Ab 1. April 2022 gelten neue Corona Regeln auf Sardinien und in Italien. Für die Einreise nach Sardinien hier heute die neusten Info’s 😉
1. April 2022 – die Infektionszahlen sind auch auf der Insel im ständigen Auf und Ab. Offiziell ist die Insel aber kein Hochrisiko Gebiet mehr.
Ab April werden deshalb auch auf Sardinien für Bars, Geschäfte, im öffentlichen Leben, die strengen Corona Regeln etwas abgestuft. Der Greenpass wird voraussichtlich im Mai abgeschafft und in den meisten Bereichen gilt ab April deshalb auch nur noch die 2 G Regel.
Ob, wie und wo, euch das den Zutrittgarantiert, kann ich euch leider nicht raten. Denn einzelne Händler, Restaurants, Behörden und Unternehmen halten sich an strengere Corona Regelungen nach ihrem Ermessen. Wer sich also immer weiterhin an die Sicherheitsmaßnahmen hält, macht nichts falsch.
➡️ Auf die Insel kommt mit Schiff oder Flugzeug:
wer geimpft, genesen ist, oder einen negativen Corona Test und entsprechende Bestätigung, den italienischen Greenpass oder einen internationalen Impfausweis mit sich führt. Die Regelung gilt für alle Erwachsenen und Kinder. Lediglich Kinder bis zum 6. Lebensjahr sind von der Testpflicht ausgenommen.
UngeimpfteEinreisende, sowie Kinder und Jugendliche von 6 – 18 Jahren müssen einen PCR Test, der maximal 72 Stunden oder Antigen-Schnelltest, dermaximal 48 Stunden alt ist, vorweisen.
FFP 2 Maskenpflicht besteht weiterhin auf Fährschiffen und für Flughafen und Flieger
bei Nachweis von Fieber kann, die Einreise verweigert werden
die Fährschiffe werden weiterhin nicht mit voller Passagierauslastung fahren.
Auf der Insel gilt auch im Aprilweiterhin:
FFP 2 Maskenpflicht in Geschäften, öffentlichenVerkehrsmitteln und geschlossenen Räumen
Mindestabstand zur nächsten Person: 1 Meter
Für den Zutritt in Geschäfte, die keine für den täglichen Bedarf notwendigen Waren anbieten gilt die 3 GRegel weiterhin.
Der EU-Impfpass wird überall als Nachweis anerkannt.
Mein Tipp damit nichts schiefgeht: Wer den EUImpfpass nicht hat, in der Regel umgeimpfte Personen, sollte sich frühzeitig um die Tests kümmern. Für April noch könnt Ihr euch für die Ein- oder Ausreise den Greenpass besorgen. Auf Sardinien bekommt Ihr den Pass in vielen Apotheken, ob der Service angeboten wird, ist jeweils angeschlagen. Die Apotheken führen außerdem auch den notwendigen Corona-Test durch und stellen Euch im Anschluß den Pass aus. Die Kosten variieren inselweit. Da es teilweise zu langen Wartezeiten kommt, solltet Ihr Euch frühzeitig auf jeden Fall um einen Termin in der Apotheke kümmern.
Die Impfung gegen Corona bereits durchgeführt oder die Erkrankung überstanden hat, der Nachweis ist über das digitale EU Covid Zertifikat mit QR Code nachzuweisen.
Bei Anreise mit der Fähre vom italienischen Festland aus wird ein 3G-Nachweis verlangt. Der negativen PCR- bzw. Antigen-Test reicht nicht aus.
Auf dem Schiff ist das Tragen der FFP2-Maske vorgeschrieben, Ausnahme in der Kabine.
die Selbsterklärung zur Einreise in Italien ausdrucken und ausfüllen. Sie ist bei Einreise auf der Insel mitzuführen. Ihr könnt sie als pdf Dokument auf der Webseite des italienischen Außenministeriums downloaden, sie ist in Deutsch verfasst und Erklärt sich von selbst ➡️ Selbsterklärung zum downloaden
Im Krankheitsfall, für Rat und Tat
Dr.Cornelia Seifert Loc. Barabisa I-07020 Porto Pollo WEBSEITE Nach Terminabsprache steht euch unsere Deutsche Ärztin Dr. Cornelia Seifert ab Ostern 22 wieder für Notfälle, Fragen& Antworten zur Verfügung.
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Ältere Corona Meldungen
Stand 31. Mai 21 – Sardinien ist weiße Zone. Einreisende müssen sich nicht mehr in Quarantäne begeben. Wer kommen mag, darf wieder unsere wunderbare Inselluft schnuppern.
Einreisen darf wer:
den Covid Test spätestens 48 Stunden vor Abflug mit negativem Ergebnis durchgeführt zu hat
sich ansonsten verpflichtet, innerhalb von 48 nach Ankunft einen Schnelltest durchzuführen (in bestimmten Bereichen in Häfen und Flughäfen stehen Stellen dafür bereit);
oder die Impfung gegen Corona bereits durchgeführt hat;
download und Registrierung der App Sardegna Sicura (Download im App Store bei Google & Apple)
Online-Formular der sardischen Region registrieren und eine Kopie des Registrierungsbelegs zusammen mit der Bordkarte und einem gültigen Ausweis einreichen. (Link weiter unten im Text, dazu meine Übersetzungshilfe zum downloaden)
bei positivem Ergebnis oder Verdachtsfall seid Ihr verpflichtet Euch für 10 Tage in Quarantäne zu begeben. Euer Gesundheitsamt im Heimatland ist zu benachrichtigen.
Einreise nach Sardinien – App & Dokumente
Sardegna Sicura App – Online im Apple oder Google App Store downloaden, installieren, registrieren, ausfüllen.
Selbsterklärung ausdrucken und ausfüllen. Sie ist bei Einreise auf der Insel mitzuführen. Ihr könnt sie als pdf Dokument auf der Webseite des italienischen Außenministeriums downloaden, sie ist in Deutsch verfasst und Erklärt sich von selbst ➡️ Selbsterklärung zum downloaden
Anmeldung für die Einreise nach Sardinien online auszufüllen. Sie ist derzeit nur in italienisch verfügbar. Als Übersetzungshilfe habe ich Euch ein pdf Dokument ausgearbeitet. ⬇️
Damit der Inzidenzwert weiter niedrig bleibt, bittet die sardische Regierung, aus Rücksicht auf die Risikogruppen die geltenden Vorsichtsmassnahmen weiterhin einzuhalten: Maske, Abstand, regelmässige Desinfektion der Hände etc.
Für SardinienBesucher gelten ab dem 8. März 2021 neue Regelungen.
Vor Antritt der Reise muß sich jeder über das Online-Formular der sardischen Region registrieren und eine Kopie des Registrierungsbelegs zusammen mit der Bordkarte und einem gültigen Ausweis einreichen. (Link folgt weiter unten im Text, dazu die praktische Übersetzungshilfe zum downloaden)
Ihr bestätigt mit der Einreichung eine oder mehrere der folgenden Optionen:
die Impfung gegen Corona durchgeführt zu haben;
den Covid Test spätestens 48 Stunden vor Abflug mit negativem Ergebnis durchgeführt zu haben;
innerhalb von 48 nach Ankunft einen Schnelltest durchzuführen (in bestimmten Bereichen in Häfen und Flughäfen);
bei positivem Ergebnis oder Verdachtsfall seid Ihr verpflichtet Euch für 10 Tage in Quarantäne zu begeben. Euer Gesundheitsamt im Heimatland ist zu benachrichtigen.
Neue Öffnungszeiten für die weiße Zone
Restaurants bis 23 Uhr
Bars, Pubs, Cafés bis 21:00 Uhr
Es gelten weiterhin folgende Auflagen:
Ausgangssperre von 23:30 bis 5:00 Uhr, als Ausnahmen gelten berufliche Gründe (mit Nachweis), gesundheitliche oder unaufschiebbare Notwendigkeiten.
Versammlungsverbot an Schulen, auf Plätzen und öffentlichen Straßen, Promenaden oder an Aussichtspunkten.
Einhaltung des Mindestabstands von mindestens einem Meter und Maskenpflicht (ausgenommen Kinder unter 6 Jahren und Menschen mit bestimmten Behinderungen)
Ein Lichtstrahl in Corona Zeiten
Ich hoffe mein Beitrag konnte Euch ein wenig weiterhelfen – ich werde ihn sofort aktualisieren, wenn sich an der Situation etwas ändern sollte. ❤️
Nach fast 25 Jahren auf Sardinien habe ich endlich die Gelegenheit genutzt, die zwei höchsten Gipfel meiner Wahlheimat zu erklimmen: Bruncu Spina (1.829 m) und Punta La Marmora (1.834 m). Es brauchte eine arbeitsfreie Zwangspause durch den bekannten „Virus“, um mir diesen langgehegten Traum zu erfüllen – und ich kann sagen, es hat sich mehr als gelohnt.
Ein Gipfelerlebnis mit Wow-Faktor
Mit leicht zittrigen Beinen und einem Herz voller Ehrfurcht sitze ich schließlich unter dem Gipfelkreuz der Punta La Marmora. In der Hand mein kleines Picknick, und vor mir entfaltet sich ein Panorama, das mich sprachlos macht: Die gesamte Insel liegt mir zu Füßen, ein einzigartiges Schauspiel der sardischen Natur.
Vor mir mein treuer Hund, der – wie immer – keinerlei Höhenangst zeigt. Sie sitzt direkt am Abgrund, der Blick nach Osten, und lässt die Ohren im Wind tanzen. Ich dagegen spüre ein leichtes Schwindelgefühl. Hypsiphobie – meine Höhenangst – hat mich auf dieser mutigen Wandertour mehrmals herausgefordert. Doch jede Überwindung wurde belohnt: Sardinien von oben ist ein unvergessliches Erlebnis.
Warum diese Tour?
Die Wanderung zu den Gipfeln des Gennargentu-Massivs ist eine der beeindruckendsten Erlebnisse, die Sardinien zu bieten hat. Sie führt durch unberührte Berglandschaften, vorbei an wilden Schluchten, grünen Tälern und mit einer Aussicht, die weit über das türkisfarbene Meer hinausgeht.
Egal, ob ihr Sardinien schon kennt oder neu entdecken möchtet – dieser Aufstieg ist eine Reise wert, die mit Freiheit, Natur und Weitblick belohnt wird.
Mein Fazit:
Die Bruncu Spina & Punta La Marmora-Tour hat ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ verdient. Sardinien von oben zu erleben, bringt nicht nur die Höhen, sondern auch die Seele zum Schwingen. Und ich weiß jetzt schon, es wird nicht mein letzter Gipfelsturm gewesen sein. 🌿💚
Packt euren Mut und euer Picknick ein – die sardischen Berge warten auf euch! 🥾
Wandertour vom Refugio S’Arena über den Gipfel des Bruncu Spina zum Gipfel Punta la Marmora
Start & Ziel: Parkplatz S’Arena 🚶♀️🌄
Standort:Parkplatz S’Arena bei Rifugio Bruncu Spina Der Wanderparkplatz befindet sich direkt am verlassenen Rifugio Bruncu Spina, das (Stand Mai 2021) nicht mehr in Betrieb ist. Hier gibt es ausreichend Parkplätze, um euer Fahrzeug sicher abzustellen und euch auf den Weg zu machen.
Die Route
Vom Parkplatz geht es direkt bergauf, immer den Markierungen des Sentiero CAI 721 folgend. ➡️ Orientierung:
Die rot-weiß-roten Zeichen auf Steinen und Schildern sind eure verlässlichen Wegweiser.
Der Weg ist gut markiert und führt euch sicher durch die atemberaubende Berglandschaft des Gennargentu.
Anfahrt
Die Anreise erfolgt am besten mit dem Auto. Ihr erreicht den Parkplatz über die Ortschaften:
Tonara
Desulo
Fonni
Alle drei Orte bieten eine malerische Fahrt durch das Herz Sardiniens, die euch bereits auf das beeindruckende Bergerlebnis einstimmt.
Details zur Wanderung: Bruncu Spina & Punta La Marmora 🌄
Schwierigkeit:
Mittel: Die Strecke führt über lockeren, unbefestigten Untergrund. Trittsicherheit und eine mittlere Kondition sind erforderlich.
Dauer:
4–6 Stunden: Abhängig von Kondition und Pausen.
Strecke:
16 km (Hin- und Rückweg).
Maximale Höhe:
1.853 m: Auf dem Gipfel der Punta La Marmora, dem höchsten Punkt Sardiniens.
Höhenmeter:
Aufstieg: 560–721 m ⬆️
Abstieg: 560–721 m ⬇️ (Differenz kann je nach verwendeter App variieren).
Anforderungen:
Landschaft: Extrem schön – ein wahrer Genuss für Naturliebhaber.
Kondition: Mittel
Technik: Mittel
Erlebnisfaktor: Sehr cool 😎
Punta la MarmoraArcu GennargentuAuf dem Weg zum Gipfel
Kurzbeschreibung
Diese mittelschwere Wandertour führt euch zum höchsten Gipfel Sardiniens, dem Punta La Marmora. Die Strecke ist auch für geübte MTB-Singletrail-Fahrer geeignet. Ihr erlebt eine beeindruckende Berglandschaft, pure Natur und atemberaubende Panoramablicke. ➡️ Hinweis: Steile An- und Abstiege auf lockerem, steinigen Untergrund erfordern Trittsicherheit. Unterwegs gibt es nur gegen Ende eine Wasserquelle – packt also ausreichend Trinkwasser ein!
Ausstattung & Ausrüstung
Schuhe: Feste Wanderschuhe oder gutes Schuhwerk mit Profil sind ein Muss.
Sonnenschutz: Sonnencreme, Hut oder Kappe.
Trinkwasser: Ausreichende Menge mitnehmen – es wird warm!
Tagesrucksack: Platz für Proviant, Wasser und Regenschutz.
Wetter: Die Tour nur bei gutem Wetter starten. Das Wetter kann in Sardiniens Bergen schnell umschlagen, und bei Regen oder Nebel wird es auf den rutschigen Wegen gefährlich.
Euer Startpunkt Tonara ist bekannt für seine kulinarischen Spezialitäten. Für euer Gipfelpicknick findet ihr hier tolle lokale Produkte:
Wurst & Käse: Metzgerei Attilo Sau, Via Su Nuratze 1 (im Einkaufszentrum) Google Maps Link
Tonara ist außerdem berühmt für seine zuckersüße Spezialität Torrone die ihr vor Ort unbedingt probieren solltet.
Wurst und Käse aus Tonaraduftendes Fladenbrot frisch aus dem Ofen
Nationalpark Golfo di Orosei – Gennargentu 🌿🌄
Die Gipfel Bruncu Spina und Punta La Marmora, die Ziele meiner heutigen Wanderung, liegen im beeindruckenden Parco Nazionale del Golfo di Orosei – Gennargentu. Dieser Nationalpark ist nicht nur einer der jüngsten in Italien, sondern mit 73.935 Hektar auch der größte auf Sardinien.
Das wilde Herz Sardiniens 🏞️
Hier, im Inselinneren, befindet sich die Region Barbagia, das „Land der Barbaren“, wie es die Römer wegen des wehrhaften Volkes nannten. Heute ist die Barbagia jedoch ein Ort der Gastfreundschaft und Ursprünglichkeit.
Die Landschaft ist hier wilder, vielfältiger und spektakulärer als irgendwo sonst auf Sardinien. Sanfte Hügel, steile Klippen, tiefe Schluchten und unberührte Wälder prägen das Bild. Der Nationalpark repräsentiert das echte, unverfälschte Sardinien – voller Geheimnisse und atemberaubender Schönheit.
Von Olbia erreicht ihr das 100 km entfernte Nuoro in ca. einer Stunde.
Für die weiteren 60 km nach Tonara plant 1,5 Stunden ein – es geht über kurvige Straßen, durch Täler, über Berge und Hügel.
Highlights des Nationalparks 🌟
Die Westseite:
Monte Corrasi (1.463 m): Der imposante „Wächter“ über Oliena mit seiner hellgrauen, sonnenbeschienenen Spitze.
Su Gologone: Eine kraftvolle Quelle, die aus den Tiefen des Monte Uddé sprudelt und den Lago Cedrino speist.
Der Golfo di Orosei:
Steile Schiefer- und Kalksteinklippen, Höhlen und Schluchten prägen die Küste von Cala Gonone bis Santa Maria Navarrese.
Selvaggio Blu: Sardiniens schwierigster Trekkingweg entlang der Küste – ein Paradies für Trekking-Enthusiasten.
Gola su Gorropu: Eine der tiefsten Schluchten Europas mit bis zu 500 Meter hohen Felswänden.
Die Gennargentu-Gipfel:
Rechter Hand der Staatsstraße SS 389 erhebt sich die Gebirgslandschaft des Gennargentu-Massivs, gekrönt vom Punta La Marmora, dem höchsten Punkt der Insel.
Flora und Fauna 🦅🌺
Der Park ist eine Oase für Sardiniens Tierwelt:
Mufflons, Hirsche, Wildkatzen und andere Wildtiere leben hier ungestört.
Beeindruckende Greifvögel wie Gänsegeier, Steinadler und der seltene Eleonorenfalke durchziehen den Himmel.
Die Vegetation reicht von immergrünen Macchia-Sträuchern bis zu uralten, tief verschneiten Wäldern im Winter.
Geschichten und Traditionen 🕊️
Der Nationalpark ist ein Land der Mythen und Legenden:
Von der Transhumanza, dem Leben der wandernden Hirten, über stolze Menschen und ihre Traditionen bis hin zu den sagenumwobenen sardischen Banditen erzählt jede Ecke des Parks eine eigene Geschichte.
Hier lebt die Kultur Sardiniens in ihrer ursprünglichsten Form – in den Trachten, der Musik und der Erzählkunst der Bewohner.
Fazit: Der Nationalpark Golfo di Orosei – Gennargentu ist ein echtes Juwel Sardiniens. Mit seinen spektakulären Landschaften, der reichen Tierwelt und den tief verwurzelten Traditionen bietet er ein unvergessliches Erlebnis für Wanderer, Naturfreunde und Kulturliebhaber. 🌍✨
Auf dem Weg nach S’Arena
Tourbeschreibung: Auf dem Weg zum Bruncu Spina und Punta La Marmora 🌄
An diesem Morgen starte ich von Tonara, dem malerischen Gebirgsdorf, und mache mich auf den Weg in Richtung Fonni. Es geht 25 Minuten lang durch die grünen, dichten Bergwälder Sardiniens, vorbei an bunten Ziegenherden, die die Straßen säumen. Die Straße windet sich stetig bergauf, und die frische Morgenluft erfüllt mich mit Vorfreude.
Kurz vor der Kreuzung S’Arcu de Tascussi verändert sich die Landschaft deutlich: Der Wald lichtet sich, die Bäume werden seltener und die grünen Wiesen und großen Felsen übernehmen das Bild. Die Aussicht wird offener, und ich nehme mir Zeit, um die Landschaft in vollen Zügen zu genießen.
Das Bild der alten Baumriesen 🌳
Weiter geht es auf einer einsamen Straße, die mich der aufgehenden Sonne entgegenträgt. Die Weiden sind jetzt von einzelnen alten Baumriesen gesäumt, die stolz und kraftvoll ihre Äste in den Himmel recken. Einige Bäume biegen sich dem Hang entgegen, vom Wind gebeugt, aber dennoch majestätisch. Andere stehen aufrecht, ihre Äste wie ausgestreckte Finger, die den blauen Himmel berühren.
Ich halte immer wieder an und kann nicht anders, als ehrfürchtig zu fotografieren. Wie alt mögen diese Bäume wohl sein? Was haben sie alles erlebt, welche Stürme überstanden, welche Veränderungen in der Natur gesehen? Die Jahrhunderte sind in ihren Rinden eingraviert – und in ihrem stillen Zeugen des Lebens. 🌿📸
Weise Baumriesenrechts und linksder Straße
Ankunft an der Funtana Cerinase 💧🌿
Auf der linken Seite der Straße entdecke ich einen eingezäunten Bereich, umgeben von wunderschönen, hohen Bäumen. Inmitten dieses grünen Paradieses sprudelt die kleine Quelle Funtana Cerinase, deren kühles, klares Wasser in einem rustikalen Bachbett fließt.
Hier halte ich an und fülle meine Wasserflaschen mit dem erfrischend eiskalten Quellwasser. Es schmeckt nicht nur unglaublich frisch, sondern gibt mir auch die nötige Energie für die bevorstehenden Höhenmeter. Der Ort ist ein wahrer Ruhepol und bietet mir eine willkommene Pause, um die friedliche Atmosphäre zu genießen und mich auf die bevorstehende Wanderung vorzubereiten.
Die Quelle scheint tief in der Erde verankert zu sein und versorgt die Wanderer mit reinem, natürlichem Wasser, das einen besonderen Teil dieser Tour ausmacht. Ein schöner Moment des Innehaltens und Kraftschöpfens – die perfekte Vorbereitung auf die nächsten Schritte. 🌞💧
Die QuelleFuntana Cerinase
Der Weg zum Sentiero CAI 721 und die Begegnung mit den Kühen 🐄🌄
Weiter der Straße entlang erreiche ich nach etwa zwei Kilometern das verlassenen Rifugio S’Arena – ein trauriger Anblick. Die Herberge wirkt nagelneu, aber offensichtlich wurde sie ihrem Schicksal überlassen. Sie ist verwahrlost, als ob niemand mehr dort wohnen möchte. Es ist wirklich schade, denn ich kann mir gut vorstellen, wie ein neuer Pächter diesem Ort wieder Leben einhauchen könnte. Ich hoffe sehr, dass sich irgendwann jemand findet, der diese verlassene Herberge wiederbelebt.
Ich parke mein Auto und beginne, den Sentiero CAI 721 zu folgen. Die rot-weiß-roten Markierungen führen mich den Wanderweg entlang, und nach ein paar Kehren, die mich eine Schotterstraße hinaufführen, zieht sich der Weg weiter in Richtung Osten, immer am Hang entlang.
Die Kühe am Wegesrand 🐄💭
Ein vertrautes Glockengebimmel zieht sich durch das Tal und kündigt mir die Nähe von Kühen und ihren Kälbern an. Bald sehe ich sie: Eine Gruppe von halbwild lebenden Kühen mit ihren Kälbern blockiert den Wanderweg. Ich hoffe inständig, dass sich diese stattlichen Tiere meinen Weg freimachen, ohne dass ich zwischen ihren hörnern landen muss. Diese Tiere leben auf den großen, offenen Weideflächen Sardiniens und sind zwar halbwild, aber erstaunlich flink. Besonders schützend reagieren sie auf ihre Kälber, was mir eine gewisse Besorgnis bereitet.
Doch zu meiner Erleichterung beweisen die Tiere einen respektvollen Abstand. Die Kühe und ihre Kälber lassen mich ohne Zwischenfälle passieren und ziehen sich dann gemächlich vom Wanderweg zurück. Ich kann meinen Weg fortsetzen, mit einer gehörigen Portion Respekt und Erleichterung, dass ich ohne Hörnerkontakt weiter wandern kann. 😅🐮
Der Pfad zum Bruncu Spina: Auf schmalen Wegen durch die Berglandschaft 🏞️🐄
Nach etwa zwei Kilometern endet die Schotterstraße und gibt den Blick frei auf einen kleinen Parkplatz. Der Wanderweg setzt sich fort und führt nun weiter in Richtung Osten. Der Pfad wird merklich schmaler und schlängelt sich in der Ferne durch eine Felsenlandschaft, bergauf in Richtung meines ersten Ziels: dem Gipfel des Bruncu Spina.
Begegnung mit der nächsten Kuhherde 🐄💚
Wenig später sehe ich die nächste Kuhherde vor mir, die sich entspannt auf meinem Wanderweg niedergelassen hat. Offenbar befinden sich die Tiere gerade in einer wohlverdienten Verdauungspause. Es ist ein wunderschöner Moment der Ruhe und Stille, umgeben von der beeindruckenden Natur Sardiniens. Doch auch diese Wiederkäuer sind sehr freundlich und neugierig. Als ich näher komme, erheben sie sich langsam und ziehen gemächlich beiseite, damit ich meinen Weg fortsetzen kann. Ein weiteres friedliches Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier, das diesen Wanderweg so besonders macht.
Der Aufstieg zum Bruncu Spina ⛰️
Mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen setze ich meinen Aufstieg fort, der Pfad wird immer schmaler und führt mich weiter in die Felsen. Der Weg schlängelt sich durch die zerklüftete Landschaft und ich kann förmlich spüren, wie sich die Landschaft verändert und mich auf das kommende Bergpanorama vorbereitet. Der Gipfel des Bruncu Spina ist zum Greifen nah und ich freue mich darauf, die erste Etappe meiner Wanderung zu erreichen.
Der Aufstieg zum Bruncu Spina: Arcu Artilai und die steile Passage 🏞️
Nach einem kurzen, aber kräftigen Anstieg habe ich die ersten 120 Höhenmeter überwunden und erreiche das markante Wegkreuz des Arcu Artilai. Der verfallene Wegweiser zeigt in Richtung Bergauf, und ich weiß, dass ich jetzt den steileren Abschnitt des Pfades betrete.
Steile Felsen und die Herausforderung der Höhenangst ⛰️💭
Der Pfad wird nun deutlich steiler, und ich muss mich durch enge Felsenpassagen hindurch bewegen, während der Bergauf immer herausfordernder wird. Es ist ein wunderschöner, aber auch anspruchsvoller Abschnitt. Immer wieder verliere ich den Weg aus den Augen, sodass ich mich auf die rot-weiß-roten Wegmarkierungen konzentrieren muss, um den richtigen Pfad nicht zu verlieren.
An der rechten Seite geht es nun steil bergab, und ich beginne zu realisieren, dass ich es heute mit meiner Höhenangst zu tun bekommen werde. Der Abgrund zur rechten Seite lässt mein Herz schneller schlagen. Wenn ich hier stolpere, gibt es keinen Halt, und ich werde mehrere hundert Meter ungebremst hinabfallen. Es ist ein unverhohlenes Gefühl von Gefahr, das mich plötzlich erfasst, und ich nehme den weiteren Aufstieg mit einer Mischung aus Respekt und Fokus in Angriff.
Die Belohnung der Aussicht: Ein Schritt weiter in die Wildnis 🌄🌿
Trotz der Höhenangst fühle ich mich toll, wirklich großartig. Ich weiß, ich muss einfach weitergehen, das Ziel vor Augen. Die Aussicht über die umliegenden Gipfel ist atemberaubend. Sie schmiegen sich wie die Sichel eines Halbmonds um das Tal, das weit unter mir liegt. Geröllfelder aus Granit und Schiefer ziehen sich talwärts und öffnen die Landschaft, die bis in die Ferne reicht. Im Tal sind vereinzelt Baumreihen zu erkennen, die das Bild harmonisch abrunden.
Die Schönheit der Wildnis 🌸🦅
Die kunterbunten Flechten haben sich auf den Steinen und Felsen niedergelassen, und zwischen ihnen finden unzählige Wildkräuter Platz, wo immer noch ein Hauch von Lebensraum besteht. Überall blühen Krokusse in Gelb, Blau und Weiß – ein wahres Naturschauspiel. Der Himmel über allem ist klar und strahlend blau. Ich bin ganz allein in dieser riesengroßen Wildnis – kein Mensch ist weit und breit zu sehen.
Die Lerchen zwitschern, und hoch oben kreist ein Raubvogel in aller Ruhe seine Runden. Der Duft der wilden Kräuterliegt in der Luft und erfüllt mich mit einer tiefen Verbundenheit zur Natur. Die Welt fühlt sich hier oben so unberührt und friedlich an, dass ich den Schwindel immer weiter von mir schiebe.
Der Weg als einzige Option 💪🌟
Trotz der Höhenangst und des Schwindels zwinge ich mich immer wieder, weiterzugehen. Ich halte mich an den Felsenfest, setze einen Fuß vor den anderen und konzentriere mich auf das Schöne um mich herum. Denn Umkehren ist keine Option – das habe ich mir fest vorgenommen. Es ist einfach viel zu schön, all das zu erleben. Ich will nicht verpassen, was mich noch erwartet, also gehe ich weiter, auch wenn jeder Schritt eine kleine Herausforderung darstellt.
Wanderweg schlecht zu erkennenes ist steilFrühlingsblumen
Der erste Gipfel: Bruncu Spina und die geheimnisvolle Sesselliftanlage 🏞️❄️
Nach 3,5 km steilem Anstieg habe ich den ersten großen Abschnitt geschafft und erreiche endlich das höchste Plateau. Hier oben öffnet sich die Aussicht und ich kann den Weg in Richtung des Gipfelkreuzes des Bruncu Spina sehen, das nur noch etwa 200 Meter entfernt ist. Der letzte Abschnitt ist schon fast in Sichtweite und der Wind weht frisch über das Plateau.
Die Sessellift-Anlage: Ein verlassener Ort 🎿💨
Der Wanderweg führt mich nun vorbei an einer sesselliftanlage, die offensichtlich niegelnagelneu und dennoch verlassen ist. Im Sommer wird sie vermutlich genutzt, aber jetzt, Mitte Mai, liegt sie still und verlassen da. Die leeren Sessel schaukeln im Wind, und es ist fast ein wenig unheimlich, diesen leeren Bergaufzug zu sehen. In dieser Höhe kommt mir der Gedanke, wie lebendig dieser Ort im Winter oder Sommer wäre, aber jetzt bleibt er stumm und wartend.
Der magische Anblick eines Schneefeldes im Mai ❄️☀️
Und dann, als ob der Winter sich nicht ganz verabschieden wollte, entdecke ich ein großes Schneefeld, das hier im Maiimmer noch glitzernd im Sonnenlicht liegt. Das Bild ist schlichtweg magisch – mitten im Frühling, während die ersten Blüten sich zeigen, ist da dieser Schnee, der sich nicht so einfach vom Berg verabschieden möchte. Ich halte einen Moment inne und genieße diesen unerwarteten Anblick – es ist der perfekte Moment für eine kleine Pause, bevor ich den letzten Abschnitt zum Gipfel in Angriff nehme.
Blick vom Plateau Richtung Gipfel Bruncu SpinaSchnee im MaiGipfelkreuz des Bruncu SpinaWeiter Richtung Südenam Bergkamm entlang
Der Aufstieg zum Gipfel: Punta La Marmora 🏔️🌄
Nachdem ich den genussvollen Rundumblick am ersten Tagesziel, dem Bruncu Spina, genossen habe, mache ich mich auf den Rückweg zum Plateau. Von hier aus geht es nun in Richtung Süden auf den kleinen, sich auf dem Bergkamm entlangschlängelnden Pfad. In der Ferne ist nun das Ziel des heutigen Tages deutlich zu erkennen – der Gipfel des Punta La Marmora, der höchste Punkt Sardiniens, mit seinem markanten Gipfelkreuz.
Höhenweg durch Fels und Gras 🌿🪶
Der Pfad windet sich jetzt entlang des Berggrats und bietet eine wunderschöne Aussicht auf die umliegende Landschaft. Ich spüre den Wind, der hier oben immer frischer wird, und laufe durch Felsen und Gras. Der Weg führt mich weiter, schlängelt sich immer wieder auf und ab, und lässt mir genügend Zeit, die wilde Schönheit des Berges zu genießen.
Arcu Gennargentu: Der erste Abstieg ⬇️
Der Weg führt nun steil hinab, und ich erreiche das Wegkreuz am Arcu Gennargentu auf 1659 m. Hier gibt es eine kleine Pause, bevor es wieder bergauf geht. Der Abstieg hat mich gestärkt und vorbereitet für den letzten Teil des Aufstiegs zum Punta La Marmora.
Der Geröllfeld-Aufstieg zum Gipfel ⛰️💪
Der Weg führt nun in das Geröllfeld des Su Sciusciu, auch als Bruncu Spina 2 bekannt, und der Anstieg wird merklich steiler. Doch der Weg ist gut erkennbar, und mit jedem Schritt nähere ich mich dem Gipfelkreuz. Es ist der anstrengendste Teil der Tour, aber nach etwa 700 Metern steilerem Anstieg habe ich das Gefühl, dass der schwierigste Abschnitt hinter mir liegt.
Der letzte Schritt zum Gipfel 🏔️🏅
Nun führt der Pfad weiter in einem eher gemütlichen Tempo in Richtung des Gipfels des Punta La Marmora (1853 m). Der blitzende Gipfelkreuz in der Ferne motiviert mich, den letzten Teil dieses wunderbaren Aufstiegs zu bewältigen. Es ist ein Gefühl der Erfüllung, das sich langsam einstellt, je näher ich dem Ziel komme. Bald werde ich den höchsten Punkt Sardiniens erreichen und mit einem stolzen Lächeln den Gipfel erklimmen.
Am Arcu Gennargentuüber das Geröllfeldhinauf Richtung Punta la Marmora
Gipfelkreuz erreicht: Die Belohnung nach dem Aufstieg 🏔️🥪
Endlich habe ich den Gipfel erreicht und stehe vor dem Gipfelkreuz des Punta La Marmora. Die Aussicht hier oben ist einfach atemberaubend – ein wahres Naturwunder. Im Osten blitzt das Meer des Golf von Orosei, und im Westenerstreckt sich das Meer bei Oristano. Es ist ein Panorama, das sich in alle Richtungen entfaltet, als ob man das ganze Herz Sardiniens in einem Blick erfassen könnte.
Absolute Stille und Wind 🌬️💨
Hier oben herrscht absolute Stille. Nur ein sanftes Windchen, das aus dem Tal herauf weht, ist zu hören. Es fühlt sich an, als sei die Zeit hier oben still gestanden. Der Wind streicht durch das Hochgebirge und erfrischt mich nach dem langen Aufstieg – Frieden und Ruhe breiten sich aus, während ich mich an diesem atemberaubenden Ort aufhalte.
Verdiente Pause mit Picknick 🧀🥖
Jetzt ist es an der Zeit, mein wohlverdientes Picknick zu genießen. Aus dem kleinen Städtchen Tonara, bekannt für seine köstlichen Spezialitäten, habe ich leckere lokale Köstlichkeiten dabei. Mit einem Käse, Brot, und ein paar Würstchen aus der Gegend bereite ich mir eine wohltuende Pause und lasse die Eindrücke dieses Aufstiegs auf mich wirken.
Der Hund genießt die Aussicht 🐕🌄
Der Hund, meine treue Begleiterin, sitzt ganz entspannt auf einem Felsen über dem Abgrund und lässt die Ohren im Wind baumeln. Sie hat die Wanderung genauso gut gemeistert und genießt nun genauso wie ich den Blick auf das weite Land und das Meer, das sich in der Ferne erstreckt. Auch sie scheint die Ruhe und Weite dieses Ortes zu schätzen. Wir genießen diesen magischen Moment gemeinsam, der sich in diese wunderschöne Wanderung eingliedert.
Punta la MarmoraHundemut
Der Rückweg: Auf und Ab durch die westliche Flanke 🌄🚶♀️
Gestärkt von meiner Pause und mit neuen Kräften mache ich mich auf den Rückweg. Der Weg führt mich zunächst wieder entlang der Strecke, die ich gekommen bin, bis zum Wegkreuz des Arcu Gennargentu. Doch nun biege ich nach links ab und nehme den Wanderpfad, der unterhalb des Bergkamms des Bruncu Spina verläuft. Der Weg schlängelt sich in einem gemächlicheren Auf und Ab und bietet eine neue Perspektive auf die Landschaft.
Die Begegnung mit dem Rennradfahrer 🚴♂️
Der Weg, der an diesem abgelegenen Ort fast nur von Tieren und dem Wind bewohnt wird, überrascht mich mit einer unerwarteten Begegnung. Mitten auf dem endlosen Schotterweg taucht ein Rennradfahrer auf! Ein Moment der Verwirrung – wie kommt jemand hier mit dem Rennrad hin?
Der Fahrer, Alessandro, schultert das Rad und schnauft ordentlich, als er an mir vorbeikommt. Ich kann nicht anders und lache bei seinem Anblick. Er schmunzelt zurück und erklärt mir, bevor ich überhaupt fragen kann: „Ich mache eigentlich die Tour mit dem Mountainbike, aber heute wollte ich mal versuchen, mit dem Rennrad auf den Berg zu kommen.“ Er plant, auf der anderen Seite des Berges bergab zu fahren und nach einigen Kilometern Schotter den Asphaltweg zurück nach Oristano zu nehmen, wo er heute Morgen gestartet ist.
Hut ab und ein netter Austausch 🏅📸
Ich bin beeindruckt – was für eine Leistung! Hut ab vor so viel Ausdauer und Entschlossenheit. Wir tauschen ein paar Selfies aus und stellen uns gegenseitig vor, bevor wir in entgegengesetzte Richtungen weitergehen. Ich setze meinen Wanderweg fort, während Alessandro mit seinem Rennrad den Berg hinunterfährt.
Es war eine unerwartete, aber sehr nette Begegnung – ein Moment, der die Vielfalt der Erlebnisse auf diesem wunderbaren Wanderweg noch bereichert. Es erinnert mich daran, wie erstaunlich und inspirierend die Natur und die Menschen, die sie erleben, sein können.
zurück über das GeröllfeldWinteropferRennradfahrer 🙈
Der Rückweg und die bleibende Schönheit der Landschaft 🌿
Es passiert nicht mehr viel an diesem Tag – aber die wunderschöne Landschaft bleibt. Mit jeder Wendung des Wanderwegs spüre ich die Ruhe und Abgeschiedenheit, die dieser Ort ausstrahlt. Der Weg führt mich weiter bergab, immer entlang der kleinen Quellen, die wie lebendige Adern des Gebirges sanft fließen. Die Quellen plätschern leise in den Felsen, und der Klang des Wassers ergänzt die Stille der Natur.
Wieder am Ausgangspunkt 🚶♀️
Langsam komme ich dem Ziel näher und folge dem Wanderweg zurück zum Arcu Artilai, von dem ich heute Vormittag den steilen Aufstieg zum Bruncu Spina begann. Die Rückkehr ist genauso friedlich wie der Aufstieg. Ich genieße den Anblick der Natur und lasse die Wanderschuhe in den Boden sinken, während ich die Rückfahrt zum Ausgangspunkt antrete. Es gibt hier nichts, was eilig wäre, alles hat seine Zeit, der Moment, die Atemzüge der Natur.
Der Abschluss der Tour: S’Arena ⛰️
Am Ende des Weges angekommen, kehre ich zurück zu meinem Auto, das ich am Anfang der Tour auf dem Parkplatz in S’Arena abgestellt hatte. Die Wanderung endet hier, aber die Eindrücke, die Landschaft und die Natur werden mich noch lange begleiten. Es ist ein wunderbares Gefühl, etwas Herausforderndes gemeistert zu haben, mit den Bergen und dem windigen Gipfel als Zeugen des Weges.
Ein letzter Blick und mehr Bilder 📸
Ich nehme mir einen Moment, um den Blick über die weitläufige Berglandschaft schweifen zu lassen. Die Berggipfelzeichnen sich scharf gegen den Himmel ab, das sanfte Grün des Gebirges, die Bäche, die die Erde speisen – all das ist ein Bild für sich. Um den Tag abzurunden, mache ich noch einige letzte Fotos, die die Schönheit dieses Ortes festhalten.
Der Tag neigt sich dem Ende zu, aber der Abenteuergeist bleibt in mir. Und ich weiß, dass ich, wenn der nächste Wanderweg ruft, wieder hinausgehen werde, in diese unberührte Wildnis, die Sardinien so einzigartig macht.
🤗🤗🤗🤗
GPS-Daten für eure nächste Wanderung 📍
Die GPS-Daten für diese wunderschöne Wanderung sowie weitere Touren auf Sardinien könnt Ihr ganz einfach auf meiner Seite auf Bikemap.net herunterladen. Dort habe ich nicht nur diese Tour, sondern auch viele andere Fahrrad- und Wandertouren für Euch hinterlegt, die Ihr direkt auf Eure Geräte laden könnt.
Sardinien – die Insel der Kontraste, die unberührte Natur und tiefe Gastfreundschaft miteinander vereint. Auf dieser Wanderung nach Tandalò, einem verlassenen Dörfchen im Herzen einer Hochebene, dem Altopiano von Budduso, könnt Ihr genau das erleben. Eingebettet in die idyllische Hochebene führt der Weg von Su Filigosu, durch einen der größten Staatswälder Sardiniens, vorbei an sauberen Wildbächen, alten Korkeichen und einer Vielzahl von Macchia-Gewächsen.
Der Aufstieg bringt nicht nur atemberaubende Aussichten, sondern auch eine tiefere Verbindung mit der einzigartigen sardischen Landschaft. Und wie es auf dieser Insel Tradition ist, wurden wir unterwegs mit herzlicher Gastfreundschaft überrascht – ein authentisches sardisches Erlebnis erwartet uns am Ziel. Kommt mit auf diese unvergessliche Wanderung, die nicht nur von der Schönheit der Natur lebt, sondern auch von den Begegnungen, die Sardinien so besonders machen.
Wandertour von der Forststation Filigosu, Oschiri nach Tandalò im Altopiano von Buddusò
Start & Ziel: Foresta Demaniale di Su Filigosu Google Maps Link Parkplatz unter schattigen Bäumen, gegenüber einer kleinen Staumauer des Flusses, bietet eine perfekte Ausgangsbasis für diese Tour.
Anfahrt & Parken: Über Oschiri zum Startpunkt. Oschiri liegt etwa ca. 40 km von Olbia entfernt.
Schwierigkeit: Einfach bis mittel Dauer: 4 – 6 Stunden (je nach Kondition) Strecke: 14,9 km Max. Höhe: 612 m Höhenmeter: Aufstieg: 430 m | Abstieg: 430 m Kondition: Mittel Technik: Einfach bis mittel Erlebnis: Sehr cool Landschaft: Extrem schön
Kurzbeschreibung:
Einfache bis mittelschwere Wandertour, die auch für MTB geeignet ist. 🚶♂️🚴♀️ Der Weg führt durch teils steile Anstiege auf lockerem, steinigen Untergrund. Achtet darauf, ausreichend Trinkwasser einzupacken, da es unterwegs keine Wasserquellen gibt. 🥤
Lukullisches:
Das Städtchen Oschiri ist bekannt für seine Panadas – köstliche, deftige Törtchen, die mit allerlei leckeren Füllungen verlocken, wie Gemüse, Salsiccia (sardische Bratwurst) und mehr. 😋 Diese sind der ideale sardische Snack für Euer Picknick zur Halbzeit der Tour in Tandalò. 🧀🥧
Meine Packliste für Sardinien Tages-Wandertouren könnt Ihr hier als PDF-Datei downloaden. 📄
Gutes Schuhwerk mit Profil oder feste Wanderschuhe – auf dieser Tour ein Muss. 👟💪 Einmal müsst Ihr kurz vor Tandalò durch den Fluss Rio Mannu waten. Im Sommer wird er kaum mehr als ein Rinnsal sein, aber ab Herbst bis ins späte Frühjahr, nach Regenfällen, müsst Ihr definitiv die Schuhe ausziehen und barfuß hindurch. 🌊👣 Also ein Handtuch einpacken! 🧴
Ebenfalls ausreichend Wasser 🥤, Sonnencreme 🧴 und Sonnenschutz. 🌞
Ist die Strömung nach längeren Regenfällen zu stark und der Wasserstand zu hoch, durchquert den Fluss bitte NICHT. 🚫🌊 Sicherheit geht vor! In solchen Fällen ist es besser, den Fluss zu meiden und den Wanderweg zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen.
Su Filigosu Oschiri nach Tandalò
Die heutige Tour startet im Gemeindegebiet von Oschiri, am Parkplatz der Forstverwaltung des Staatsforstes Foresta Demaniale Su Filigosu. Der Staatswald erstreckt sich über knapp 4000 Hektar zwischen Oschiri und Budduso, und führt euch durch eine unbewohnte Hochebene. 🌲🌳
Diese Hochebene, das Altopiano di Budduso, sowie das Gebiet des Monte Lerno, sind nicht nur landschaftlich beeindruckend, sondern auch jedes Jahr im Juni Ziel einer Etappe der Autorally Weltmeisterschaft. 🚗🏁 Während dieses Events ist die friedliche Idylle vorübergehend von einem staubigen und aufregenden Rallye-Spektakel geprägt. Weitere Infos findet ihr auf der offiziellen Webseite der Rally: Rally Italia Sardegna.
Durchzogen von Wildbächen und Flüssen, die vorwiegend in den Rio Mannu (den „Großen Fluss“) münden, bietet der Staatsforst eine atemberaubende Naturkulisse. Diese Gewässer speisen den Lago di Coghinas, den großen Stausee, der zwischen Oschiri und dem Monte Limbara liegt. 🌊 Der See ist ein wichtiger Lebensraum für Fische, da die Gewässer so sauber sind, dass Forellen dort heimisch sind – Angeln ist jedoch verboten.
Im Staatsforst findet man prächtige Kork- und Steineichen, die das Gebiet dominieren, sowie die typischen Macchiagewächse wie Lavendel, Erdbeerbaum, Mastix, Zistrosen und viele andere Wildkräuter. Hier leben zahlreiche Wildtiere und Vogelarten, von denen ich in einem späteren Artikel ausführlicher berichten werde. 🦜🌿
Vor vielen Jahren habe ich diese Strecke mit dem Mountainbike zurückgelegt, zusammen mit einer Gruppe während einer Sardinien-Durchquerung von Nord nach Süd. Der Abschnitt von Oschiri bis zur verlassenen Ansiedlung Tandalò mit der kleinen Landkirche San Giuseppe gehört für mich zu den schönsten Etappen der gesamten Trans-Sardinia. 🚵♀️🌄
Am letzten Wochenende im März 2021 unternahm ich mit einer Kundin eine Wanderung auf dieser Tour. Es war erneut ein einzigartiges Sardinien-Erlebnis: Natur pur, absolute Einsamkeit und Ruhe – und dazu bestens begehbare Forstwege und Sträßchen. 🥾🌞
Der krönende Abschluss des Tages war ein Besuch an einer der faszinierendsten archäologischen Stätten Sardiniens: dem S’altare de Santu Istevene, dem Altar von Santo Stefano in Oschiri. Es war ein perfekter Abschluss eines Traumtages. ⛪🏛️
Unser Tourtag war ein typisch warmer Frühlingstag mit 22 Grad und strahlend blauem Himmel – ideal zum Wandern. 🌸🌞 Am Parkplatz der Forstverwaltung stand nur unser Auto, sodass wir völlig alleine in dieser sardischen Wildnis waren.
Angekommen in Tandalò, fanden wir dort unter den schattigen Eichenbäumen eine freundliche Familie aus Budduso, die gerade beim Mittagessen saß. So, wie es auf Sardinien Tradition ist, hatten wir kaum den ersten Gruß ausgesprochen und uns noch nicht einmal hingesetzt (Abstandsregeln COVID wurden eingehalten), als uns auch schon die ersten Becher hausgemachten Weines aus Budduso angeboten wurden. 🍷😊
Und wie es sich für die sardische Gastfreundschaft gehört, folgte eine großzügige Mahlzeit: ein Teller Brot, köstliche hausgemachte Salami, frisch zubereiteter Pecorino-Käse, Fenchel aus dem eigenen Garten und als Krönung eine Schale mit frisch gebratenem Spanferkel. 🧀🥖🍖 Zum Nachtisch gab es Kaffee, Grappa und Fruchtsalat. 🍇🍓
Bescheidenheit wäre in diesem Fall unangebracht gewesen – die Familie hatte für uns alle reichlich eingeplant. Die sardische Gastfreundschaft kennt keine Grenzen und wird auf dieser Insel fast heilig gehalten. Es ist ein wundervolles Gefühl, Teil dieser Tradition zu sein.
Wir wagten es nicht einmal, unser bescheidenes Mitgebrachtes aus den Rucksäcken zu holen, denn wir fühlten uns so herzlich willkommen und waren so großzügig von den Einheimischen beschenkt worden. 😌💛 Wir verbrachten drei wunderschöne Stunden bei köstlichem Essen, Wein und interessanten Gesprächen mit dieser supernetten sardischen Familie.
Es war wieder ein typisches sardisches Abenteuer: Die Ruhe der Natur, das köstliche Essen und die beeindruckende Gastfreundschaft der Sarden machen diese Insel zu einem unvergesslichen Erlebnis. 🌿🍷🌟
E ancora grazie di cuore per la calorosa accoglienza e lo speciale pranzo "casereccio 5 stelle" 🤗🤗🤗🤗
So, meine Einleitung war etwas länger, lag mir am Herzen. Jetzt von mir für Euch eine meiner Traumtouren in das unbewohnte Herz meiner Trauminsel.
Beschreibung
Tourstart: Außenstelle Staatsforst Foresta Demaniale di Su Filigosu 📍 Google Maps Link
Am markierten Punkt findet Ihr unter ein paar schattigen Bäumen, gegenüber einer kleinen Staumauer des Flusses, einige schöne Parkplätze. 🅿️🌳 Hier könnt Ihr Euer Auto sicher abstellen, um die Wanderung zu beginnen.
Ihr startet auf dem Pfad links vom Fluss, der bergauf führt. 🌿
Bleibt immer auf dem Hauptweg! Der Weg zieht sich 5 km bergauf, wobei Ihr nach und nach etwa 340 Höhenmeter überwindet. ⛰️ Ab und an zweigen kleinere Straßen ab, aber keine Sorge – diese sind gut erkennbar und gehören nicht zum Hauptweg, also einfach ignorieren.
Rechts von Euch könnt Ihr immer wieder atemberaubende Ausblicke auf den Riu Mannu werfen, den großen Fluss, der sich wild und wunderschön durch das Tal schlängelt. 🌊 Zwischendurch findet Ihr immer wieder kleinere Becken, in denen sich das kristallklare, blautürkise Wasser sammelt – Natur pur! 🍃💧
Oben angekommen, erreicht Ihr einen breiteren Hauptweg. Hier biegt Ihr rechts ab. 🚶♂️💨 Kurz darauf überquert Ihr eine breitere Feuerschutzschneise, in der Wald und Gebüsch entfernt wurden, um den Untergrund für einige hundert Meter von möglichem Feuer zu befreien. 🔥🌲
Bleibt weiterhin auf dem Hauptweg und achtet darauf, dass Ihr ein typisch sardisches Tor hinter Euch schließt, nachdem Ihr hindurchgegangen seid. Das gehört zur landestypischen Tradition, um die Tiere auf der Weide zu schützen. 🚪🐑
sardisches Tor (bitte schließen)
Knapp 1000 Meter weiter beginnt der Abstieg ins Tal nach Tandalò und hinunter zum Rio Mannu. 🏞️ Der Weg führt Euch über 7,2 km und bald heißt es, die Schuhe auszuziehen und durch den Fluss zu waten. 🦶💦 Das Wasser ist erfrischend kalt und traumhaft sauber. Besonders im Sommer wird der Riu Mannu jedoch kaum mehr als ein Rinnsal sein. Ab Herbst bis ins späte Frühjahr oder nach Regenfällen kann der Wasserstand jedoch deutlich steigen, sodass Ihr definitiv die Schuhe ausziehen müsst, um hindurch zu waten. 🥾❄️ Also denkt daran, ein Handtuch einzupacken! 🧣
Sollte es mehrere Tage Regenfälle gegeben haben und der Fluss angestiegen sein, lasst bitte die Durchquerung sein! ⚠️
Ein paar Schritte nach dem Fluss erreicht Ihr dann Tandalò. Hier steht die kleine Kirche San Giuseppe, die sich charmant in die Natur einfügt. 🏰 Einige beeindruckende, mehrere hundert Jahre alte Steineichen spenden Schatten und laden zum Verweilen ein. 🌳 Hier könnt Ihr an den langen aufgestellten Steintischen und Bänken wunderbar Euer mitgebrachtes Picknick genießen. 🧺🍇
Tandalò: Die heute verlassene Siedlung Tandalò liegt im Herzen der Hochebene und bestand ursprünglich aus 19 Häusern. Mitte des 18. Jahrhunderts siedelten sich hier Familien aus der Toskana an, die Holzkohle herstellten und auf den Weiden Vieh hielten. Sie produzierten Käse, Brot und Lebensmittel für die umliegenden Dörfer. 🏡🐄
In den 70er Jahren wurde die Siedlung verlassen, und die Häuser verfielen. Doch nun werden sie nach und nach wieder restauriert. 🛠️ Im Mai, jedes Jahr Ende des Monats, organisieren die ehemaligen Bewohner ein großes Fest zu Ehren des Schutzheiligen des Dorfes. 🎉 Während unseres Mittagessens erfuhren wir, dass zwei unserer Gastgeber in Tandalò geboren wurden – ein schöner Zufall, der die Geschichte noch lebendiger machte. 🌳
Habt Ihr Eure Pause beendet, geht es auf dem gleichen Weg, den Ihr gekommen seid, zurück in die Forestale und zu Eurem Parkplatz. 🚶♂️💪 Achtet darauf, dass Ihr kurz hinter der Feuerschutzschneise den Weg links bergab nehmen müsst, um den richtigen Rückweg einzuschlagen. 🌿👣
Im Anschluss empfehle ich Euch einen Besuch an der Ausgrabungsstätte S’altare de Santu Istevene, dem Altar von Santo Stefano in Oschiri. ⛪️🗿 Die Stätte ist ein faszinierendes Zeugnis der sardischen Geschichte und Kultur. Ein wunderbarer Abschluss für einen Tag voller Natur und Entdeckungen. 🌿✨
S’altare de Santu Istevene, der Altar von Santo Stefano, befindet sich in der Nähe von Oschiri, im Nordosten Sardiniens, und ist eine der beeindruckendsten archäologischen Stätten der Insel. 🏛️ Der Altar und seine Umgebung geben einen tiefen Einblick in die prähistorische Kultur Sardiniens und sind ein bedeutendes Beispiel für die religiösen und spirituellen Praktiken der damaligen Zeit.
Der Altar von Santo Stefano stammt aus der späten Bronzezeit und gehört zu den Nuraghenkulturen, die Sardinien prägten. Diese Kultur ist bekannt für ihre monumentalen Steinbauten, die sogenannten Nuraghen, die als Festungen, Tempel und religiöse Stätten dienten. Der Altar von Santo Stefano ist eine außergewöhnliche Fundstätte, die mit den Nuraghenheiligtümern verbunden ist, die für ihre religiösen Rituale bekannt sind.
Der Altar ist aus großen Steinen errichtet und liegt in einer natürlichen Aussichtsposition, was es zu einem Ort für Rituale und Zeremonien machte. Es wird angenommen, dass hier Opfergaben und Bittgebete abgehalten wurden, oft in Verbindung mit der Verehrung von Naturgöttern oder den Göttern der Erde. Der Altar liegt inmitten einer heiligen Landschaft, umgeben von einer spektakulären Aussicht auf das umliegende Tal und die Berge. 🌄
Die Stätte von S’altare de Santu Istevene zieht immer noch Forschungsinteresse auf sich, da sie Hinweise auf den spirituellen und gesellschaftlichen Zusammenhang der sardischen prähistorischen Gemeinschaft bietet. Es ist nicht nur ein faszinierender Ort für Archäologie-Enthusiasten, sondern auch für Reisende, die sich für die Historie und mystischen Aspekte Sardiniens interessieren. 🏞️
Jedes Jahr wird die Stätte von Einheimischen und Archäologen gepflegt, und das Fest zu Ehren von Santo Stefano gibt einen lebendigen Einblick in die Traditionen und den glaubensbasierten Lebensstil der Region. Es ist ein ganz besonderer Ort für alle, die sich auf eine spirituelle und kulturelle Entdeckungsreise begeben wollen.
Hier ist der Link zum Bikemap.net-Download der GPS-Daten (gpx und kml) für die Tour:
Für die Tour als PDF-Datei könnt ihr die Touren-Details auf der Website abrufen, die als praktische Referenz und detaillierte Karte bereitgestellt werden.
Viel Spaß beim Wandern oder Radfahren auf Sardinien! 🌍🚶♀️🚴♂️