagessen vorbereitet. Es wird zum Essen gerufen und alle strömen herbei – rund hundert Leute im Saal, Stimmengewirr, spielende Kinder und der Duft von vielen Köstlichkeiten verbreitet sich.

Typische Gerichte der Schafschur werden aufgetischt: Antipasti (Vorspeisen) – hausgemachte Wurstspezialitäten, Schinken, Salsiccia und alle PecorinoKäsesorten der Azienda, Oliven und Eingelegtes. Dann riesige Schüsseln mit Cozze und Bocconi (Muscheln und Meeresschnecken), in Weißwein gekocht, gedünstet, gesotten. Die Primi (erste Hauptspeise) folgen, die Zuppa Gallurese und eine Brotlasagne, die Antonellos Mamma in Fonni schon vorbereitet hat.
Es wird geschwächt, die meisten sind jetzt schon fast satt. Aber es werden die nächsten Schüsseln in den Saal getragen. Die zweite Hauptspeise, die Secondi. Duftendes Spanferkel frisch gegrillt und die Pecora in Capotto, gekochtes Schaf mit Kartoffeln und Zwiebeln. Das Schaf hat Antonello’s Vater, nach barbaricinischer Art vorbereitet und stundenlang in einem riesigen Topf über dem offenen Feuer gekocht. Vorsichtig greife ich zu, denn mein deutscher Gaumen kann sich mit dem Gedanken gekochtes Schaf zu verkosten sehr sehr skeptisch. Doch dann die große Überraschung, denn das Schaf schmeckt nicht wirklich nach Schaf, sondern wirklich fein, würzig und nur ein klein wenig Schafig. Und so genehmige ich mir noch eine weitere Portion, obwohl ich noch vor wenigen Minuten halbherzig beschlossen hatte, jetzt endlich mit dem Essen aufzuhören. Aber ich kann mich nicht herauswinden, das geht hier nicht. Es ist alles so lecker und wirklich gefragt werde ich auch nicht. Es wird aufgetischt und Frau muß wenigstens so tun als wenn sie weiter ißt, sonst wären die Gastgeber beleidigt.

Geschafft sitze ich am Tisch und nicht nur ich. Im Saal kehrt Trägheit ein, Hemden und Gürtel werden dezent geöffnet, einige verlassen ihre Plätze und entwinden sich nach draußen. Durchatmen und ein klein wenig Bewegung tun jetzt ungemein gut. Allen ist anzusehen, dass sie wirklich pappsatt sind. Doch es ist noch nicht vorbei, die Nachspeisen (Dolci) folgen. Sardischer Kuchen, Küchlein und Kekse in allen möglichen Farben, Formen und Macharten, Obst und hausgemachte Seadas, eine ausgebackene Teigtasche gefüllt mit Käse, finden sich jetzt auf meinem Teller ein.

Doch dann endlich, hausgemachte Likeure und Kaffee werden in den Saal getragen. Nach vier Stunden ist das Ende absehbar und ich hoffe, dass ich dieses wahrlich oppulente Mahl irgendwann an diesem Abend auch noch verdauen werde. Um 18 Uhr dann, nach vielen Gesprächen und interessanten Geschichten rund um Schafscherer und Sardinienfans, versuche ich mich in Richtung Heimat davonzumachen. Doch noch mehr als eine Stunde brauche ich, um mich von allen zu verabschieden, hier noch einen Mirto, da noch ein kleiner Schwatz und als ich dann endlich an meinem Auto stehe, weis ich: Das war ein toller Tag, eine schöne neue Erfahrung und im nächsten Jahr bin ich wieder dabei.

In eigener Sache: 2021 begleite ich wieder eine kleine Gruppe deutschsprachiger Touristen zum Schafschurfest. Termin gebe ich möglichst frühzeitig bekannt. Wer teilnehmen möchte, kann mir gerne eine Mail schicken.

Agriturismo Canu
Loc. Canu
I-07020 Luogosanto

http://www.agriturismo-canu.com

Von Arzachena kommend Richtung Luogosanto. Ca. 5 km vor Luogosanto ist der Agriturismo links ausgeschildert. Erst eine kleine Asphaltstraße, die dann Schotterstraße wird. Der Agriturismo bietet wunderbare typische Abendessen mit hausgemachten Spezialitäten, Käseverkauf, Mittagessen für Gruppen auf Anfrage. Drei einfache Gästezimmer, alle mit eigenem Bad und Dusche. Relaxen in ländlicher Atmoshäre.

Verkaufsstelle für Käse:

Pastores
di Pino e Daniela
Loc. Tiana Arzachena
I-07020 Arzachena (OT)
von Mai bis Ende Oktober
via Google Maps Anreise

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Tipps für eure Fährfahrt nach Sardinien 🚢🌴

Damit eure Reise reibungslos verläuft, gibt es hier ein paar praktische Tipps für die Überfahrt mit der Fähre – egal ob mit Auto, Wohnmobil, Motorrad oder Fahrrad.

Vor der Abfahrt

  • Rechtzeitig da sein: Seid mindestens 2 Stunden vor Abfahrt im Hafen. Dort werdet ihr auf großen Parkplätzen in Reihen eingecheckt und wartet erst einmal ab.
  • Check-In: Eure Tickets werden kontrolliert, und euer Fahrzeug erhält oft einen Aufkleber für die Zuordnung auf dem Schiff.

Einschiffen – was ihr wissen müsst

  • Einparken im Schiffsbauch: Sobald das Schiff bereit ist, werdet ihr von den Mitarbeitern eingewiesen. Achtung: Es kann laut und hektisch werden, besonders mit größeren Gespannen ist Geschick gefragt. Bleibt ruhig und lasst euch nicht stressen.
  • Parkdeck verlassen: Um die Sicherheit an Bord zu gewährleisten, ist der Zugang zu den Fahrzeugdecks während der Überfahrt aus Sicherheitsgründen verboten. Nach dem Parken müsst ihr also euer Fahrzeug verlassen auch ist der Zugang zum Parkdeck während der Fahrt nicht erlaubt. Denkt daran, alles Notwendige für die Überfahrt mitzunehmen (z. B. Ladekabel, Babynahrung, Verpflegung, Handgepäck, Medikamente etc.). Solltet Ihr doch was vergessen haben, erbittet beim Schiffspersonal den Zugang. Ihr werdet von jemandem begleitet und könnt dann noch einmal in das Parkdeck.
  • Parkdeck merken!!: Notiert euch die Nummer eures Decks, damit ihr euer Fahrzeug nach der Ankunft schnell wiederfindet.
  • Tiere: Auch Haustiere dürfen nicht im Fahrzeug bleiben! Auf den meisten Fähren gibt es spezielle Bereiche oder Kabinen für Tiere, die sind oft schnell ausgebucht. Also frühzeitig buchen.

Buchungstipps

  • Frühbucherrabatte: Viele Gesellschaften bieten Frühbucherrabatte an. Besonders in der Hauptsaison spart ihr so bares Geld.
  • Kabinenbuchung: Für Nachtfahrten ist eine Kabine empfehlenswert. Falls ihr keine gebucht habt, fragt beim Boarding nach freien Kapazitäten – außerhalb der Saison gibt es oft noch Möglichkeiten.
  • Reise mit Haustieren Wenn Ihr einen Hund oder andere Haustiere mitbringst, checkt vorab die Bestimmungen der jeweiligen Fährgesellschaft. Viele Fähren haben spezielle Bereiche für Reisende mit Haustieren. Es gibt auch die Möglichkeit, ein Haustierzimmer zu buchen, das euch mehr Privatsphäre bietet. Denkt daran, dass während der Überfahrt keine Tiere in den öffentlichen Bereichen zugelassen sind.

An Bord

  • Rezeption zuerst: Bei Kabinenbuchung meldet euch nach dem Boarding direkt an der Rezeption, um eure Schlüssel oder Karten abzuholen.
  • Verpflegung: Die Fähren haben Restaurants, allerdings können die Preise hoch sein. Ihr könnt problemlos eure eigene Verpflegung mitbringen.
  • Orientierung: Die Schiffe sind groß und zu Beginn unübersichtlich. Die Beschilderung hilft euch, euch zurechtzufinden.

Zusätzliche Tipps

  • Bequeme Kleidung und vielleicht ein Kissen für die Fahrt sorgen für mehr Komfort.
  • Bringt euch ein kleines Handgepäck mit Snacks, Getränken, Unterhaltungsmedien und allem, was ihr während der Fahrt braucht.

Mit diesen Tipps seid ihr bestens vorbereitet für eure Überfahrt nach Sardinien – buon viaggio! 🌞🚢

Fahrtzeiten der Fähren von Festland, Frankreich, Korsika und Sizilien nach Sardinien 🚢🌴

Festland – Sardinien

  • Genua – Olbia: ca. 11h 30min
  • Livorno – Olbia: ca. 6h 30min
  • Piombino – Olbia: ca. 4h 30min
  • Neapel – Cagliari: ca. 16h 00min
  • Palermo – Cagliari: ca. 13h 30min
  • Civitavecchia – Olbia: ca. 4h 45min
  • Genua – Porto Torres: ca. 10h 00min
  • Civitavecchia – Cagliari: ca. 14h 30min
  • Livorno – Golfo Aranci: ca. 8h 00min
  • Civitavecchia – Arbatax: ca. 10h 30min
  • Civitavecchia – Golfo Aranci: ca. 5h 15min

Frankreich & Korsika – Sardinien

  • Marseille – Porto Torres: ca. 17h 30min
  • Bonifacio – Santa Teresa di Gallura: ca. 1h 00min

Sizilien – Sardinien

  • Trapani – Cagliari: ca. 10h 00min
  • Palermo – Cagliari: ca. 13h 30min

Hinweis: Alle Angaben sind nach bestem Wissen und Recherche zusammengestellt, können jedoch je nach Saison, Wetterbedingungen und Anbieter leicht variieren. 🌊 Planen Sie daher Ihre Fährverbindung frühzeitig und überprüfen Sie die genauen Zeiten direkt bei der gebuchten Fährgesellschaft. 😊

Viel Spaß bei Eurer Fährüberfahrt.

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Mediterranes Klima auf Sardinien – Sonnige Tage und milde Winter ☀️🌴

Auf Sardinien herrscht ein mediterranes Klima, das die Insel zu einem traumhaften Ganzjahresziel macht. 310 Sonnentage im Jahr verwöhnen die Inselbewohner und Gäste, mit warmen, trockenen Sommern und milden, gelegentlich regenreichen Wintern.

Saisonale Highlights

  • Sommer (Juni – September): Heiße Tage mit Temperaturen über 40 °C sind besonders im August keine Seltenheit. Perfekt für Sonnenliebhaber und Badefans, aber idealerweise mit einem Sprung ins Meer zur Abkühlung.
  • Frühjahr (März – Mai): Ab Mitte März wird das Wetter stabiler. Die Insel blüht auf und lockt mit angenehm milden Temperaturen – ideal für Aktivurlauber, Wanderer und Naturliebhaber.
  • Herbst (Oktober – November): Angenehm warm, die Natur erholt sich vom Sommer, und die Insel wird ruhiger – perfekt für Erkundungstouren und Strandspaziergänge.
  • Winter (Dezember – Februar): Temperaturen um 10–15 °C bieten eine Flucht vor dem kalten Mitteleuropa. Regen fällt gelegentlich, aber die milden Tage machen den Winter zu einer entspannten Reisezeit.

Besonderheiten des Klimas

  • Temperaturunterschiede Nord-Süd: Die 275 km von Nord nach Süd machen sich bemerkbar: Im Jahresmittel liegen die Temperaturen 5–8 °C auseinander.
  • Übergang der Jahreszeiten: Kurz, aber intensiv. Der Wechsel von Winter auf Frühling und Sommer ist schnell, bringt aber einzigartige Farben und Düfte mit sich.

Das Frühjahr – Mein Geheimtipp 🌼

April und Mai sind für mich die schönsten Zeit, Sardinien zu erleben. Die Insel zeigt sich von ihrer buntesten Seite: Blumenpracht, grüne Wiesen und die würzigen Düfte der Macchia machen jede Tour zu einem Erlebnis. Die Temperaturen sind warm, aber nicht zu heiß – perfekt für Aktivitäten wie:

  • Wandern, Biken, Klettern
  • Strandspaziergänge und erste Badeversuche
  • Städtebummel und Inlandtouren

Der Frühling ist auch eine ruhige Zeit, fernab des Massentourismus. Für Entdecker, Aktivurlauber oder Genießer, die Sardinien ursprünglich und authentisch erleben wollen, ist das Frühjahr einfach unschlagbar. 🌞

Frühjahr

Der Sommer auf Sardinien – Sonne, Strand und laue Nächte ☀️🏖️

Mit Juni hält der Sommer Einzug auf Sardinien, und die Insel verwandelt sich in ein wahres Paradies für Badegäste und Sonnenanbeter. Regen ist jetzt kaum noch ein Thema, und die Strände werden zum Hauptanziehungspunkt.

Heiße Tage und kühle Nächte

Ab Mitte Juli bis Ende August erreicht der Sommer seinen Höhepunkt: Temperaturen um die 40 °C sind keine Seltenheit, und das kristallklare Meer sorgt für die nötige Abkühlung. Doch auch die lauen Sommernächte haben ihren ganz besonderen Reiz.

Ein Highlight für mich? Nach Sonnenuntergang die kühlere Abendluft genießen – zum Beispiel mit einem Sundowner am Leuchtturm von Capo Testa, wo sich die Hitze des Tages langsam verabschiedet und ein warmes Licht den Horizont färbt.


Nachtmärkte – Sommerflair pur

Sommerabende auf Sardinien sind wie gemacht für einen Bummel über die Nachtmärkte, die ab Mai/Juni bis Ende September vielerorts stattfinden. Ab ca. 21 Uhr öffnen sie ihre Stände und laden ein zum Stöbern, Shoppen und Genießen. Besonders empfehlenswert im Norden:

  • Porto Cervo
  • Baia Sardinia
  • Cannigione
  • Palau
  • La Maddalena
  • Santa Teresa Gallura

Hier findet ihr alles von Kunsthandwerk über lokale Köstlichkeiten bis hin zu einzigartigen Souvenirs – und das alles unter dem mediterranen Sternenhimmel.


Sommeraktivitäten

Neben Baden, Strand und Wassersport bietet Sardinien im Sommer auch zahlreiche Möglichkeiten für Erlebnisse an Land:

  • Bootsausflüge zu den Buchten und Inseln des La Maddalena Archipels
  • Sundowner und Aperitivi in charmanten Küstenorten
  • Abende auf den Märkten oder in gemütlichen Restaurants mit Meerblick

Mein Tipp: Nutzt die frühen Morgenstunden oder den Abend, um die Natur und die Küsten zu entdecken. Tagsüber lädt das Meer zum Abkühlen und Relaxen ein – Sardinien im Sommer ist einfach ein Traum! 🌞🌊

Der Herbst auf Sardinien – Ruhe, Farbenpracht und Tradition 🍂🌿

Mit Mitte bis Ende September verabschiedet sich die drückende Sommerhitze, und Sardinien gleitet in die ruhigere Jahreszeit. Die Temperaturen werden angenehmer, und die Insel atmet nach den ersten Regenfällen auf – ein sanfter Neubeginn nach dem trockenen Sommer.

Grüne Insel und dezente Blütenpracht

Die seltenen Regenfälle bringen das Grün zurück auf die Insel. Zwar blüht es nicht so üppig wie im Frühjahr, doch die dezente Herbstblüte hat ihren ganz eigenen Charme. Die Luft ist klar und frisch, und das milde Wetter lädt dazu ein, die Natur wieder aktiv zu erkunden.


Aktiv und entspannt durch den Herbst

Die angenehmen Temperaturen machen den Herbst zur perfekten Zeit für:

  • Wandern, Radfahren und Klettern in den Hügeln und Bergen.
  • Entdeckungsreisen ins Inland, wo traditionelle Dörfer und versteckte Ecken locken.
  • Genießen der entspannenden Ruhe an den jetzt nahezu leeren Stränden.

Cortes Apertas – Ein Highlight des Herbstes

Eines meiner absoluten Lieblingsereignisse startet jetzt: die Cortes Apertas, die Herbstfeste im Herzen Sardiniens. Von Ende Sommer bis Dezember öffnen die Dörfer ihre Höfe und bieten einen faszinierenden Einblick in die Traditionen, Kultur und das Leben vergangener Jahrhunderte.

  • Was euch erwartet: Handwerksvorführungen, lokale Köstlichkeiten, traditionelle Musik und ein herzliches Willkommen der Einheimischen.
  • Wo: Große und kleine Dörfer im Inneren der Insel – ein echtes Erlebnis, das Sardiniens Ursprünglichkeit zeigt.

Warum der Herbst besonders ist

Der Herbst auf Sardinien ist eine Zeit der Balance: angenehme Temperaturen, eine aufblühende Natur und kulturelle Highlights, die tiefer in die Seele der Insel blicken lassen. Es ist die perfekte Gelegenheit, Sardinien jenseits des Sommertrubels zu erleben – ruhig, entspannt und authentisch.

Mein Tipp: Verpasst die Cortes Apertas nicht – eine Reise in die Vergangenheit Sardiniens und ein Fest für alle Sinne. 🍷🏡

Erlebt Sardinien im Herbst von seiner genussvollen und kulturellen Seite – es ist eine Jahreszeit, die begeistert und inspiriert! 🌞🍂

Der Winter auf Sardinien – Natur, Ruhe und Kaminfeuerduft ❄️🌿

Von Mitte Dezember bis Ende Februar zeigt Sardinien seine winterliche Seite. Die Temperaturen sind kühl, doch die Insel bleibt grün und lebendig. Das Wetter bietet einen ständigen Wechsel: Sonnenschein, Wind, Wolkenflug, Regen und Sturm – manchmal alles an einem Tag!


Milde Temperaturen und grüne Landschaften

Trotz des wechselhaften Wetters können die Tagestemperaturen freundliche 18 bis 22 Grad erreichen, und an sonnigen Tagen ist es fast frühlingshaft. In den Dörfern verbreitet der Duft von Holzöfen eine behagliche Atmosphäre, während die Natur in sattem Grün erstrahlt.


Winterzeit für Genießer und Entdecker

Der sardische Winter ist perfekt für:

  • Wetterfeste Entdecker: Erkundet die Küsten und das Inland mit ihren dramatischen Wolkenspielen und klaren Farben.
  • Strandspaziergänge: Die Strände sind menschenleer und bieten eine erfrischende Ruhe.
  • Wandern: Die milden Temperaturen sind ideal für ausgedehnte Touren.
  • Kulinarische Highlights: Genießen Sie lokale Spezialitäten wie herzhafte Suppen, frisch gebackenes Brot und das Beste der sardischen Winterküche.
  • Gemütliche Abende: Eingekuschelt vor dem Kamin, mit dem Duft von Holzfeuer und einem Glas sardischem Wein – der Wintergenuss pur.

Die stillste Zeit des Jahres

Die Wintermonate sind auch die Zeit der sardischen Waldarbeiter, die in den Wäldern der Insel ihre traditionelle Arbeit verrichten. Es ist die perfekte Jahreszeit für all jene, die Ruhe und Ursprünglichkeit schätzen, die Sardinien in seinem natürlichen und unaufgeregten Rhythmus erleben möchten.


Mein Tipp: Packt wetterfeste Kleidung ein und lasst euch auf den winterlichen Zauber der Insel ein. Sardinien im Winter ist anders, aber nicht weniger faszinierend – eine Insel für Genießer, Ruhesuchende und Naturliebhaber. 🍷🌞

Sardinien ist das ganze Jahr eine Reise wert. Ajò in Sardegna, bis bald auf Sardinien ☀️


Über mich / über uns

Schön, dass Ihr da seid! 🌿🌞

Ich bin Anja – Herz und Seele von Sardinia DreamWedding und leidenschaftliche Wahl-Sardin. Seit über 25 Jahren lebe ich auf dieser Trauminsel im Mittelmeer, und jeden Tag aufs Neue verzaubern mich die wilden Landschaften, der betörende Duft der Macchia, die Herzlichkeit der Menschen und die uralten Traditionen Sardiniens.

Mit meinem Blog möchte ich euch Sardinien aus meiner Perspektive zeigen – abseits der Touristenpfade, voller authentischer Erlebnisse, kulinarischer Genüsse, Naturwunder und einem Hauch von Magie.

Meine Welt auf Sardinien:

🌿 Mystische Orte und alte Riten:
Ich lade euch ein, die spirituelle Seite Sardiniens zu entdecken – von uralten Kraftorten über archäologische Stätten bis hin zu den Heilpflanzen und Ritualen unserer Vorfahren.

🚶‍♀️🚴‍♂️ Wandern & Biken:
Ob auf geführten Touren oder mit meinen Insidertipps – ich zeige euch Sardinien von seiner ursprünglichsten und faszinierendsten Seite.

🍝 Kulinarische Genüsse:
Von hausgemachter Pasta bis hin zu eingelegten Köstlichkeiten und traditionellen Likören – meine Rezepte bringen ein Stück Sardinien direkt zu euch nach Hause.

💍 Hochzeiten & Events:
Seit 2010 organisiere ich mit viel Herz und Leidenschaft Hochzeiten und besondere Events auf Sardinien. Ich liebe es, die schönsten Orte und Momente dieser Insel mit euch zu teilen.

Mein Ziel ist es, euch Sardinien in seiner ganzen Vielfalt und Schönheit nahezubringen – mit allem, was die Insel so einzigartig macht. Begleitet mich und entdeckt eine Welt voller Magie, Ursprünglichkeit und unvergesslicher Erlebnisse.

Eure Anja


Hallo, und ich bin Sam – oder auch Samantha, Frau Schröder oder Das Sams – je nachdem, wie mein Frauchen, gerade drauf ist. 🐾

Mein Abenteuer begann im Frühjahr 2020, mitten im Corona-Lockdown, irgendwo auf Sardinien. Ausgesetzt, klein und ziemlich allein, außer meiner ungewollten Gesellschaft: einer Horde Flöhe und Zecken, die mich fleißig begleiteten. Mein Start ins Leben war alles andere als einfach.

Auf der verzweifelten Suche nach Wasser und Futter stolperte ich irgendwann in Anjas Nähe. Aber Menschen? Nein, danke! Ich hatte riesige Angst und zog es vor, mich eine ganze Woche lang in einem Brombeergebüsch zu verstecken. 🌿

Doch der Hunger war stärker als die Angst. Irgendwann überwog mein knurrender Magen, und ich wagte mich zur Schüssel. Wasser, Futter – so ein Festmahl hatte ich noch nie erlebt! Ich konnte einfach nicht mehr widerstehen. Und so begann meine Geschichte mit Anja, die nicht nur mein Frauchen, sondern auch mein Lebensretter wurde. ❤️

Bleibt dran, ab und an erzähle auch ich euch mehr über mein neues Leben und die Abenteuer, die ich auf Sardinien erlebe. 🐶✨

Ci vediamo in Sardegna Ihr Lieben – Sam & Anja

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