Biken: Biketour La Maddalena & Caprera

Sightseeing mit dem Mountain- oder Trekkingbike mit ⭐⭐⭐⭐⭐

Lieblingsfahrradtour am nordöstlichen Zipfel Sardiniens. Vis-Ă -vis dem kleinen HafenstĂ€dtchen Palau, befindet sich der Nationalpark der Inselgruppe von La Maddalena. Sardinien protzt hier mit Natur und Kitschbildern von Meer & StrĂ€nden – ein Spektakel. Wer bei seinem Sardinienbesuch hier nicht war, hat eine der schönsten Ecken Insel definitiv verpasst. Mit dem Bike könnt Ihr die schönsten Ecken entdecken. Kommt mit auf meine Biketour zum nachfahren.

FĂŒr Sterne fĂŒr traumschöne Landschaften und Italienflair La Maddalena Stadt

Der La Maddalena Nationalpark setzt sich zusammen aus 7 grĂ¶ĂŸeren und ca. 62 kleineren Inseln, Inselchen und Felseilanden, alle umgeben jedoch von kristallklarem in allen TĂŒrkis- und Blautönen schimmernden Meer.

Start & Ziel: Die Biketour startet im Hafen von Palau, wo ihr in der Stazione Marittima die Tickets fĂŒr die ca. 20 MinĂŒtige Überfahrt nach La Maddalena kaufen könnt.

Parken: GegenĂŒber dem privaten Hafen befindet sich der große Parkplatz von Palau. Von dort sind es 2 Minuten zur Stazione Marittima. https://goo.gl/maps/6A8HizXqitDG6jBW6

Höhenprofil der Tour

Schwierigkeit: gemĂŒtliche Biketour, keine technischen AnsprĂŒche. Überwiegend Asphalt, auf Caprera auch lockere Schotterstraßen und Feldwege
Dauer: 3 – 5 Std. je nach Kondition
Strecke 21,5 km 
Max Höhe 35 m
Höhenmeter auf âŹ†ïž 108 Höhenmeter ab âŹ‡ïž 108
Kondition einfach  Technik einfach  Erlebnis sehr cool  Landschaft extrem schön


Kurzbeschreibung:

Einfache  Biketour. Ein paar kleinere Anstiege und Abfahrten, selten auf lockerem Untergrund. La Maddalena und die Nachbarinsel gehören zu den schönsten Ecken, die auf Sardinien auf die Must See Liste gehören. Auf Caprera gibt es in der Saison einige Kioske entlang der Strecke in denen Ihr euch mit Leckereien, belegten Brötchen GetrĂ€nken und kleinen Mahlzeiten versorgen könnt. Außerhalb der Saison denkt an ausreichend Wasser und Verpflegung fĂŒr euer Picknick an einem der schönen StrĂ€nde.

Ausstattung & AusrĂŒstung:

Ausreichend Wasser, Sonnencreme und Sonnenschutz.



Tour Information

Die Biketour startet im Hafen von Palau, wo ihr in der Stazione Marittima die Tickets fĂŒr die ca. 20 MinĂŒtige Überfahrt nach La Maddalena kaufen könnt.

Stazione Marittima Stazione Marittima

Der gĂŒnstige FĂ€hranbieter ist Delcomar. Die FĂ€hren fahren tagsĂŒber zwischen Palau und La Maddalena Stadt ganzjĂ€hrig und regelmĂ€ssig alle 20 Minuten. 

Die Biketour ist eine gemĂŒtliche GenussbikeTour, die Ihr mit dem MTB oder dem Trekkingbike fahren könnt. Sie bietet wunderbare Einblicke und Ausblicke in eine traumschöne Inselwelt, StrĂ€nde, StrĂ€ndchen, Buchten, Ruinen, PinienwĂ€lder und Granitfels-Landschaften.

Möchtet Ihr eine gemĂŒtliche Ganztagestour fahren, empfehle ich den Freitag, da findet auf dem großen Parkplatz von Palau der Wochenmarkt statt. Hier könnt Ihr euch vor der Tour noch mit sardischen Leckereien eindecken.

Ab Mai bis Ende Oktober gehören Handtuch und Badesachen in’s GepĂ€ck. Caprera’s schöne StrĂ€nde laden euch zu einer Badepause ein.

Tourbeschreibung

Ihr verlasst die FĂ€hre und fahrt in Richtung Ausfahrt um die Mole zu verlassen. Am Kreisverkehr mit Denkmal ist km 0 der Tour – Ihr fahrt rechts und folgt der Hauptstraße am Meer entlang in Richtung der Beschilderung nach Caprera.

Nach 1,7 km befindet sich rechter Hand die kleine Isola Chiesa, die vom italienischen MilitĂ€r genutzt wird.  Dahinter im Meer in Blickrichtung SĂŒden blickt Ihr auf die Ostseite der Isola Santo Stefano auf der bis 2008 eine Flotte amerikanische U-Boote parkten, rund 6000 Soldaten und Mitarbeiter des amerikanischen MilitĂ€rs  waren bis dahin Bewohner von La Maddalena.

weiter auf der Hautpstraße

auf 2,7 km Ihr folgt der Hauptstraße links bergauf, weiter Richtung Caprera. 

3 km rechts in die Via Amerigo Vespucci, Richtung Caprera

4,2 km Ihr erreicht die BrĂŒcke und Damm, die La Maddalena mit der Nachbarinsel Caprera verbindet. Im Winter wurden hier schon seltene Walhaie gesichtet.

5,1 km hinter dem Damm fahrt Ihr auf den kleinen Pfad rechts durch die BĂŒsche und folgt fĂŒr 1,4 km.

6,5 km rechts weiter am Meer entlang und immer auf dem Hauptweg bleiben.

7,1 km Ihr kommt auf die Asphaltstraße und folgt ihr

7,6 km an der Kreuzung weiter auf dem Haupt Asphaltweg bleiben.

TIPP: halblinks neben der Asphaltstraße geht es zum Centro Equituristoco Cavalla Marsala, der Besitzer Alessandro Monni ist ein italienweit bekannter Endurance Reiter, er und sein Team organisieren hier tolle Ausritte fĂŒr AnfĂ€nger & Fortgeschrittene – tel. +39 347 235 9064

weiter auf dem Hauptweg

9,8 km Ihr seid am Spiaggia dei due Mari, der Strand der zwei Meere. Je nach Windrichtung habt Ihr hier immer eine windstille Ecke fĂŒr eine Badepause.

weiter auf dem Hauptweg

10,6 km fahrt Ihr hier stark links herum den Berg hinauf, kommt Ihr nach 800 m zum Spiaggia del Relitto. Strand des Schiffswracks, dort liegen die Überreste eines alten Schiffes im Sand.

ansonsten weiter auf dem Hauptweg.

nach 800 m erreicht ihr ein mehr oder weniger abgesperrtes Tor. Hier seid Ihr jetzt am Punta Rossa angekommen, einer alten MilitĂ€ranlage, die den ersten und zweiten Weltkrieg ĂŒberstanden hat. 

Sehenswert, fahrt wie euch die Nase fĂŒhrt, ca. 1,5 erstreckt sich die alte Anlage mit vielen Zeitzeugen.  

Im Anschluß zurĂŒck, wie Ihr gekommen seid bis zur Kreuzung mit dem Reitzentrum – 14 km

weiter auf dem Hauptweg Richtung Norden bleiben, jetzt auf Asphalt und Ihr fahrt durch die PinienwÀlder von Caprera.

15,6 km Kreuzung im Wald. Links herum geht es zurĂŒck Richtung La Maddalena, Ihr folgt dem Hauptweg Richtung BrĂŒcke und zurĂŒck nach La Maddalena Stadt. 

Variante (800 m pro Tour lĂ€nger, Gesamt 1,6 km) mit Ausflug ins Museum des italienischen Nationalhelden Giuseppe Garibaldi: fahrt rechts und folgt der Straße fĂŒr 800 m, am Ende kommt ihr zum Museum und Grabmal des Giuseppe Garibaldi, der hier auf der Insel lebte.
Danach zurĂŒck zur Kreuzung.

20,7 km Kreisverkehr an der MilitĂ€rschule, Marina Militare Scuola Sottoufficiali weiter wie gekommen am Meer entlang Richtung Innenstadt. 

21,4 km am großen Kreisverkehr, fahrt Ihr auf die Piazza delle Palme, den Platz mit den vielen Palmen. 

Jetzt könnt Ihr gemĂŒtlich euer Rad schieben und bei einem kleinen Bummel durch die Innenstadt, Kaffee, Eis und ein wenig entspanntes sardisches Flair genießen. Lasst euch einfangen von La Maddalena Stadt.

Viel Spaß beim Nachfahren

Anja

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Die Gps Daten (gpx und kml) zum download auf Bikemap.net âžĄïž Biketour La Maddalena & Caprera
Dort habe ich weitere Fahrrad- und Wandertouren auf Sardinien fĂŒr Euch zum Download hinterlegt.

Möchtet Ihr die Tour mal mit Guide nachfahren, fĂŒr kleine Gruppen ab 6 Personen, sprecht mich einfach an.


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Projekt MiniCamper – DIY Tagebuch

Schuld war die sardische Morgensonne. Sie schien an einem Dezembertag meinem Nachbarn so sehr ins Gesicht, dass er mich von der Sonne geblendet, an der Kreuzung ĂŒbersah. Ungebremst fuhr er in mein Opelchen – Totalschaden. Und so sorgte er ungewollt und vorzeitig dafĂŒr, dass ich mir ein lang ersehntes Projekt schneller als gedacht realisieren konnte: den Ausbau eines normalen Autos zum MiniCamper. Die Basis dafĂŒr stand schon lĂ€nger bei Freunden ungenutzt im Hinterhof: ein 18 Jahre alter Fiat DoblĂČ, ein Hochdach-Transporter. Mein zukĂŒnftiger Campertraum đŸšđŸ•ïž

Vom Kauf bis zur Übergabe vergehen mit der notwenigen italienischen BĂŒrokratie ein paar Tage. Zeit, um mich im Internet von anderen DIY-Camper Projekten inspirieren zu lassen, Bilder und Ideen zu sammeln und mir ein paar Skizzen zu machen.

Das Auto: Fiat Doblo XL, BJ 2004

Die Basis fĂŒr meinen MiniCamper ist ein Fiat DoblĂČ XL. Das Auto ist eine Sonderversion des Fiat Transporters und hat ein spezielles Hochdach und eine doppelt geteilte HecktĂŒr. Rundum verglast ist der Innenraum hell und luftig. Mit der hinteren Sitzbank bietet der DoblĂČ gesamt 5 bis 6 SitzplĂ€tze. Dazu zwei seitliche SchiebetĂŒren und ein großer Laderaum. GerĂ€umig mit fast normalen PKW–Außenmaßen: 4.253 lang und 1,83 breit. Die Hochdachversion ist mit 2,05 m etwas höher als der normale DoblĂČ, bietet dadurch die komfortable Innenhöhe von 1,50 m! Die fĂŒr mein Projekt verfĂŒgbare AusbauflĂ€che, ab RĂŒckseite Fahrersitz bis zur HecktĂŒr betrĂ€gt 1,80 m, in der Breite von Fenster zu Fenster 1,45 m.

Über dem Fahrer- und Beifahrersitz befindet sich im Dach ein großes Panoramafenster; perfekt um nachts vom zukĂŒnftigen Bett den wunderschönen sardischen Sternenhimmel zu bestaunen.

Mein DoblĂČ hat 18 Jahre auf der Karosserie, ist ein Diesel und war mit Heckrampe, lange Jahre als Rollstuhltransporter tĂ€tig. 140.000 km hat er gelaufen, ein paar kleinere Rostflecken und Kratzer an der Karosserie. Durch die heiße sardische Sonne sind einige Gummidichtungen porös, die sind auszutauschen. Der Innenraum ist gut erhalten, ein hellgrauer Filz bedeckt die meisten Teile der Karosserie. Blau-grau sind die Sitze. Dazu hat er ganz frisch den italienischen TÜV (Collaudo) ĂŒberstanden und scheint förmlich auf sein neues Leben mit mir zu warten. Ran ans Werk 😂.

Der Ausbau – Ideensammlung

Nach der Sichtung von anderen Ausbauprojekten in YouTube und div. Blogs war von Planungsphasen von drei Monaten und mehr die Sprache. Mir war klar, nee so lange brauche ich nicht. Erstens hab ich jetzt die Zeit, zweitens hab ich keine Geduld monatelang zu Planen und drittens konnte ich mir nicht vorstellen, wie ĂŒber einen so kleinen Ausbau so viel Zeit vergehen konnte. Einfach und Minimal sollte alles werden. Von Anfang an hatte ich das GefĂŒhl, dass die KĂŒche und der Platz fĂŒr das Laptop auf die Fahrerseite gehören. GegenĂŒber eine Sitzbank und eine zweite Bank hinter den Beifahrersitz. Beide sind die Basis fĂŒr mein 1,80 m Bett. Unter den BĂ€nken jeweils Stauraum. Fest eingebaute Elektrik, Wasserpumpe, Licht o.Ă€. wollte ich ebenfalls nicht, nichts was FehleranfĂ€llig ist und mein Camperleben kompliziert machen könnte. Back to the roots im Camping. Unkompliziert und schnell soll alles auch wieder auszubauen sein, denn fĂŒr einige Hochzeiten brauche ich Platz fĂŒr den Transport von Zubehör. An der Karosserie wollte ich nichts entfernen oder anbohren. Wasser nehme ich im 15-l-Kanister mit, eine alte Emaille-SchĂŒssel wird SpĂŒl- und WaschschĂŒssel. So hat das meine Oma schon beim Campen gemacht. Im Sommer werde ich sehen, inwiefern ich einen tragbaren KĂŒhlschrank/KĂŒhlbox brauche oder mitnehmen (möchte). Dann werde ich mal ĂŒber das Thema Stromversorgung mit einer kleinen mobilen Solaranlage nachdenken, das hat aber erst mal keine PrioritĂ€t.

Aus Alt mach Neu – nachhaltige Wiederverwertung

Über die Jahre auf Sardinien wurde mein Wohnraum immer kleiner und nach meinem Jakobsweg mein Leben minimalistischer. Ungenutzte Massivholzmöbel, Holzplatten und ein Hochzeits-Baldachin, zwei Weinkisten, div. Leisten, Kissen und Kleinkram standen seit einiger Zeit ungenutzt herum. Denen konnte ich nun ein neues Dasein verschaffen. Außerdem war da noch meine kleine Campingkiste mit StĂŒhlen, Tisch und einem Gasherd, der im Camper seinen festen Platz bekommen konnte. Mit Holz hab ich schon immer gebastelt und deshalb ist auch der Basis-Maschinenpark vorhanden. FĂŒr den Anstrich hatte ich noch duftendes Bio-Leinöl und eine weiße Farbe auf Wasserbasis.

Mein Camperausbau

Tag 1 + 2

Anfang Januar war es so weit, konnte ich mein Auto abholen. Das Wetter war fĂŒr die nĂ€chsten Tage wechselhaft angesagt: Wind, Sonnen– und Regentage im Mix.

Zuerst habe ich erst die RĂŒcksitze ausgebaut. Die Schiene der Rollstuhlrampe war hartnĂ€ckig, die Schrauben bekam ich nicht raus, also habe ich drei Lagen Malerteppich darauf verlegt, damit die Bodenplatte aus Holz einen ebenen Untergrund hatte.

Am Ende habe ich die Ecken der Bodenplatte eine Alumiumleiste angeschraubt um sie etwas zu schĂŒtzen. Danach Holzleisten auf der Platte verschraubt, die Begernzungsschiene fĂŒr Regale, Möbel und BĂ€nke.

Und dann hab ich gepuzzelt, geschaut wie ich die einzelnen Teile der Möbel und Regale so zusammenstelle, dass sie nett zusammen aussehen. Ein zwei mal hin- und hergeschoben und die Basis stand. Jetzt erneut vermessen und die passende Reisematratze und einen Toiletteneimer bestellen. â˜ș

Das Wetter meinte es gut mit mir, die Schauer waren kurz und selten, ich kam gut voran. 

Tag 3 bis 7

Die meiste Ausbauzeit nimmt schneiden, schleifen und einölen der alten Hölzer in Anspruch. Aber nach und nach nimmt der MiniCamper Formen an.

Nach einer Woche Ausbau waren die KĂŒche und das Bett provisorisch einsatzbereit. Der Hund hatte einen Sitzplatz, einen Schlafplatz (Podest auf dem Beifahrersitz), meine Matratzen und der Toiletteneimer waren angekommen. Und 8 alte Futonkissen, warteten auf ihren neuen Einsatz. Der Fiat ist jetzt schon ein echter kleiner Camper.

Dann war fĂŒr die nĂ€chsten 14 Tage eine Schlechtwetterfront angesagt, Zeit fĂŒr einen Baustopp auf den ich keine Lust hatte und so beschloss ich eine Inselflucht mit Camping-Testfahrt. Auf nach Germany.

Uups, die Verdunkelung. Am Tag der Abfahrt fiel mir siedend heiß ein, dass ich mir noch keine Gedanken gemacht hatte, wie ich Nachts zum schlafen die Fenster verdunkele. Ich hatte noch zwei alte ISO Campingmatten, die ich mit dem Cuttermesser passend zugeschnitten und dann mit Klebeband und Magneten provisorisch in den Fenstern fixiert habe. Jetzt ein echter MiniCamper wurde gepackt und zuletzt die obligatorische Lichterkette (LED & Batterie) eingebaut.

Testfahrt mit MiniCamper in die alte Heimat

Möchtet Ihr nur ĂŒber den weiteren Ausbau meines Campers lesen, ĂŒberspringt die folgenden Tage. Das ist eine kleine Reise– und Erfahrungsreportage mit meinem MiniCamper.

Auf Sardinien hatte ich vor der Einschiffung noch vollgetankt, 60 L Diesel. Von Daheim bin ich dann zum Hafen nach Porto Torres und von dort mit der NachtfĂ€hre nach Genua. Von Genua in Richtung Schweiz, durch den Gotthard-Tunnel ĂŒber ZĂŒrich ĂŒber Frankreich ins winterlich kalte Saarland zu einem Freund. Eine Übernachtung, Schnacken und feines Sushi essen mit Christian.

Erst kurz vor meinem Ziel in Norddeutschland, nach knapp 1.300 gefahrenen Kilometern war der erste!! Tankstopp nötig đŸ’ƒđŸŒđŸ’ƒđŸŒ
4,6 Liter auf 100/km

Saarland – Ostfriesland

Vom Saarland gehts linksrheinisch in den Norden, eine Autobahn, die ich vorher noch nie befahren hatte. Der erste Schnee liegt glitzernd auf den HöhenzĂŒgen und ich bin, typisch sardisch, mit Sommerreifen unterwegs 😳 aber die Autobahn ist frei und ich drĂŒcke mir die Daumen, dass mich keiner erwischt.

Bei der Familie in Ostfriesland campe ich vor dem Haus neben der Garage. Schietwetter, Nieselregen aber nicht wirklich kalt. Mit der aus Sardinien mitgenommenen Elektroheizung, ist der Wagen innen kuschelig warm. Meine Bettunterlage ein Island Schaffell und meine 2 SchlafsÀcke halten mich nachts sehr schön warm.

Nach einer Woche mit Friesentee und Matjes und geht es weiter. Der SĂŒden, jetzt steht Bayern auf dem Programm und die Temperaturen sinken jetzt merklich. Vom ersten Tag an sind Minusgrade angesagt, irgendwann dann sogar bis –7 Grad und Schneefall. Mein provisorischer Campingplatz ist auch hier ein PlĂ€tzchen vor der Garage meiner Freundin und fĂŒr den Hund muß ich eine Jacke besorgen. Sie friert den ganzen Tag. Aber auch diese Temperaturen sind mit der vorgenannten AusrĂŒstung, Elektroheizung, Schaffell und 2 SchlafsĂ€cke ĂŒberhaupt kein Problem. Ich hab noch eine Bettdecke dabei, die ich bisher aber nicht gebraucht habe. Es ist immer noch kuschelig warm im Auto. Ich freu mich dass alles toll klappt.

Nach 14 Tagen in Bayern ist dann noch mehr Winter angesagt, starke SchneefĂ€lle fĂŒr die nĂ€chsten Tage und ich beschließe dem Schnee davon, zurĂŒck auf die Insel zu fahren. Sonst kĂ€me ich an der Anschaffung von Winterreifen nicht vorbei. Ich starte Sonntag Richtung Bodensee Und die Schweiz, ĂŒber meinen Lieblingsberg, den großen San Bernardino. Tagesziel ist ein Camperstellplatz am SĂŒdzipfel des Lago Maggiore.

Alles lĂ€uft wunderbar. Mein MiniCamper fĂ€hrt wacker durch die Berge, der Verbrauch bleibt niedrig, ist jetzt aber doch etwas höher, 6,5 l sagt die Anzeige im Schnitt. Auf dem Pass des San Bernardino sind es 15 Grad minus, Die Sonne strahlt am blauen Himmel, die Straße ist schneefrei, die Stauseen zugefroren und die Landschaft prĂ€sentiert sich entzĂŒckend winterlich. Der Hund und ich brauchen ein PĂ€uschen und fahren fĂŒr ein kleines Lunch in das mit Skifahrern gespickte Dörfchen SplĂŒgen. Meine fĂŒrsorgliche Freundin Petri hat mir fĂŒr die Reise einen feinen Salat und eine von ihrem Mann hausgerĂ€ucherte Forelle eingepackt. Was fĂŒr ein Schmaus. Ein Tee noch und weiter geht’s in Richtung Italien, der WĂ€rme entgegen.

Am Lago Maggiore habe ich einen ganzjĂ€hrig geöffneten Camper Stellplatz gefunden. Warme Duschen, Toiletten & Strom, und fĂŒr meinen Mini viel zu breite geschotterte StellplĂ€tze. Die Anlage ist sehr gepflegt und nur ein paar Gehminuten vom Seeufer entfernt. Der Platzwart schmunzelt als ich fĂŒr meinen MiniCamper einen Stellplatz erbitte und nimmt mir fĂŒr die Übernachtung noch nicht mal die HĂ€lfte der GebĂŒhr fĂŒr die großen Wohnmobile ab: 7,– Euro. Ein kleiner Spaziergang zum Sonnenuntergang an den See und zurĂŒck, gibts ein SĂŒppchen und Tee zum Abendbrot. Mein MiniCamper steht stolz zwischen den großen BrĂŒdern in der untergehenden Abendsonne, ach ist das alles toll.

Stellplatz: AgriCampeggio Lago Maggiore RANCO

Am nÀchsten Tag die letzte Etappe zum Hafen nach Genua, 203 km, 2 Stunden Fahrtzeit und mit der FÀhre ab nach Hause.

Fazit meiner Tour

Ich bin wirklich glĂŒcklich mit dem Ausbau, habe nur noch ein paar Kleinigkeiten die ich Ă€ndern möchte.

  • Das Auf- und Abbauen mit dem (provisorischen) Bett war wirklich umstĂ€ndlich, gerade bei Nieselregen. Ich werde Klappscharniere besorgen um feste KlappfĂŒsse anzubringen.
  • die Matratzen hatte ich fĂŒr den Transport festgebunden und vorher noch keine wirkliche Idee wie ich die am besten unterbringen konnte. In Deutschland mit CamperSister unterwegs habe ich ein flexibles GepĂ€cknetz besorgt. Die Matratzen werden in Zukunft unter dem Dach festgeschnallt
  • Ich brauche einen Kleiderschrank, denn WĂ€sche in den BĂ€nken unterzubringen ist umstĂ€ndlich. Über Fahrer und Beifahrersitz werde ich ein Brett einziehen um dort meinen Kleiderschrank zu bauen
  • In den BĂ€nken ausreichend und eigentlich viel zu viel Platz. Nachdem ich auf dem Jakobsweg monatelang nur aus dem Rucksack gelebt habe, bringe ich die BĂ€nke gar nicht voll.
  • Die Isomatten als Verdunkelung waren zurecht nur Provisorium. Durch die Temperaturwechsel haben sie sich verzogen und verbeult. Ich werde mir einen speziellen Verdunkelungsstoff besorgen und neue Matten fĂŒr die Fenster nĂ€hen.
  • ich will ein bisschen Luxus, Makramee VorhĂ€nge
  • Weibchen SchnickSchnack: Ich will neben dem Gasherd noch ein paar kleine Körbchen anbringen. FĂŒr meine italienisch Kaffeemaschine und die Kochlöffel
  • ich habe mich in einen fliessenden Traum von Seidenstoff bei Etsy verliebt, der muß her als Vorhang her.

Ausbau Tag 8 – 14

Vorgenannte Punkte habe ich nach und nach abgearbeitet. Die letzten Anstriche erledigt, den Kleiderschrank konstruiert. GepÀcknetz verschallt, VorhÀnge und Stoffe bestellt und eingebaut.

Mein kleiner Camper ist bis auf ein Regal fertig. Da ich dort den Wassertank anbringen möchte, grĂŒble ich noch ĂŒber das Wie. Pazienza, Geduld. Sardiniens FrĂŒhjahr kann man dieses Jahr vergessen, es regnet viel und es ist kalt. Gerne hĂ€tte ich den Wagen fĂŒr ein shooting aufgebaut, aber wie gesagt, das Wetter will nicht. Deshalb nur ein paar SchnappschĂŒsse von zwischendurch.

Sobald hier das FrĂŒhjahr einkehrt, werde ich aktualisieren.

Ich hoffe meine kleine ErzÀhlung hat euch so viel Spass gemacht wie mir dieses Abenteuer MiniCamper DIY Ausbau. Ich kann nur sagen probiert, experimentiert. Habt Spass uns seid kreativ. Fragt, wenn Ihr Fragen habt.

Bis bald eure Anja


Danke an đŸšđŸ•ïž

Indiefairne @ Youtube – fĂŒr den Quell an Information und Inspiration – Danke â˜ș


Verwendetes Werkzeug (bereits vorhanden)

  • Akkuschrauber (auch als Bohrmaschine nutzbar)
  • StichsĂ€ge
  • Schleifmaschine & Schleifpapier
  • Holzschrauben in diversen GrĂ¶ĂŸen und Mengen
  • 2 Böcke
  • NĂ€hmaschine

Anschaffungen

  • Holz-Bodenplatte
  • Aluminiumleisten fĂŒr Ein- und Ausstiege
  • diverse Scharniere fĂŒr die SitzbĂ€nke und die Bettklappen
  • diverse Magnete um die Stoffe fĂŒr die Verdunkelung am Rahmen anzubringen
  • 4 Klappscharniere fĂŒr die BettfĂŒsse
  • Metallschrauben, Haken & Karabinerhaken
  • 4 x 2 m BioBaumwollstoff, aus dem habe ich die Verdunkelung fĂŒr die Fenster genĂ€ht
  • GepĂ€cknetz als Matratzenlager wĂ€hrend der Fahrt unter dem Dach angebracht
  • WC Eimer mit Katzenstreu und TĂŒte
  • Matratzen

Gesamt ca. 200,– Euro

Was noch ansteht:

  • kleines VanZelt fĂŒr die SeitentĂŒre
  • mobiles Solarsysystem

Fortsetzung folgt đŸšđŸ•ïž

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Lesenswert: Sardinien – 50 Tipps abseits der ausgetretenen Pfade

Sardinien ist eine der schönsten Inseln Europas und ein wunderbares Reiseziel auch ausserhalb der bekannten Pfade.

Das verspricht und zeigt euch das Ă€usserst handliche ReisebĂŒchlein und ja, es hĂ€lt was es verspricht.

Und ihre persönlichen 50 Geheimtipps teilt die Autorin mit euch auf 253 Seiten. Die seit ĂŒber 30 Jahren auf Sardinien lebende Wahlsardin Andrea Behrmann erzĂ€hlt interessant, klein, fein und nett aus und ĂŒber Sardiniens unbekannte Ecken

Ich mag den frischen Stil des Buches. Auf den Punkt gebracht geschrieben entfĂŒhrt Andrea auf Rundtouren und in Ecken Sardiniens, die auch ich noch nicht kannte und verlockend der Wunsch mich auf den Weg zu machen.

âžĄïž Das BĂŒchlein ist eine Empfehlung fĂŒr Sardinien-Entdecker, die sich gern mal entfĂŒhren lassen möchten. Die Rundtouren, nach Regionen aufgeteilt, bringen euch zu Abstechern und den beschriebenen SardinienTipps. Sie eignen sich fĂŒr Sardinienprofis und Sardinien Neulinge, die den Standardzielen entfliehen und sich ein ein wenig in die andere Sardinienwelt entfĂŒhren lassen möchten. Dazu lernt Ihr kurz und knapp alles Wissenswerte ĂŒber die bereiste Region, Traditionen, Unbekanntes.

Kurzum: Ein PortrĂ€t Sardiniens abseits der eingefahrenen Touristenwege. Ein handliches BĂŒchlein fĂŒr AnfĂ€nger und Fortgeschrittene Sardinien Reisende. Gerne empfohlen.

Andrea Behrmann, Paolo Succu: Sardinien 50 Tipps Abseits der ausgetretenen Pfade. 
Mettmann 2021: 360° Medien Verlag
1. Auflage, ISBN 978-3-96855-277-4, 14,95 Euro


Spanien đŸ‡Ș🇾, Jakobsweg Camino Frances

Oktober 2019 – Die Saison ist rum und Pilgern steht auf dem Programm. Mein erster Pilgerweg ist erwĂ€hlt: Camino Frances der Jakobsweg von Saint-Jean-Pied-de-Port an der französischen Grenze, nach Santiago di Compostela. Es war eine Hardcore Erfahrung fĂŒr mich, meinen Körper und ganz besonders und meine armen FĂŒsse. Ich die hochzeitplanende Schlappi-Frau, zu Fuß durch Nordspanien auf den Spuren des Heiligen Jacobus.

Hört sich blöd an aber der Weg hatte mich persönlich gerufen, immer wieder mal, lange Jahre. Daran hatte ich keine Zweifel. Und im Sommer 2019, hat er praktisch nach mir geschrien. Gute Zeiten mit meinen Hochzeitspaaren aber privat lief alles ziemlich aus dem Ruder. Ein Cut mußte sein, zur Ruhe kommen, Zeit nur fĂŒr mich, zum nachdenken, grĂŒbeln und um wieder nach Vorne blicken zu können. Im Oktober 2019 war es dann so weit, ich habe mich auf den Weg der Wege gemacht.

Zu Fuß von Sardinien, mit Pilgerpass und viel zu viel Zeugs in einem 13,5 kg schweren Rucksack. Sardinia to Santiago – von Sardinien nach Santiago de Compostela. Und nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln, kein Flieger fĂŒr mich, grĂŒner Fußabdruck und so.

Gefreut, gelacht, geheult, geflucht – aber nach meinen Kindern, das tollste Abenteuer meines Lebens. Der Weg meines Lebens. ÂĄBuen Camino! 👣

Knapp 1.000 km – der Camino Frances. Die nette Karte gibt es bei Ideas Peregrinas – online

Camino Frances 2019 👣👣

Mein Abenteuer beginnt am 21. Oktober, ich und mein roter Rucksack nehmen die NachtfĂ€hre um 22.00 Uhr von Porto Torres nach Genua. Ankunft dort, frĂŒh am nĂ€chsten Morgen und direkt weiter mit dem Zug die KĂŒste entlang nach Nizza. Der nĂ€chste Umstieg am Bahnhof dort in den Nachtbus nach Bordeaux, wo ich mit dem Sonnenaufgang eintreffe.
Um 9 Uhr geht’s weiter, der nĂ€chste Zug nach Gare de Bayonne und nun fahre ich fĂŒr zwei Stunden durch nordfranzösischen KĂŒstennebel. Leider, denn gerne hĂ€tte ich die Landschaft gesehen. Aber irgendwie spiegelt der Nebel den Zustand in meinem Kopf. Auch Bayonne liegt in dickem Nebel, die geplante Mittagspause dort erspare ich mir und nehme sofort den kleinen Bummelzug zum Tagesziel und dem Startpunkt meines Jakobsweges, Saint-Jean-Pied-de-Port, in den französischen PyrenĂ€en im wilden Baskenland. Mehr ĂŒber Saint-Jean-Pied-de-Port bei Wikipedia

Saint-Jean-Pied-de-Port

Schon die Fahrt mit dem Bummelzug nach Saint-Jean entfĂŒhrt mich in eine andere Welt. Die wissen warum sie im Zug große Panoramafenster eingebaut haben, denn die Landschaft ist umwerfend schön. Der Nebel verschwindet und stets entlang an einem kleinen glasklaren Fluss, tauche ich ein in diese saftig-grĂŒne Berg– und HĂŒgellandschaft. Wie in einem MĂ€rchen empfinde ich dieses GrĂŒn, so ganz der Gegensatz zum vertrocknet gelben Sardinien, nach einem langen heißen Sommer.

Im Zug sind nun endlich auch die ersten anderen Pilger zu sehen. Ich bin wohl der einzige Jakobsweg-Newbie, denn die GesprÀchsfetzen die ich mitbekomme handeln von vergangen, gelaufenen Jakobswegen. Ich enthalte mich und bestaune weiter diese Traumlandschaft.

Vom Bahnhof in Saint-Jean angekommen folge ich den Profi-Pilgern in den mittelalterlichen Dorfkern, dort habe ich bei Esteban in seinem alten Fachwerkhaus mein schnuckeliges Zimmer mit Prinzessinenbett fĂŒr die Nacht reserviert. Es ist Mittag, ich habe Hunger und so kehre ich vorher noch im erst Restaurant auf dem Weg dorthin ein. Und hier gibt es dann mein erstes echtes (extrem köstliches) PilgermenĂŒ fĂŒr 12,– Euro inklusive GetrĂ€nke. Feine Sache. Es ist der 23.10.2019 – morgen gehts los.

Saint-Jean ist ein sehr sehr niedliches Dorf und absolut einen Besuch wert, gleiches gilt fĂŒr mein Zimmer bei Esteban. Sein Haus liegt direkt am Jakobsweg und mein Zimmer hat Ausblick auf den Pilgerkrimskramsladen direkt gegenĂŒber, wo ich mir auch den meinen (obligatorischen) Pilgerstock besorge. Das muß sein.

Am Nachmittag steht der Besuch im PilgerbĂŒro an. Ich werde registriert, bekomme von der freundlichen Dame meinen ersten echten Stempel in meinen Pilgerausweis und allerlei Infomaterial fĂŒr meinen Weg nach Santiago. Morgen ist der letzte Tag, an dem auch der berĂŒchtigte knapp 1.100 m hohe Ibañeta-Pass, hoch oben in den Bergen der PyrenĂ€en noch geöffnet ist, die Route Napoleon. Das Wetter wird jetzt Ende Oktober zu unberechenbar und fĂŒr die Überquerung zu gefĂ€hrlich. Schon viele Pilger haben sich da oben verirrt und viele ihr Leben gelassen. Ich freu mich, dass ich noch ĂŒber den Pass laufen darf.

Am Abend besuche ich dann noch die Pilgermesse in der kleinen Kirche Notre-Dame-du-Boût-du-Pont, stecke meine Kerzen und meine Gedanken zu den anderen. Irgendwie kehrt in mir Ruhe ein. Es wird dunkel, ich gehe in meine Unterkunft, falle in mein feudales Bett und schlafe ziemlich schnell ein.

Die Etappen

24.03. Saint-Jean-Pied-de Port nach Ronchesvalles 27 km

Um sechs Uhr morgens weckt mich ein Toc Toc auf der Straße, das auf meinem Weg ein stĂ€ndiger Begleiter wird. Unter meinem Zimmerfenster wandert der erste Pilger Richtung Ortsausgang. Sein Pilgerstock klackt im Takt seiner Schritte auf dem Kopfsteinpflaster. Ich packe meinen Rucksack und lasse mich in der großen gemĂŒtlichen KĂŒche bei Esteban noch mit Kaffee und FrĂŒhstĂŒck verwöhnen. Danach geht es auch fĂŒr mich los.

Durch das Dorf, den Berg hinab hole ich mir zuerst bei der BĂ€ckersfrau meinen Proviant. Meine FĂŒsse folgen wie in Trance, dem Kopfsteinpflaster durch das Dorf, dann ĂŒber den kleinen Fluss Nive und jetzt wird’s ernst. Die Wegzeichen des Jakobsweges tauchen auf. Die Muschelschale und der gelbe Pfeil, sie werden meine Wegzeiger nach Santiago di Compostela, die nĂ€chsten 900 km oder so.

Bald steigt der Weg an, stetig. Habe ich die ersten 2 – 3 km noch keine Zweifel, dass ich das alles schaffen werde sinkt mein Mut schon nach dem nĂ€chsten Anstieg, der wieder steiler ist als der vorherige. Kurve – Anstieg – Kurve – Anstieg, so wiederholt sich das. Kilometer um Kilometer, gefĂŒhlt Meter um Meter. Meine Oberschenkelmuskeln verkrampfen. Hab ich Magnesiumtabletten dabei? Und war es im Tal noch einigermassen ertrĂ€glich warm, setzt an der Kreuzung zur Passstraße jetzt auch noch Nieselregen ein. Der erste Einsatz fĂŒr mein Regencape steht an und wĂ€hrend ich versuche mir das flott ĂŒberzuziehen, ĂŒberholt mich laut schwatzend eine, im Gegensatz zu mir, quicklebendige Pilgertruppe. Ein Pilger ist tatsĂ€chlich mit offenen Wandersandalen ohne Socken unterwegs. Luft- und Kraftlos folge ich der Truppe in meinem Schneckentempo hinterher.

Irgendwann auf ca. 900 Höhenmetern und nach gefĂŒhlt tausend Kilometern ĂŒberquere ich am Bentarte-Pass, die Grenze nach Spanien. Pilger ĂŒberholen mich stĂ€ndig und nach jeder Kurve folgt wieder ein neuer Anstieg. Das Nervt. Zwei Hirtenhunde ziehen mit einer Schafherde an mir vorbei, nie habe ich so riesige Glocken an den kleinen Tieren gesehen. Meine Finger sind eingefroren und klamm, BĂ€ume gibts hier keine mehr. Es ist zu hoch, es gibt nur noch grĂŒne Wiesen durch die sich der Weg, soweit das Auge reicht, bergauf schlĂ€ngelt.

Irgendwann hab auch ich den höchsten Punkt ĂŒberwunden, der Weg ist durch den Nieselregen komplett aufgeweicht und am geschichtstrĂ€chtigen Rolandsbrunnen ist das Schlimmste wohl geschafft. Hier muß ich eine immens große MatschpfĂŒtze am rechten Rand umgehen, neben mir geht es steil bergab. Mitten in der PfĂŒtze sehe ich aber die Hacke einer Wandersandale aus dem Schlamm ragen und frage mich, wie der Besitzer hier wohl weitergekommen ist. Der SandalentrĂ€ger ist aber weit und breit nicht zu sehen ist, er wird eine Lösung gefunden haben.

So steil wie es vorher bergauf ging, geht es jetzt bergab. Die Wiesen werden rar, herbstlich bunte LaubwĂ€lder schĂŒtzen mich jetzt zumindest ein wenig vor dem immer noch nieselnden kalten Nieselregen. Der Weg ist oft rutschig und steil, nicht immer gut gekennzeichnet und jetzt endlich der erste Mal an diesem Tag hole ich ein paar Pilgerinnen ein. FĂŒr den weiteren Abstieg schließe ich mich gerne an, denn es tut gut ein wenig zu reden. Alle sind ziemlich kaputt, meine Beine zittern und sind so kraftlos wie nie. Nach irgendeiner Biegung dann, sehen wir das Ziel des Tages, die Klosteranlage von Roncesvalles. Im Jahr 1132 durch den Bischof von Pamplona gegrĂŒndet, war ist sie immer schon wichtige Station zur Einkehr fĂŒr die mĂŒden Pilger. Die Anlage ist toll renoviert und trotz der imposanten GrĂ¶ĂŸe gut geheizt und kuschelig warm.

Ich bekomme von den netten Gastgebern ein Bett im Schlafsaal zugewiesen um 22.00 Uhr ist Zapfenstreich. Ich genehmige mir eine heiße Dusche und beziehe meine Koje. Danach ein mĂ€ssig gutes Abendessen. Doch der krönende Abschluss des Tages ist die Pilgermesse in der Iglesia Colegial de Santa MarĂ­a, im Anschluß eine FĂŒhrung durch die prĂ€chtige Kirche, die Katakomben und die Klosteranlage durch einen sehr netten Klosterbruder, der uns die wunderbare Akustik im Königsgrab singend vorfĂŒhrt.

ZurĂŒck im Schlafsaal zĂ€hle und versorge noch die Blasen an meinen armen FĂŒssen, wie erschlagen falle ich in einen tiefen Schlaf. Buona notte.

Man sagt, der erste Tag auf dem Jakobsweg beginnt wie das Leben: Man wird schmerzlich hinein geboren.

Fortsetzung folgt..

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Quercia della Gallura – Agriturismo / Landhotel

Costa Smeralda, Nordsardinien, Santa Teresina – Bed & Breakfast

Sardinien riechen und spĂŒren, sich von seinen Landschaften gefangennehmen lassen – dazu herzliche sardische Gastfreundschaft und hervorragende inseltypische KĂŒche hautnah erleben und genießen: Willkommen in der Quercia della Gallura. Seit 2002 verwöhnen die Geschwister Laura und Matteo ihre GĂ€ste in der Quercia della Gallura, einem familiĂ€r gefĂŒhrten Agriturismo / Landhotel bei Luogosanto. 11 Doppel bzw. Dreibett- und Familienzimmer stehen in der Anlage zur VerfĂŒgung, dazu 6 StellplĂ€tze fĂŒr Wohnmobile mit Service Stromanschluss und Frischwasser.

Wer Sardinien echt und hautnah entdecken möchte ist hier, im Hinterland der nördlichen Gallura, am richtigen Platz. Nur 20 – 35 Fahrtminuten von den schönsten StrĂ€nden Nordsardiniens entfernt entdeckt Ihr hier die Insel mit einem ganz anderen Gesicht. La Quercia ist behutsam und unaufdringlich in die sanfte HĂŒgellandschaft der Gallura eingefĂŒgt, schmiegt sich in die natĂŒrlichen Granitfelsformationen und ist von WĂ€ldern aus Wacholder- und MastixstrĂ€uchern, Myrte und ErdbeerbĂ€umen umgeben.

Die Gartenanlage ist parkĂ€hnlich angelegt mit vielen sardischen Pflanzen und BĂ€umen, Palmen und schönen natĂŒrlichen Granitsteinblöcken und großen Töpfen aus Terracotta. Der Pool ist gemĂŒtlicher Mittelpunkt der Gartenanlage.

Abends sind im Gartenbereich viele BÀume und StrÀucher von Lampen indirekt beleuchtet. Der sardische Sternenhimmel zeigt sich hier allnÀchtlich in voller Pracht und sehr eindrucksvoll.

Die Energie wird seit 2009 mit Solaranlagen, die teilweise auf dem Haupthaus und auf dem ĂŒberdachten Autoabstellplatz aufgestellt sind, erzeugt. Das Warmwasser wird ebenfalls von kleineren Solaranlagen auf den DĂ€chern der kleinen Bungalows produziert.

Lage: La Quercia (die Eiche) liegt verkehrsgĂŒnstig fĂŒr AusflĂŒge in ganz Nordsardinien. Eine 3/4 Stunde Fahrtzeit zum Flughafen Olbia. Viele interessante Orte und Ortschaften, archĂ€ologischen AusgrabungsstĂ€tten in Arzachena und Luogosanto sind mit dem Rad, Auto oder sogar zu Fuß erreichbar. Die schönsten StrĂ€nde Nordsardiniens sind fast nur einen Katzensprung entfernt. Die Quercia bietet den GĂ€sten ein ideales Ambiente fĂŒr schöne gemĂŒtliche Ferien, Urlaubs- und Strandtage.

Die Zimmer

Der Agriturismo bietet 11 großzĂŒgige helle Doppel-GĂ€stezimmer, die aufgeteilt auf drei kleinere Bungaloweinheiten im parkĂ€hnlichen Garten liegen. Alle Zimmer verfĂŒgen ĂŒber ihren eigenen Eingang und ein privates Badezimmer mit Waschbecken, Dusche, WC und Bidet. Beistellbett und Baby-Reisebett fĂŒr kleine GĂ€ste können dazugestellt werden. Jeweils befindet sich am Zimmer eine eigene Terrasse.
BettwĂ€sche und HandtĂŒcher sind im Preis enthalten.

Die Verpflegung

Im Zimmerpreis ist ein ausgiebiges FrĂŒhstĂŒck inklusive (B&B).
GĂ€ste können ebenfalls die Übernachtung mit Halbpension buchen. Im angegliedertem Restaurant im Haupthaus können die HausgĂ€ste allabendlich galluresische und sĂŒdsardische SpezialitĂ€tenkĂŒche kosten.  Matteo, der junge Besitzer und ausgebildeter Koch verpflegt persönlich die GĂ€ste des Hauses. Aus der NĂ€he von Arbus stammend (SĂŒdsardinien), bietet er eine sehr abwechslungsreiche KĂŒche, allabendliche mehrgĂ€ngige Menues in denen im Halbpensionspreis (mein TIPP!!) auch die GetrĂ€nke inbegriffen sind.

Die verwendeten Lebensmittel, stammen zum Großteil aus dem Agriturismo des elterlichen Betriebes in in Arbus (Eingelegtes, Eingemachtes, Liköre, Marmelladen, Wurst- und SchinkenspezialitĂ€ten und viel GemĂŒse). Was nicht im eigenen Haus produziert wird, wird von Partner-Bauernhöfen aus der nahen Umgebung geliefert. Sardische Produkte aus der nahen Umgebung und wenn möglich, biologisch hergestellte Lebensmittel sind die Basis.

Auch externe GĂ€ste sind herzlich Willkommen – der Preis fĂŒr das mehrgĂ€ngige Tagesmenue betrĂ€gt 30,– Euro pro Person.

Übernachtungspreise Zimmer (Mindestaufenthalt 3 Übernachtungen)

Die Übernachtungspreise verstehen sich pro Person und Übernachtung im Doppelzimmer. Das FrĂŒhstĂŒck (B&B) ist inklusive. In der Halbpension ist mehrgĂ€ngiges Abendessen enthalten. MEIN Tipp fĂŒr Schlemmerer âŁïžâŁïž

Oktober, November, Dezember, Januar, Februar, MĂ€rz, April, Mai pro Übernachtung B&B 55,– Euro / Halbpension 80,– Euro
Juni, Juli, August & September pro Übernachtung B&B 60,– Euro / Halbpension 85,– Euro

Alle Preise enthalten BettwĂ€sche, HandtĂŒcher und alle drei Tage die Reinigung der Zimmer mit Handtuchwechsel. 
BettwĂ€schewechsel alle 7 Tage. 


ZuschlÀge

  • Baby-Beistellbettchen Gratis (0-2 Jahre) – Mahlzeiten nicht inbegriffen
  • Aufschlag, Doppelzimmer einzeln genutzt – pro Übernachtung 25,– Euro
  • Kinder von 3 – 12 Jahren Nebensaison 50 % Skonto / August 30 % Skonto
  • Einzelzimmer nur in den Monaten von September bis Juni.

Übernachtungspreise Wohnmobile

Nur Übernachtung 20,— Euro fĂŒr Wohnmobil mit 2 Personen

Kostenlos seht Ihr, bei Buchung des Abendessens, in dem Ihr mit einem mehrgĂ€ngigen TagesmenĂŒ verwöhnt werdet, pro Person 30,— Euro

Service Stromanschluß und Frischwasser

Entsorgung Grauwasser in der 15 km entfernten Esso Servicestation Arzachena, https://goo.gl/maps/b3moox9isGU3pbUn8


Freizeit

  • Die Hauptstadt der Costa Smeralda, Arzachena – ca. 10 Fahrtminuten
  • Luogosanto – eines der schönsten Bergdörfer Nordsardiniens – ca. 5 Fahrtminuten
  • Palau und das Capo d’Orso – ca. 20 – 25 Fahrtminuten
  • Porto Pollo und die Isola dei Gabbiani – bekannt als Top Wind- und Kitesurfspot – ca. 35 Fahrtminuten
  • Santa Teresa di Gallura mit dem fantastischen Capo Testa und dem Valle della Luna – ca. 35 Fahrtminuten
  • Olivastri Millenari, 3500 Jahre alte OlivenbĂ€ume am Lago Liscia – ca. 20 Fahrtminuten
  • Tempio Pausania und den Monte Limbara – ca. 40 Fahrtminuten
  • Das Inselarchipel von La Maddalena und Caprera ĂŒber Palau – ca. 20 Fahrtminuten Auto, dann FĂ€hre
  • Ganztagesausflug auf die Nachbarinsel Korsika ĂŒber Santa Teresa – ca. 35 Fahrtminuten, dann FĂ€hre
  • Die berĂŒhmte Costa Smeralda und ihre weltbekannten StrĂ€nde – ca. 25 Fahrtminuten
  • Nordsardiniens wichtigste archĂ€ologische AusgrabungsstĂ€tten Coddu Ecchiu und Li Muri – ca. 10 Fahrtminuten
  • Die nuraghische VersammlungshĂŒtte Capanna delle Riunioni in Luogosanto, ca. 5 Fahrtminuten
  • Fahrt mit dem Trenino Verde, ab Palau 25 Fahrtminuten, ab Arzachena 10 Fahrtminuten
  • AusflĂŒge auf einem privaten Segelboot oder Ausflugsboot in das La Maddalena Archipel, ab Palau ca. 25 Fahrtminuten
  • Whale Watching in das Santuario dei Cetacei, ab Poltu Quatu, ca. 35 Fahrtminuten
  • Im Urlaub, italienisch lernen
  • Biketour La Maddalena
  • Bootsausflug La Maddalena Archipel
  • Segeltörns
  • Monte Limbara (ĂŒber Tempio Pausania)
  • Trenino Verde (Sommermonate ab Palau)
  • Whale Watching ab Mai/Juni
  • Museum Luogosanto
  • ArchĂ€ologische AusgrabungsstĂ€tten Arzachena „La Prisgiona“, „Coddu Vecchju“, „Li Lolghi“, „Li Muri“, „Tempietto Malchittu“, „Nuraghe Albucci“ und das HĂŒnengrab „Moru“
  • Das wilde Inland und die Barbagia entdecken – ca. 1,5 – 2 Std.
  • Wandertour OstkĂŒste Cala Gonone – ca. 2 Std.
  • Die Grotte von Tiscali und den Gola su Goroppu – ca. 2 Std. 
  • Alghero und das Umland – ca. 1,5 bis 2 Std.
  • Tour zu den GĂ€nsegeiern von Bosa – ca. 2,5 Std.

In KĂŒrze:

  • Agriturismo, Service Bed & Breakfast oder Halbpension möglich, verkehrsgĂŒnstig aber sehr ruhig gelegen
  • Heizmöglichkeit im Winter
  • Klimaanlage
  • ganzjĂ€hrig geöffnet
  • Sonderpreise fĂŒr LangzeitgĂ€ste
  • privates GrundstĂŒck
  • 11 GĂ€stezimmer
  • Pool

Gut zu wissen:

  • wir empfehlen Mietwagen
  • Gute Ausgangslage fĂŒr Motorradfahrer
  • gut erreichbar
  • Mountainbike, Biketouren
  • die Vermieter sprechen Englisch, Italienisch
  • Haustiere auf Anfrage

Entfernungen

  • Olbia Flughafen – 50 km
  • Alghero Flughafen – 120 km
  • Luogosanto – 6 km
  • Bassacutena – 8 km
  • Vignola Mare – 15 km
  • Porto Cervo Zentrum – 25 km
  • Arzachena – 10 km
  • Santa Teresa Gallura – 25 km
  • Palau 20 km
  • La Maddalena (ĂŒber Palau) 25 km
  • Tempio 25 km
  • Strand 10 Km
  • Einkaufen 6 km
  • Restaurant 6 km

Möchtet Ihr ein paar schöne Tage in der Quercia verbringen: Dann sendet mir doch bitte das Formular ausgefĂŒllt zurĂŒck und ich werde Euch umgehend ein Angebot unterbreiten.

BUCHUNGSANFRAGE La Quercia della Gallura, Luogosanto


La Quercia della Gallura
Loc. Balaiana
I-07020 Luogosanto (SS)
http://querciadellagallura.com/index.html


Casetta Eugenia

Nordsardinien, Inland zwischen Luogosanto und Arzachena – ein alter renovierter Heustall euer Feriendomizil im GrĂŒnen fĂŒr 1 – 2 Personen + Zeltplatz mit Infrastruktur đŸ˜đŸŒ»

Ein ausgebauter heller luftiger Heustall mit dicken Granitmauern umgeben von purer Natur und grĂŒnen HĂŒgeln. Ein kleines TrĂ€umchen fĂŒr die, die minimalistisch stylish den ganz besonderen Sardinienurlaub wĂŒnschen. Minimalschick meets Licht. Große Fenster, weiß getĂŒnchte WĂ€nde, Granit & duftendes gewachstes Holz, urgemĂŒtlich sardisch.

Das kleine HĂ€uschen ist eine Oase der Ruhe und ganz besonders fĂŒr Alleinreisende oder Paare geeignet. Auch ist es fĂŒr lĂ€ngere Aussteiger Aufenthalte zu empfehlen. Und wie es sich fĂŒr ein echtes sardisches HĂ€uschen gehört ist es durch die dicken Granitsteinmauern in den Sommermonaten wunderbar frisch. 

Lage

Casetta Eugenia liegt in Nordsardinien, im Herzen der Gallura, zwischen Luogosanto (ca. 6 km) und ca. 7 km von Arzachena. Garantiert ist den GĂ€sten eine absolut ruhige Lage und dennoch schnelle Erreichbarkeit der schönsten StrĂ€nde und SehenswĂŒrdigkeiten die Nordsardinien zu bieten hat. Das HĂ€uschen ist sehr hĂŒbsch eingewachsen von altem Baumbestand, mit herrlichem Blick in die HĂŒgellandschaft der Gallura und umgeben von vielen Hektar Mittelmeermacchia, Kork- und SteineichenwĂ€ldern, bietet das HĂ€uschen absolute Entspannung fĂŒr Naturliebehaber und Ruhesuchende. Eugenie, Eure Gastgeberin ist mein Inbegriff fĂŒr grĂŒnen Daumen. Sie hat ein sardisches NaturgrundstĂŒck in eine traumschöne Naturoase mit blĂŒhenden Blumen, BĂ€umen, StrĂ€uchern und GemĂŒse verwandelt. Als FremdenfĂŒhrerin kennt sie Sardinien und alle Landesteile. Sie steht Euch mit Rat, Tat, Insider- und Ausflugstipps zur VerfĂŒgung.

Das HĂ€uschen

Das HĂ€uschen ist aus Granit gebaut und hat mindestens ein Jahrhundert unter den Schindeln. Es besteht aus einem gerĂ€umigen Schlafzimmer und durch das große Doppelfenster direktem Zugang auf die Terrasse und in die grĂŒne Natur. Rustikal, minimalistisch mit Naturholzmöbeln ist das HĂ€uschen eingerichtet, wohnlich gemĂŒtlich. Im kleinen Holzanbau befindet sich die praktische KĂŒchenzeile, nebenan Dusche und WC. Im Außenbereich unter alten schattigen OlivenbĂ€umen stehen Sitz- und Gartenmöbel. Ich finde das HĂ€uschen ist Ideal fĂŒr 1 – 2 Personen. 

Alles Notwendige fĂŒr Euren Urlaub ist vorhanden: Bei Eurer Ankunft erwartet Euch ein gemachtes Bett. Hand-, Bade- und KĂŒchentĂŒcher liegen ebenfalls bereit. In der KĂŒche und im KĂŒhlschrank finden die GĂ€ste alles Erforderliche fĂŒr FrĂŒhstĂŒck und einige Grundnahrungsmittel fĂŒr den tĂ€glichen Bedarf: frische Eier von den eigenen HĂŒhnern, GemĂŒse aus dem GemĂŒsegarten, hausgemachtes Olivenöl, Trinkwasser und ein GlĂ€schen Wein fehlen nicht. 


Weiterhin befindet sich unter den schattigen BĂ€umen ein kleiner Zeltplatz fĂŒr ein Doppelzelt mit aller fĂŒr einen SardinienUrlaub notwendiger Infrastruktur. KĂŒchenzeile, Bio-Toilette und Außendusche.

Casetta Eugenia ist der Urlaubsort fĂŒr Menschen, die an einem privaten, ruhigen Platz mit viel Natur rundum ihren Urlaub und Sardinien leben möchten. Der Garten ist wunderschön. 17 Hektar Grund erlauben ebenfalls, einen vertrĂ€glichen Hund mitzubringen. Ein kleines Zelt kann ebenfalls ausgeliehen werden.


Mietpreise

pro Nacht 80,– Euro (Belegung 2 Personen) – Mindestaufenthalt 3 Übernachtungen
pro Nacht 45,– Euro (Belegung fĂŒr 1 Person) – Mindestaufenthalt 7 Übernachtungen

Kind pro Übernachtung 10,– Euro

inkl. Brot, Butter, Marmeladen, Wasser, Kaffee, Tee, Weinflasche zum Empfang, Toilettenpapier und Grundausstattung in der KĂŒche

Im Preis enthalten
Bett/Bad und KĂŒchenwĂ€sche fĂŒr 1 Woche, Wechsel 30,– Euro/Set
Strom / Gas / Wasser

Wir erbitten 200,– Euro Barkaution

Freizeit

Eugenie’s Sardinien Tipp: Mein Lieblingsplatz ist mein ist mein Paradies daheim. Wenn ich Sardinien erkunde, dann ist die sardische Archeologie meine grosse Liebe. Meine Lieblingsorte: Als Erstes die Nuraghe Santu Antine in Torralba, sie ist Einzigartig in ihrer Form! Dann der Altar S’altare de Santu IstĂšvene (Artikel in Bearbeitung) bei Oschri, ein Kraftort der Emotionen freisetzt. Dann der Domus de Janas Sant‘ Andria Priu bei Bonorva.

Luogosanto

Das HĂ€uschen liegt auf dem Gemeindegebiet von Luogosanto, ca. 6 km außerhalb. Reisetipps, Sehenswertes, Links und Shopping in Luogosanto lest Ihr in meinem Artikel – Luogosanto.

Costa Smeralda

In 30 Minuten Fahrtzeit mit dem Auto liegt der KĂŒstenabschnitt fĂŒr den Sardinien weltweit bekannt ist. Die Costa Smeralda: Im Sommer Treffpunkt der Reichen und Schönen der Welt. GanzjĂ€hrig Anziehungspunkt der Liebhaber des kristallklaren und in allen TĂŒrkis- und Blautönen schimmernden Meerwassers. Der Hauptort Porto Cervo ist 10 Fahrtminuten mit dem Auto entfernt, in lauen Sommerabenden könnt Ihr dort nach Lust und Laune shoppen oder nur auf der Piazza flanieren.
Sehenswert sind die vielen kleineren und grĂ¶ĂŸeren schneeweißen SandstrĂ€nde der Costa, wie Rena Bianca, Liscia Ruja, Razza di Juncu, Celvia oder Capriccioli, Romazzino und der Spiaggia del Principe. Oder wie wĂ€rs mit ein bisschen Kultur und der Besichtigung der extravanten Kirche Stella Maris etwas außerhalb von Porto Cervo.

Was auch immer Ihr vorhabt, ab Mai bis in den November hinein, Badezeug und SchnorchelausrĂŒstung einpacken. Ganz wunderbar ist auch das superniedliche Bergdorf San Pantaleo, ebenfalls nur 15 Fahrtminuten entfernt. Ein Dorf gespickt mit den BauernhĂ€usern fĂŒr die Nordsardinien, die Gallura bekannt ist und die als Planungsvorlage fĂŒr viele Villen der Costa Smeralda dienten. Die Stazzi. Vom FrĂŒhjahr bis in den Herbst, findet jeden Donnerstag in San Pantaleo ein ausgezeichneter Handwerkermarkt statt. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. La Maddalena, das fĂŒr seine atemberaubende Naturschönheit bekannte Archipel liegt ebenfalls direkt quasi vor der HaustĂŒr und ist ĂŒber Palau (25 Minuten), von dort dann mit der FĂ€hre schnell erreichbar. Baden, Biken, Bootstouren, Tauchen, Delfinwatching und vieles mehr. Baia Sardinia ein nettes Dorf mit vielen Restaurants, Beachclubs und einladender Piazza ĂŒber den HĂŒgel und Cannigione sind ebenfalls in 15 bzw. 20 Fahrtminuten erreichbar. Hier gibt es vom FrĂŒhjahr bis in den Herbst hinein jeden Abend NachtmĂ€rkte die zum Bummeln und Shoppen einladen.

In KĂŒrze:

  • kleines Steinhaus auf PrivatgrundstĂŒck
  • Platz fĂŒr 2 Personen – + Zeltplatz außen
  • April bis Ende Oktober
  • privates GrundstĂŒck
  • 30 qm WohnflĂ€che
  • 1 Wohn-Schlafzimmer mit Doppelbett
  • KĂŒche
  • Dusche, Toilette
  • schönes großes NaturgrundstĂŒck

Gut zu wissen:

  • wir empfehlen Mietwagen
  • gut erreichbar
  • Mountainbike, Biketouren
  • die Vermieterin spricht Deutsch, Englisch, Italienisch, HollĂ€ndisch
  • Haustiere auf Anfrage

Entfernungen

  • Olbia Flughafen – 50 km
  • Costa Smeralda – 20 km
  • Arzachena – 7 km
  • Luogosanto – 6 km
  • San Pantaleo – 22 km
  • Alghero Flughafen – 120 km
  • Santa teresa Gallura – 30 km
  • Palau 25 km
  • La Maddalena (ĂŒber Palau) 25 km
  • Tempio 35 km
  • Einkaufen 6 km
  • Restaurant 6 km

Möchtet Ihr ein paar schöne Tage in diese traumsĂŒssen FerienhĂ€uschen verbringen? Dann sendet mir doch bitte das Formular ausgefĂŒllt zurĂŒck und ich werde Euch umgehend ein Angebot unterbreiten.

BUCHUNGSANFRAGE Ferienhaus Casetta Eugenia


Ferienwohnung Santa Teresina

Costa Smeralda, Nordsardinien, Santa Teresina – Ferienwohnung fĂŒr 2 (+ 2 Kinder)

Eingebettet in wunderschöne Granitsteinwelt Nordsardiniens und nur fĂŒnf Fahrtminuten an die schönsten StrĂ€nde der Costa Smeralda. Die Ferienwohnung befindet sich im mittleren Teil eines freistehenden, typisch sardischen 150 Jahre alten Bauernhauses, einem sogenannten Stazzu. Was die Finka in Spanien, ist der Stazzu auf Sardinien. Herrlich schlicht und mit wunderbar dicken Granitsteinmauern gebaut, die oft einige hundert Jahre Geschichte zu erzĂ€hlen haben.

Lage: Der Stazzu befindet sich in der kleinen Ansiedlung Santa Teresina (2 km von den StrĂ€nden der Costa Smeralda entfernt). Die HĂ€user liegen weit verstreut in einem schmalen, idyllischen, immergrĂŒnen Tal, gesĂ€umt von imposanten Granitsteinfelsen in denen seltene sardische Raubvögel brĂŒten, die bei schönem Wetter am Himmel kreisen.

Sonnig und in absoluter Alleinlage genießt Ihr in diesem Haus auch wĂ€hrend der Saison absolute Ruhe, ein erholsamer Sardinienurlaub ist euch garantiert. Das PrivatgrundstĂŒck erreicht man ĂŒber eine kleine unbefestigte Schotterstraße, das gesamte GrundstĂŒck umfasst ca. 25 Hektar. Wilde Oliven, Steineichen, Kakteen und die typisch sardische Macchia umgeben das Haus. In den Bergen auf der anderen Taleseite, liegt das sehr nette Örtchen San Pantaleo – ca. 8 km entfernt. Ein Ausflugstipp – mehr dazu weiter unten in Ausflugstipps.

Die Wohnung: Die Wohnung hat ca. 50 qm, bietet 1 Schlafzimmer mit Doppelbett, 1 Beistellbett & Baby-Reisebett, 1 Wohn-Esszimmer, 1 komplett eingerichtete KĂŒche, 1 Badezimmer. Optimal fĂŒr 1 – 2 Erwachsene und 1 – 2 Kind/er.

Die Wohnung ist minimal, mediterran im rustikalen Landhausstil eingerichtet. Schlicht weiß getĂŒnchte WĂ€nde mit einem kleinen Touch Farbe. Antike restaurierte Naturholzmöbel, ein schlichtes aber schickes Ambiente.


FĂŒr den Urlaub ist alles Notwendige vorhanden: eingerichtete kleine KĂŒchenzeile, Backofen, Grill und eine kleine Essecke unter dem alten Olivenbaum und Gartenmöbel im Außenbereich.
Von der EingangstĂŒre gelangt man ĂŒber eine Stufe in den Innenbereich, den Wohn-Essraum. Rechts der Esstisch mit vier StĂŒhlen, durch eine TĂŒr auf der linken Seite betritt man das Schlafzimmer mit einem Ehe- und einem Einzelbett. Vom Esszimmer geradeaus, durch einen Rundbogen, kommt Ihr in die kleine KĂŒche mit KĂŒchenzeile (Gasherd und SpĂŒle) linker Hand davon befindet sich das Badezimmer mit Dusche, WC, Bidet und Waschmaschine.

Vor der Wohnung steht ein wunderbarer alter Olivenbaum, darunter ein Esstisch mit StĂŒhlen fĂŒr euer Sommer BBQ im freien.

Mietpreise (Mindestaufenthalt 3 Übernachtungen)

Mai/Juni/Juli/September pro Nacht 65,– Euro (Belegung fĂŒr 2 Personen) Wochenpreis 430,– Euro
August pro Nacht 80,– Euro (Belegung fĂŒr 2 Personen) Wochenpreis 530,– Euro
November bis Ende MĂ€rz pro Nacht 55,– Euro (Belegung fĂŒr 2 Personen) Woche 370,– Euro

ZuschlÀge
Babies bis vollendet 2 Jahre kostenlos im Baby Beistellbettchen
ab 3 Jahre bis 14 Jahre 5 Euro pro Tag
ab 15 Jahre und Erwachsene 20,– Euro pro Tag im Beistellbett

Im Preis enthalten
Bett/Bad und KĂŒchenwĂ€sche fĂŒr 1 Woche, Wechsel 30,– Euro/Set
Strom / Gas / Wasser / im Winter Holz

Wir erbitten 200,– Euro Barkaution + 60,–Euro (Endreinigung) wird am Ende des Aufenthaltes von der Kaution abgezogen.

Freizeit

Quasi direkt vor der HaustĂŒr, liegt ein KĂŒstenabschnitt fĂŒr den Sardinien weltweit bekannt ist. Die Costa Smeralda: Im Sommer von allen, die Reich und Schön prĂ€sentieren möchten. GanzjĂ€hrig Anziehungspunkt der Liebhaber des kristallklaren und in allen TĂŒrkis- und Blautönen schimmernden Meerwassers. Der Hauptort Porto Cervo ist 10 Fahrtminuten mit dem Auto entfernt, in lauen Sommerabenden könnt Ihr dort nach Lust und Laune shoppen oder nur auf der Piazza flanieren.
Sehenswert sind die vielen kleineren und grĂ¶ĂŸeren schneeweißen SandstrĂ€nde der Costa, wie Rena Bianca, Liscia Ruja, Razza di Juncu, Celvia oder Capriccioli, Romazzino und der Spiaggia del Principe. Alle erreicht Ihr in maximal 10 Fahrtimunten.
Oder wie wĂ€rs mit ein bisschen Kultur und der Besichtigung der extravanten Kirche Stella Maris etwas außerhalb von Porto Cervo.
Was auch immer Ihr vorhabt, ab Mai bis in den November hinein, Badezeug und SchnorchelausrĂŒstung einpacken. Ganz wunderbar ist auch das superniedliche Bergdorf San Pantaleo, ebenfalls nur 10 Fahrtminuten entfernt. Ein Dorf gespickt mit den BauernhĂ€usern fĂŒr die Nordsardinien, die Gallura bekannt ist und die als Planungsvorlage fĂŒr viele Villen der Costa Smeralda dienten. Die Stazzi. Vom FrĂŒhjahr bis in den Herbst, findet jeden Donnerstag in San Pantaleo ein ausgezeichneter Handwerkermarkt statt. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. La Maddalena, das fĂŒr seine atemberaubende Naturschönheit bekannte Archipel liegt ebenfalls direkt quasi vor der HaustĂŒr und ist ĂŒber Palau (25 Minuten), von dort dann mit der FĂ€hre schnell erreichbar. Baden, Biken, Bootstouren, Tauchen, Delfinwatching und vieles mehr. Eure Gastgeberin hat viele Insidertipps fĂŒr Euch parat. Baia Sardinia ein nettes Dorf mit vielen Restaurants, Beachclubs und einladender Piazza ĂŒber den HĂŒgel und Cannigione sind ebenfalls in 10 bzw. 15 Fahrtminuten erreichbar. Hier gibt es vom FrĂŒhjahr bis in den Herbst hinein jeden Abend NachtmĂ€rkte die zum Bummeln und Shoppen einladen.

In KĂŒrze:

  • Stazzu auf PrivatgrundstĂŒck
  • Platz fĂŒr 2 – max 4 Personen
  • ganzjĂ€hrig zu vermieten
  • privates GrundstĂŒck
  • 50 qm WohnflĂ€che
  • 1 Wohn-Eßzimmer
  • 1 Schlafzimmer mit Ehe-, Beistell und Kinderbettchen
  • 1 Badezimmer (Toilette, Bidet, Dusche, Waschmaschine)
  • kleine Terrasse
  • Sonnenschirme fĂŒr den Strand vorhanden
  • Anmietung Fahrrad (MTB oder Rennrad) möglich – auf Anfrage
  • Mietkoch Rent-a-Cook möglich

Gut zu wissen:

  • wir empfehlen Mietwagen
  • Gute Ausgangslage fĂŒr Motorradfahrer
  • gut erreichbar
  • Mountainbike, Biketouren
  • die Vermieterin spricht Deutsch, Englisch, Italienisch
  • Haustiere erlaubt aber auf Anfrage

Entfernungen

  • Olbia Flughafen – 20 km
  • Costa Smeralda – 4 km
  • Porto Cervo Zentrum – 7 km
  • Arzachena – 7 km
  • San Pantaleo – 5 km
  • Alghero Flughafen – 120 km
  • Santa teresa Gallura – 30 km
  • Palau 25 km
  • La Maddalena (ĂŒber Palau) 25 km
  • Tempio 35 km ‱ Strand 4 Km
  • Einkaufen 3 km
  • Restaurant 3 km

Möchtet Ihr ein paar schöne Tage in diesem netten Apartment verbringen? Dann sendet mir doch bitte das Formular ausgefĂŒllt zurĂŒck und ich werde Euch umgehend ein Angebot unterbreiten.

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Spanien, Sevilla đŸ‡Ș🇾

Ich sitze am Ufer des Flusses mit dem fĂŒr mich unaussprechlichen Namen: Guadalquivir. Am Nachmittag liegt die Seite des Stadtteils Triana im Schatten und bin tatsĂ€chlich froh noch nicht auf der Via de la Plata, meinem Pilgerweg zu sein. Nach all den Jahren gemĂŒtlichem sardischen Landleben habe ich mir ein paar Tage quirlige Stadt angetan und streife zu Fuß durch das schöne Sevilla.

In Sevilla startet einer der schönsten Pilgerwege Europas: die Via del la Plata. Eine alte Römerstraße die von Cadiz ĂŒber Sevilia bis nach Santiago die Compostela durch einige sehenswerte spanische StĂ€dte fĂŒhrt. Sie ist eine, wenn nicht DIE große Kulturstrasse Europas und heute ist mein vierter Tag in Sevilla.

Es ist Anfang Oktober und heute ist das Thermometer auf ĂŒber 34° gestiegen, ich mag die große Hitze nicht, bin froh dass ich mich nicht auf dem Weg bin. So genieße ich meine Auszeit mit Stadtbummel, leckerem Essen und jetzt ein paar Churros, die ich mir auf dem Weg zum Fluss gekauft hatte. Ein SpritzgebĂ€ck aus Brandteig, das wird hier an vielen Ecken frisch gemacht.

Sevilla

Die Hauptstadt Andalusiens soll eine der schönsten StĂ€dte der Welt sein. Da ich nicht viele StĂ€dte kenne und ich eigentlich auch kein Fan der StĂ€dte bin, ist Sevilla eine positive Überraschung. Viel grĂŒn und BĂ€ume, wenig Autos in der Innenstadt, dafĂŒr mehr FußgĂ€nger, FahrrĂ€der, Roller und Pferdekutschen. Entsprechend wenig stinkt es nach Abgasen. Das ist sehr erfreulich.

Vor meiner Reise habe ich in den Karten gestöbert und gesehen, dass sich hier eine SehenswĂŒrdigkeit an die andere reiht, Museen, Kirchen, Parks und Schlösser. Also werde ich viele nette Dinge entdecken können. Außerdem hab ich vom Weg vom Bahnhof zum Hostel viele Bars und Restaurants entdeckt. FĂŒr das leibliche Wohl ist also auch gesorgt.

Bis ins letzte Detail exakt Planen ist in meinem Job als Wedding Planerin ja unumgĂ€nglich, also vermeide das im Urlaub. Es nervt mich und so lasse ich mich in meine Tage hier treiben. Losziehen, wohin mich meine FĂŒĂŸe tragen.

Die Kathedrale von Sevilla

Tag 1 – Kathedrale, Giralda und Alcazar

Direkt am ersten Tag fĂŒhrt mich mein Weg auf dem Platz der großen Kathedrale von Sevilla, daneben La Giralda, dem Glockenturm. Direkt in der NĂ€he, an einer imposanten Steinmauer und die Puerta del Leon der Eingang in den Real Alcazar, dem Königspalast im maurischen Stil. Jetzt im Oktober und zur ersten Öffnungszeit um 9.30 Uhr ist nicht viel los.

MĂ€rchenhafte GĂ€rten, große und kleine Innenhöfe, mit Mosaiken, Gold und Silber verzierte SĂ€le. Ja, das hat sich gelohnt. Gegen 11 wird es voll und ich flĂŒchte. Infos und Tickets auf der offiziellen Webseite:

Fortsetzung folgt
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Deutschland, Ostfriesland

August 2021, Sardinien ist voll, viel zu voll dieses Jahr. Es scheint als wĂ€re die ganze Welt unterwegs, um sich auf Sardinien in den Ferien zu vereinen. Die FĂ€hren die morgens in Olbia landen, haben bis unter das Schiffsdach frischen Touristen an Bord. Wie Sardinien, quellen und schwappen sie aus den SchiffsrĂŒmpfen in die Straßen. Die StrĂ€nde meiner Lieblingsinsel sind ĂŒber und ĂŒber besetzt, mit Menschen, Sonnenschirmen, Liegen und BadehandtĂŒchern. Jeder Quadratzentimeter wird genutzt, ein Handtuch neben dem anderen. Ich flĂŒchte: nach Ostfriesland.

Wieder ist es Hochsaison und wieder ist es schrecklich. Auf dem ansonsten traumhaft sauberen Meerwasser, an den schönen ex-sauberen StrĂ€nden an der Costa Smeralda, schwimmt jetzt ein öliger Film. Ein Mix aus Sonnencreme, Bootsöl und dem Abwasser der Superyachten, die eine neben der anderen in den Buchten parken. Die LĂ€den sind voll mit lauten, badebeschlappten Menschen in knapper Strandkleidung. Auf den Straßen kloppen sich Touristen um den besten Platz im Stau. Ein unglaublicher fast unbeschreiblicher Horror fĂŒr all diejenigen, die das besonnene Inselleben des restlichen Jahres kennen und lieben.

Sardinien ist und war im August schon immer Ausnahmezustand. Teils verstĂ€ndlich, denn die Italiener haben nun einmal nur im August die Möglichkeit den wohlverdienten Jahresurlaub zu nehmen. Rund um den 15. August (FerragostoMaria Himmelfahrt) heißt es in der italienischen Arbeitswelt: alles zu, Firmen zu, Schulen zu und die Behörden arbeiten nur im Notbetrieb. Ist es jedes Jahr schon voll, dieses Corona Jahr ist noch mal voller. Schon Mitte Juli hat sich das angebahnt, so viele Menschen mehr als sonst. Ich wage mich noch nicht einmal mehr an den Strand, der ist ein bisschen eklig gerade, schmutzig und laut. Mitte August gebe ich auf, ich ertrage das nicht mehr, packe mein Auto, den Hund, drĂŒcke die Cats meiner herzallerliebsten Nachbarin zur Verpflegung auf’s Auge und mache mich auf den Weg in die alte Heimat. Good old Germany – Sardinia to Ostfriesland. Nie zog es mich mehr zurĂŒck. Jetzt ist die Zeit, die Familie zu besuchen, Matjes essen, ĂŒberhaupt gutes Deutsches Zeug essen, im grĂŒnen Gras im Regen stehen, alles in der Hoffnung auf weniger Menschen.

Mein Reisebericht

Ich nehme die NachtfĂ€hre von Olbia nach Genua. Am nĂ€chsten Tag dann weiter Richtung Schweiz und immer weiter hinauf Richtung Norden. Von Genua in Richtung Schweiz lĂ€uft alles gut an. In zweieinhalb Stunden, vorbei an Mailand erreichen wir die Grenze. Doch statt hier dem klugen Rat meiner Freundin BĂ€rbel zu folgen und die Route ĂŒber den San Bernardino zu nehmen (etwas lĂ€nger), fahre ich Richtung Gotthard Tunnel. Fehler, Fehler, Fehler, wie doof von mir, denn statt der gemĂŒtlichen Fahrt durch imposante Berge, zwischen WasserfĂ€llen und klaren BergfĂŒssen, beglĂŒcken die Eidgenossen die Durchfahrenden zuerst mit 40 Euro AutobahngebĂŒhr und im Anschluß mit Pausen, Zwangspausen. Denn in Richtung Gotthard gibt es alle paar Kilometer Ampeln auf der Autobahn, ja Ampeln!! So wird der bis dahin flĂŒssig laufende Verkehr erst zĂ€hfliessend, um wenig spĂ€ter ganz zum Stillstand zu kommen. Stau, immer wieder Stau vor irgendeiner Ampel, auf der gesamten Strecke bis hinter den Tunnel. Unter heißer Schweizer Sonne benötigen wir so fĂŒr 270 Fahrtkilometer ziemlich genau 6 Stunden. In Zukunft höre ich auf BĂ€rbel.

Dann irgendwann sind wir doch in Deutschland. Haben sehr viel Zeit verloren, können aber jetzt ein wenig aufholen. Bis Mönchengladbach zur kleinen Schwester geht es heute. Pause und morgen dann weiter.

Moers

Nach einer guten Nacht geht es erst mal nach Moers. Als Kind war ich oft in Moers. Mit den Großeltern bei einer Tante in ihrer stillen Wohnung zu Kaffee und Kuchen. Moers hatte ich wohl deshalb irgendwie Trist in Erinnerung. Kleine geduckte graue HĂ€user, eine kleine Wohnung in der die Wanduhr langsam tickte, in der die Nachmittage nie vergingen weil die Zeit stillzustehen schien. Die Stadt habe ich damals nie gesehen.

Auf meiner Weiterreise in den hohen Norden, der nĂ€chste Familiengruß bei meiner Cousine und Moers ĂŒberrascht mich: das StĂ€dtchen ist wirklich nett, hat eine zuckersĂŒĂŸe Innenstadt. Eine nette Piazza, niedliche GeschĂ€fte, schön renovierte HĂ€user und dann eben noch diese irische Bar. Neben einer tollen Speisekarte probiere ich heute das erste mal Fish und Chips. Lecker. Der Fisch ist superfrisch, die Chips knackig, die Saucen allerfeinst. Eine tolle Überraschung. GestĂ€rkt gehts weiter in den Norden.

Tipp âžĄïž The Fiddlers Irish Pub, Kastell 1, Moers

Westoverledigen

Kennt hier sonstnochwer Westoverledigen? Die Gemeinde steht als nĂ€chste Etappe auf meinem Reiseprogramm. Hoch im Norden, fast an der Nordsee und mein Ziel fĂŒr ein paar Tage Auszeit. Ich freue mich, denn viele Jahre sind ins Land gegangen, seit ich Tanten und Onkels, Cousinen und Cousins das letzte Mal gesehen habe.

Westoverledingen ist eine kleine, knapp 22.000 Einwohner starke Gemeinde zwischen Leer und Papenburg im platten Land, Ostfriesland. Im Westen begrenzt vom Fluss Ems und im Norden von der Leda sind wir hier eine knappe halbe Stunde vom Meer, der Nordsee weg. Ich mochte schon als Kind hier alles. HĂŒbsche rote BacksteinhĂ€user, viel Land um alten BauernhĂ€uschen, die klein und geduckt einen sehr gemĂŒtlichen Eindruck machen. Vor 22 Jahren war ich das letzte mal hier und viele neue HĂ€user sind dazugekommen. Trotzdem ist es immer noch gemĂŒtlich und ruhig. So sehr genieße ich das, das sattgrĂŒne Land, seine gepflasterten schnurgeraden Alleen und Rehe, die frĂŒhmorgens von einem Feld ins nĂ€chste wechseln. Das Wetter ist Göttlich, die ersten Tage echtes friesisches Schietwetter: Nieselregen, Wolken aber um die 20 Grad. Nach so vielen Jahren unter heißer Mittelmeersonne ist das eine tolle Abwechslung.

Mein Programm fĂŒr die nĂ€chsten Tage klein, knackig und schwerpunktmĂ€ĂŸig auch langvermisste Leckereien ausgelegt: Frischer Matjes mit Zwiebeln, Fisch ĂŒberhaupt, Krabben, Frikadellen & Hausmannskost bei Lukkies. Ach ja, das Meer sehen auch.

Greetsiel – Tag 2

Der Tag ist wolkenverhangen und ein feiner Regen nieselt ab und an aus den grauen Wolken. Der erste Ausflug ist Pflichtprogramm, die Nordsee muß es sein. Wir fahren in das malerische StĂ€dtchen Greetsiel. Das Wetter hat nicht viele verschreckt. Es ist ziemlich viel los (aber kein Vergleich mit Sardinien), Menschen, Hunde, Camper und Kinder die im Bollerwagen durch die Gassen gezogen werden. Kleine und große BacksteinhĂ€user und HĂ€uschen aus dem 18. Jahrhundert, alles total entzĂŒckend. Bunte Fischerboote im Hafen, Eisdielen, Restaurants, Mitbringselshops, Bars und Kneipen an der Promenade auf der Menschen Richtung Deich flanieren oder radeln.

Tipp âžĄïž fangfrischer und gerĂ€ucherter Fisch, frisch gepulte Nordseekrabben: Fischverkauf & Verköstigung Fischrestaurant de Beer etwas außerhalb von Greetsiel.

Norddeich – Tag 3

Noch mehr Meer am nĂ€chsten Tag. Ich wollte Watt und ein mal wieder im Wattschlamm stehen, die Ebbe sehen. Aber wir sind zu spĂ€t dran. Als wir in Norddeich ankommen ist mit uns auch die Flut aufgelaufen. Hier gehen jetzt die FĂ€hren nach Norderney und so sind auch hier wieder einiges los. Die Promenade wird derzeit renoviert und scheint nett zu werden. So schließen uns dem Strom der Touristen in Laufrichtung an und folgen der Strandpromenade, die wenig Strand dafĂŒr mehr Beton hat. Schade, aber die Nordsee ist wild und das Land von der Natur geborgt. Der KĂŒstenschutz fĂŒr die Menschen hier wichtig. Am Ende finde ich doch noch ein kleines StĂŒckchen Watt fĂŒr mich. Schuhe aus und rein. Beim nĂ€chsten mal, im nĂ€chsten Jahr steht eine Wattwanderung auf dem Programm, fĂŒr meine Bucket List.

Bei Kaffee und Kakao genießen wir dann noch das Treiben der Menschen, die dunklen Wolken, die Möwen und das Wetter im Haus des Gastes.

Papenburg – Tag 5

Am vierten Tag lĂ€sst sich nun auch in Ostfriesland wieder mal die Sonne blicken. Wir radeln heute. Ostfriesland ist Land der FahrrĂ€der, unĂŒbersehbar. Fast alles radelt, ohne und mit e-UnterstĂŒtzung. Fahrradwege gibts ĂŒberall. Von Westoverledingen fahren wir durch Felder, Alleen, Wiesen, Parks und WĂ€lder Papenburg entgegen, mein Cousin fĂŒhrt zackig unsere Truppe an, ich verliere die Orientierung. Bei der bekannten Meyer Werft, bin ich wieder dabei.

Die Meyer Werft ist, mitten im Land, eigenartigerweise eine der großen Schiffswerften der Welt. Werden dort, nach monatelanger Bauzeit die fertigen Ozeanriesen ĂŒber die Ems in das Meer ĂŒberfĂŒhrt, gibts Konzert und viel TamTam und viel Spektakel. Tausende Besucher stehen dann auf dem Deich am Fluss und bestaunen die Zentimeterarbeit von KapitĂ€n und Begleitbooten. Mit Kussmund und blauen Augen steht jetzt die, die fast fertige Aida Cosma in der Werft und wartet auf ihre erste Kreuzfahrt in eines der Meere dieser Welt. FĂŒr Besucher gibt es interessante Werftbesichtigungen, die Termine könnten auf der Internetseite gebucht werden.

Werftbesichtigung, Info’s und ÜberfĂŒhrungsdaten findet Ihr auf der Webseite der Meyer Werft

FĂŒr uns gehts weiter mit dem Rad, bis zum Weiher des Stadtparks von Papenburg. In der Sonne genießen wir ein alkoholfreies Radler und beobachten Menschen und Wasservögel.

Abends gibt es Krabbensalat aus Nordseekrabben, die eigentlich keine Krabben, sondern Garnelen sind (hier darf man sie aber so nennen). Der Salat, made by Lukki ist lecker lecker und schmeckt wie frĂŒher. Viele Tausend Tonnen Krabben werden jĂ€hrlich aus der Nordsee gefischt und noch an Bord der Kutter gekocht. Die meisten gehen danach zur Weiterverarbeitung (das pulen, also dem schĂ€len) ins Ausland um wieder importiert zu werden. Was fĂŒr ein heilloser Quatsch aber keiner will den Job mehr tun. Wir achten darauf, uns in der Heimat gepulte Krabben zu besorgen.

Tja, Tag 6 nun geht’s zurĂŒck fĂŒr mich. Deshalb schließe ich hier meinen kleinen Bericht. Ich bin mir sicher, dass ich den sardischen August im nĂ€chsten Jahr auf jeden Fall woanders verbringe und Westoverledingen in Ostfriesland ist eine Etappe fĂŒr meine Sommerpause von Sardinien.

Ich wĂŒnsch Euch was..

Eure Anja

Noch ein paar Tipps zum Radeln in Ostfriesland.

Radfahren in Ostfriesland

Ostfriesland hat auf ĂŒber 3.500 km ein tolles Radwegenetz ausgearbeitet. FĂŒnf Themenrouten laden zu Mehrtagestouren ein.

  • Ammerlandroute
  • Deutsche Fehnroute 
  • Friesenroute Rad up Pad 
  • Internationale Dollard Route 
  • Tour de Fries

Die Mehrtages oder auch Tagestouren könnt Ihr auf der Seite Ostfriesland.travel downloaden, oder ausarbeiten. Auch gibt es dort eine App, die Euch durch das platte Land fĂŒhrt. Wer es lieber auf Papier mag, kann beim ADFC eine Tourenkarte ordern.

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8 September 2021 – Swim for Dolphins Sardinien

Der Termin des Benefizschwimmens fĂŒr den Lebensraum der sardischen Delfine steht nun fest: am 8. September um 7.30 Uhr starten die drei italienischen Schwimmer Francesco Baldan, Riccardo Tigli und Marco SchilirĂČ zu einer noch nie da gewesenen Aktion. Um Spendengelder fĂŒr den gemeinnĂŒtzigen Verein SeaMe zu sammeln, schwimmen sie 23 km um die traumschöne Nachbarinsel von La Maddalena, Caprera. 

Die drei italienischen Athleten – Francesco Baldan, Riccardo Tigli und Marco SchilirĂČ – werden sich in einer noch nie zuvor versuchten Leistung messen: Sie schwimmen um die Insel Caprera und legen 23 km in etwa 8 Stunden zurĂŒck. Der Erlös der Veranstaltung wird SEA ME Sardinia Onlus fĂŒr den Kauf eines Bootes gespendet.

Die mit der Aktion gesammelten Spendengelder sollen dem Verein fĂŒr den Kauf eines unbedingt notwendiges Bootes fĂŒr die Forschungsarbeit zukommen. SeaMe leistet seit vielen Jahren auf La Maddalena mit ihrem Informationszentrum und den Ausfahrten auf das Meer einen wichtigen Beitrag zur Forschung und zum Schutz der hier lebenden Tiere. 

Alle Details ĂŒber diese tolle Aktion findet Ihr in meinem Artikel Swim for Dolphins

Die Veranstaltung

Das Benefizschwimmen startet am Mittwoch, den 8. September 2021 um 7.30 Uhr in der Cala Garibaldi, auf Caprera, La Maddalena.

Ziel, je nach Wetterlage ebenfalls in der Cala Garibaldi oder der Spiaggia Due Mari.

Eine Abschlusszeremonie und Informationsveranstaltung fĂŒr alle findet am Freitag, 10. September 2021, im Restaurant Zi AntĂČ in Punta Tegge, La Maddalena, statt. Reservierungen ĂŒber WhatsApp unter +39 388 8585 948


Auch Ihr könnt dem Verein zur Seite stehen, denn Wale und Delfine auf Sardinien, ihr Schutz und die Bedeutung dieser wunderbaren SĂ€uger fĂŒr Natur und Umwelt, der Schutz aller Meeresresourcen gehen uns alle an. Die, die wir hier auf der tollen Insel leben und die vielen Besucher die alljĂ€hrlich diese faszinierenden Tiere kennenlernen dĂŒrfen. 

So könnt Ihr helfen âŹ‡ïž

1. folgt auf Instagram: @seame_sardinia & @swim_for_dolphins – teilt, teilt, teilt – Bilder Artikel und alles was hilft – Grazie âŁïžâŁïž 

2. đŸ’¶âžĄïž Spendet jeder Euro hilft:  https://gofund.me/86560b8a – alle Infos zur Aktion auf der Webseite von GoFundMe, braucht ihr deutschsprachige Info, schreibt mir Kontakt

3. Auf FACEBOOK findet Ihr die Aktion: https://www.facebook.com/seamesardinia/

Habt Ihr Fragen?

FĂŒr sĂ€mtliche Fragen in italienisch oder englisch, wendet Euch an den Verein SeaMe Sardegna Onlus. *Die Organizzazione non lucrativa di utilitĂ  sociale ist eine Rechtsform in Italien, die im internationalen Vergleich als Non-Profit-Organisation eingestuft wird.

in Deutsch, Presse- oder Anfragen Sponsoring: info@sardinia-dreamwedding.com


und steht unter der Schirmherrschaft von:

@ComuneDiLaMaddalena @ParcoLaMaddalena @Sport.Cityy @cvcaprera @finsardegna @fiswsocial

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